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Stahl-Innovationspreis für Hirschvogel
24.07.2009
Die Hirschvogel Automotive Group wurde zusammen mit ihrem Kunden, der Schaeffler KG, in diesem Jahr mit dem renommierten Stahl-Innovationspreis ausgezeichnet. Der Stahl-Innovationspreis ist die bedeutendste Auszeichnung in Europa rund um den Werkstoff Stahl. Er wird nur alle drei Jahre verliehen. Eine Jury, besetzt mit hochrangigen Juroren aus Wissenschaft und Politik, zeichnet seit 1989 erfolgreiche Innovationen in vier Bereichen aus.
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Die Preisverleihung fand vor über 1.000 Teilnehmern Ende Juni in Düsseldorf statt. Für die diesjährige Verleihung waren 644 Bewerbungen um den Preis eingegangen. Angesichts der zahlreichen Mitbewerber ist man bei Hirschvogel besonders stolz auf den zweiten Platz in der Kategorie “Produkte aus Stahl”. Ausgezeichnet wurde eine Ausgleichswelle, die durch intelligenten Einsatz des Werkstoffs Stahl in einem PKW-Motor ein Prozent Kraftstoff einspart. Die Wälzlagerung führt im Vergleich zur konventionellen Gleitlagerung zu geringeren Reibungsverlusten und zu einigen anderen motortechnischen Vorteilen. Die Wälzlagerung, die bauraumsparend sowie gewichts- und kostenoptimiert direkt auf der Welle läuft, erfordert eine entsprechende Werkstoffqualität der Ausgleichswelle. Diese kann mit den bisher für diese Bauteile üblichen Gusswerkstoffen nicht erreicht werden. Ein geschmiedeter Stahl ist für diese Anwendung notwendig. Die Schaeffler KG wählte Hirschvogel als Partner, um dieses gewichtsoptimierte Langschmiedeteil mit seiner filigranen Verrippung und der variablen Innenring-Geometrie gemeinsam zu entwickeln und in die Großserie umzusetzen. “Der Stahl-Innovationspreis ist nun zum Zeitpunkt des Serienhochlaufs eine Bestätigung der gemeinsamen erfolgreichen Entwicklung,” freut sich Dr. Hans-Willi Raedt, Leiter Produktentwicklung/Forschung und Entwicklung bei Hirschvogel in Denklingen.
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Die Ausgleichswelle ist nur eines von vielen Teilen, die Hirschvogel jährlich erfolgreich gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt und die bereits bei Serienstart alle gewünschten Eigenschaften bieten. Heute schon werden in Denklingen Bauteile auf den Weg gebracht, mit denen sich das Unternehmen in drei Jahren mit guten Chancen wieder für den Stahl-Innovationspreis bewerben wird. Auch dies sind Teile aus Stahl, die so bisher nicht herzustellen waren. Nur durch gemeinsame Entwicklung schon in der Konzeptphase des Produkts, dem besonderem technischen Know-how in der Umformung und Zerspanung und einer besonders pfiffigen Idee sind diese Hightech-Schmiedeteile herstellbar.
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