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Branchenmesse GrindTec weiter auf Erfolgskurs

15.01.2010

Große Erwartungen verbindet die Schleiftechnikbranche mit der GrindTec 2010 im kommenden Frühjahr. Zwei Monate vor dem Start nährt der aktuelle Anmeldungsstand von knapp 300 Firmen die Hoffnung auf eine ähnlich hohe Ausstellerzahl wie zur Rekordmesse im Jahr 2008.

 Nahezu identisch sind zu Anfang Dezember 2009 auch die belegten Flächen. Vergleichbar sind auch andere Eckdaten: 35% beträgt derzeit der Anteil ausländischer Unternehmen. Das stärkste Kontingent unter den 20 Auslandsnationen stellt wie zuletzt die Schweiz, gefolgt von Italien. Am stärksten gewachsen und so auf Platz vier vorgerückt China. Es folgen knapp dahinter Frankreich, Österreich und – Israel!

Wesentlich wichtiger als diese Rangfolge ist für Projektleiter Joachim Kalsdorf die Tatsache, dass sämtliche führenden Unternehmen der Schleiftechnik in Augsburg vertreten sind. “Während wichtige Anbieter heute auf so manche große Messe verzichten, steht die GrindTec für sie überhaupt nicht zur Diskussion. Das liegt vor allem an der exzellenten Besucherqualität der GrindTec – wer nach Augsburg kommt, ist Profi in Sachen Schleiftechnik. Daneben zählt heute mehr denn je das Kosten- / Nutzen-Argrument – und hier wird die GrindTec bereits in einem Atemzug mit den Weltleitmessen EMO und AMB genannt. 

Zunehmen werden wohl erneut die Angebote im Bereich der Hartmetallbearbeitung und die Applikationsvielfalt CNC-gesteuerter Werkzeugschleifmaschinen. Stark vertreten sind 2010 Forschungseinrichtungen und Aus- und Weiterbildungsinstitutionen. Neben dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin sind die Hochschule Furthwangen mit ihrem Kompetenzzentrum für Schleiftechnologie und Feinstbearbeitung (KSF), das Institut für spanende Fertigung (ISF) der Technischen Universität Dortmund, die Jakob-Preh-Schule Bad-Neustadt und erstmals auch die Handwerkskammer für Schwaben dabei. 

Eine ideale Ergänzung zum Angebot der Aussteller in den vier Messehallen bieten die Vorträge im GrindTec FORUM. Vier Tage lang können sich Besucher über aktuelle Trends und Perspektiven in der Schleiftechnik informieren. An drei Tagen (Mittwoch, Freitag und Samstag) übernimmt die FDPW-Akademie die Regie im Forum, sie organisiert und koordiniert die Vorträge, die dieses Mal zu einem großen Teil von den Ausstellern der GrindTec 2010 präsentiert werden. Die FDPW-Akademie war 2007 vom Fachverband deutscher Präzisionswerkzeugschleifer e.V. gegründet worden, mit dem Ziel, das Schneidwerkzeug-mechanikerhandwerk durch praxisorientierte Fortbildung zu fördern und auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten.

Den Donnerstag (18. März) stellt die Zeitschrift fertigung unter das Motto “Aus- und Weiterbildung”. Hier wird das Berufsbild des Schneidwerkzeugmechnikers und seine Perspektiven vorgestellt. Dabei reicht das Spektrum von der fachlichen Ausbildung in den Berufsschulen bis hin zur universitären Ebene.

Das komplette Programm finden Sie ab Anfang Februar im Internet: www.grindtec.de

Bereits zum dritten Mal sucht das Fachmagazin fertigung die besten Schneidwerkzeugmechaniker Deutschlands. Als Industriepartner konnte diesmal die Firma J. Schneeberger AG aus der Schweiz gewonnen werden. Die Teilnehmer für die Endrunde müssen sich über einen theoretischen Frageteil, den die Jakob-Preh-Schule in Bad Neustadt erarbeitet hat, qualifizieren. Das span(n)ende Finale wird live auf der GrindTec 2010 ausgetragen. Die fünf Finalisten der Vorentscheidung stellen am Stand an einer Schneeberger-Schleifmaschine ihr Können unter Beweis und fertigen vor Publikum ein komplexes Werkzeug – Mann gegen Mann und alle gegen die Uhr. Begleitend zu diesem Wettbewerb werden auf dem GrindTec-Forum Experten zu Wort kommen, die das Berufsbild des Schneidwerkzeugmechanikers sowie Berufschancen, Aus- und Weiterbildung, aber auch die Zukunftstrends dieses Hightech-Berufs näher unter die Lupe nehmen werden


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