News
Kein Anlass für Entwarnungen
26.02.2010
Blitzumfrage zur Konjunkturentwicklung vom “Bundesverband Metall – Vereinigung Deutscher Metallhandwerke”. Die Umfrage im Metallhandwerk beweist: Solange der Auftragsbestand weiter sinkt, ist die Krise nicht überwunden. Vor allem die Feinwerkmechanikbetriebe kämpfen mit den Folgen der Krise.
Zwar bewerten 55,6 Prozent der Metallbauer die Geschäftslage immer noch mit sehr gut, gut oder befriedigend. Bei den für Deutschland so wichtigen Feinwerk-mechanikern lagen die optimistischen Einschätzungen mit 26 Prozent allerdings deutlich niedriger. 42 Prozent der Feinwerkmechaniker beschreiben ihre Geschäftslage mit mangelhaft bis ungenügend. Die Entwicklung der letzten drei Monate liefert vor allem bei den Feinwerkmechanikern keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass die Talsohle schon durchschritten ist. Fast 80 Prozent aller Metallbetriebe beklagen Auftragsmangel. Der Preisverfall bereitet 60 Prozent der Metallbauer und 40 Prozent der Feinwerkmechaniker Probleme.
Nur 20 Prozent aller Betriebe gehen davon aus, dass sich die Auftragslage derzeit bessert. Aber rund 40 Prozent geben an, dass sich der Auftragsbestand immer noch weiter verschlechtert. Mehr als der Hälfte der befragten Metallbetriebe geht es derzeit eher schlechter als besser. Dies schlägt sich auch in den Zahlen zum Auftragsbestand nieder. Weniger als ein Drittel der Betriebe hat einen Auftragsbestand, der über einen Monat hinausreicht. Dies trifft die Feinwerkmechaniker mit 23 Prozent noch einmal härter als die Metallbauer mit 26 Prozent. Kurzarbeit ist vor allem im Feinwerkmechanikerhandwerk ein wichtiges Thema: Zum Zeitpunkt der Befragung hatten immerhin 37 Prozent Kurzarbeit angemeldet. Bei den Metallbauern liegt dieser Wert bei 12,5 Prozent. Kein Wunder also, dass nur ein Viertel der Feinwerkmechaniker an Investitionen denkt. Ein gutes Zeichen allerdings, dass trotz des schwierigen Marktumfeldes immerhin noch 38 Prozent der Metallbauer Investitionen planen.
mehr News
Umwelt- und Energiezertifikat für Hawe in München
07.02.2012
Ende 2011 hat die Hawe Hydraulik SE für den Standort München ein Umwelt- und ein Energiemanagement-Zertifikat erhalten. Der Standort ist damit der fünfte von Hawe Hydraulik, der die Anforderungen an ein Umweltmanagement-System nach der ISO 14001 und der zweite, der die Anforderungen nach der Energiemanagement-Norm EN 16001 erfüllt.
Da sich in München nicht nur ein Werk [...]
10.000 Exemplare von Flexium
06.02.2012
Die Schweizer Num AG feiert Rekordumsätze und hat Anfang Dezember 2011 das 10 000. Exemplar einer „Flexium“ produziert. Bereits drei Jahre nach Markteinführung des CNCKerns erfreut sich das Produkt einer regen Nachfrage – hauptsächlich bei den Produzenten von Spezialwerkzeugmaschinen.
„Maschinenbauer haben eine eher konservative Einstellung zur Einführung neuer Technologien. Deshalb hatten wir eigentlich damit gerechnet, dass [...]
MAG IASstartet gut gepolstert ins Jahr 2012
03.02.2012
Die MAG IAS GmbH gibt für das Geschäftsjahr 2011 die vorläufigen Geschäftszahlen bekannt: Bei einem Auftragseingang von rund 652 Mio. Euro konnte der Werkzeugmaschinenhersteller eine Gesamtleistung von rund 497 Mio. Euro erwirtschaften. Der Auftragseingang stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 58 Prozent (2010: 412,6 Mio. EUR), die Gesamtleistung um 65 Prozent (2010: 301,9 Mio. EUR). [...]
Ministerpräsident Kretschmann zu Besuch bei Vollmer
02.02.2012
Bundesweite Bildungsstandards und solide Infrastruktur – das waren die Hauptthemen beim Besuch des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann bei Vollmer in Biberach, dem Spezialisten für Schleif- und Erodiermaschinen. Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe, wünscht sich von der Politik bundesweit einheitliche Bildungsabschlüsse, zudem fordert er mehr Unterstützung bei Infrastrukturprojekten wie der Nord-West- Umgehung von Biberach [...]
CemeCon AG feiert 25-jähriges Bestehen
01.02.2012
Beschichtungen für Zerspanwerkzeuge steckten Anfang der 1980er Jahre noch in den Kinderschuhen. Einer, der das enorme Potenzial erkannte, war Toni Leyendecker, der damals an der RWTH Aachen auf diesem Gebiet promovierte. Er wagte den Schritt in die Selbständigkeit – und musste erleben, dass das Interesse am Markt zunächst nicht so groß war wie erhofft.
Mit [...]




