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Bader Unternehmensgruppe übernimmt ALVO Metalltechnik
17.12.2009
 Expansionsstrategie mit Schaltschränken und Maschinenverkleidungen:
Die Bader Unternehmensgruppe hat zum 01.08.2009 den in Insolvenz geratenen Wettbewerber ALVO Metalltechnik GmbH mit Standorten in Schorndorf und Wachau übernommen. Mit der Übernahme und Integration von ALVO in die Bader Gruppe setzt das Unternehmen mit Hauptsitz in Senden bei Ulm seine klare Expansionsstrategie fort.
Das ehemalige Familienunternehmen Bader wurde in 2006 mehrheitlich von einer Beteiligungsgesellschaft mit dem Ziel der nachhaltigen Wertsteigerung übernommen. Mit dem Kauf des Unternehmens ALVO erweitert die Bader Gruppe gezielt ihr Produktportfolio um den Bereich Großkabinen sowie Galerien für den Druckmaschinenbereich.
Im Zuge der Übernahme hat sich die Bader Gruppe umstrukturiert und positioniert sich zukünftig mit sechs Kompetenzbereichen am Markt:
- Großkabinen
- Kompaktkabinen
- Schaltschränke und Bedienpulte
- Klemmenkästen
- Sondergehäuse
- Speziallösungen
Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Maschinenbau hat sich die Bader Gruppe entschieden, das Stammpersonal von ALVO und Bader zu halten und alle Fertigungsstandorte weiterzuführen. Die Anforderungen aus den sechs Kernkompetenzbereichen werden nun im nächsten Schritt mit den Fertigungskompetenzen der nunmehr fünf Standorte abgeglichen und konsequent optimiert.
Mit den Standorten Senden, Babenhausen, Pecs/Ungarn, Schorndorf und Wachau zählt die Unternehmensgruppe Bader mit insgesamt rund 500 Mitarbeitern nun zu den führenden Herstellern von Maschinenverkleidungen und Blechgehäusen.
Auf der Produktebene, so Geschäftsführer Anton Seitz, sollen die Marken Bader und ALVO in ihren Kompetenzbereichen in bewährter Weise weiter geführt werden. Zukünftige Potentiale für weiteres Wachstum sieht das Unternehmen vor allem auch in der Stärkung seiner produktübergreifenden Leistungen.
Mit ihren Process Solutions, vernetzten Prozessschritten in der Realisierung kundenspezifischer Lösungen, wurden bereits in der Vergangenheit Zeichen am Markt gesetzt. Im nächsten Schritt wird verstärkt in die Bereiche Design und Engineering, Montagesysteme und Logistik investiert werden, um allen Kunden eine noch höhere Dienstleistungsbreite- und qualität zu bieten. Gleichzeitig wird der Vertrieb noch stärker auf Branchen-Systemlösungen geschult, um den individuellen Anforderungen noch kompetenter zu begegnen.
Die Kernzielgruppen definiert die Unternehmensgruppe Bader für sich wie folgt:
- Maschinenbau
- Werkzeugmaschinenbau
- Lebensmittelindustrie
- Â Kunststoffindustrie
- Gießereimaschinen
- Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie
- Elektrotechnik
- Medizintechnik
- Â Umwelttechnik
- Druck- und Papiertechnik
- Transporttechnik
- Klimatechnik
Mit modernsten Fertigungseinrichtungen und Pulverbeschichtungsanlagen und einer ausgereiften IT-Infrastruktur werden individuelle Lösungen sowohl für mittelständische Maschinenbaubetriebe als auch Großkonzernen realisiert.
Dabei werden funktionelle Details mit erstklassigem Design auf Basis kostenoptimierter Konstruktionen gepaart.
Der komplette Umstrukturierungsprozess soll nach Ansicht des Führungsteams der Geschäftsführer Karl Schmidberger und Anton Seitz bis zum Frühjahr 2010 abgeschlossen sein.
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