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Auf Null gesetzt

25.08.2009

Mit Zero-Zero hat EWS Weigele ein neues Spannmutterkonzept für Werkzeuge entwickelt. Mit konventionellen Spannzangen kann der Rundlauf an der Schneide auf Null kompensiert werden.
zero_1Die Rundlaufproblematik bei rotierenden Werkzeugen ist immer wieder ein Thema in der Prozessoptimierung. Die Anwender haben sich vielfach damit abgefunden, bei erhöhten Rundlaufansprüchen auf teure Werkzeugaufnahmen, wie Hydrodehn oder Schrumpffutter, auszuweichen.
Aus der Entwicklungsabteilung von EWS kommt jetzt eine neue Spannmuttergeneration, die es ermöglicht, mit handelsüblichen Spannzangen den Rundlauf an der Schneide auf Null zu kompensieren. Das System ist bereits bei verschiedenen Anwendern erfolgreich zum Einsatz gebracht worden.
Basierend auf einer Zweikomponenten-Mutter wird der Rundlauf nach dem herkömmlichen Spannvorgang über sechs Stellschrauben optimiert. Die Justierung kann sowohl in der Maschine als auch auf einem Werkzeugvoreinstellgerät vorgenommen werden. Die ideale Voraussetzung ist eine herkömmliche Spannzange nach DIN 6499 – oder im „Fachjargon” die ER oder RD Spannzange mit einem Spannbereich von 1 mm. Dabei ist es wichtig, dass die Werkzeuge mit dem Nenndurchmesser gespannt werden.

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Dies bedeutet, ein Fräser mit Schaft Ø10 wird mit einer Spannzange Ø10-9 geklemmt. Die vorhandene Spannmutter wird einfach durch die Zero-Zero-Mutter von EWS ersetzt – sonst ist für den Anwender nichts zu tun.
Die Einsatzgebiete erstrecken sich von Hartmetallbearbeitungen bis zu Reibwerkzeugen ohne Pendelausgleich. Die Ergebnisse wirken sich zum einen in der Qualität der Bearbeitung aus zum anderen in der Standzeiterhöhung der Schneide, was eine verbesserte Maschinenverfügbarkeit mit sich bringt.
Derzeit stehen die neuartigen Muttern für ER25 430E, ER32 470E und ER40 472E zur Verfügung. Weitere Größen sind bei EWS in Vorbereitung.