Das fertigung-Interview

“Wichtigster Wettbewerb dieser Art”

20.04.2010

Mit Spannung erwartet ist am 1. April 2010 der Startschuss zum wohl aufregendsten Branchenevent des Jahres 2010 gestartet. Die Zeitschrift „fertigung“ und die Emag Gruppe suchen den „Dreher des Jahres 2010“. fertigung sprach mit Dieter Kollmar, Geschäftsführer Gruppen-Vertriebs- und Service GmbH von Emag, über die Gründe für das Engagement zum Wettbewerb.

Herr Kollmar, warum hat sich Emag dazu entschlossen, beim Wettbewerb „Dreher des Jahres 2010“ den Part des Hauptsponsors zu übernehmen?
Der Wettbewerb bietet ein ideales Umfeld, um die Vorteile von vertikalen Pick-up-Drehmaschinen auch für die Bearbeitung von kleinen Serien zu präsentieren. Zudem können wir live die Leistungsfähigkeit und Bedienerfreundlichkeit unserer Maschinen darstellen. Bei vielen Lohnfertigungsbetrieben gilt die vertikale Pick-up Drehmaschine immer noch als reine Großserienmaschine. Der Wettbewerb wird zeigen, dass sich mit Emag-Maschinen auch bei kleinen Serien enorme Einsparpotenziale ergeben.

Welche Bedeutung hat der Wettbewerb aus Sicht von Emag für die Branche?
Der Wettbewerb ist stark etabliert und bereits seit Jahren erfolgreich. Aus unserer Sicht ist der „Dreher des Jahres“ der wichtigste und erfolgreichste Wettbewerb dieser Art.

Der Wettbewerb zielt ja primär darauf ab, den Nachwuchs für den Beruf des Drehers zu begeistern. Welchen Stellenwert nimmt die Nachwuchsförderung bei Emag ein?
Zentraler Erfolgsfaktor der Emag Gruppe ist die Investition in seine Mitarbeiter: Während die Beschäftigungszahlen in der Branche seit Mitte der 90er Jahre schrumpfen, verzeichnet die Emag Gruppe im selben Zeitraum einen Personalzuwachs. Rund zehn Prozent der Mitarbeiter sind Auszubildende, die nach erfolgreichem Abschluss zu Hundert Prozent im Unternehmen Beschäftigung finden. Umfangreiche Weiterbildungsprogramme und der stetige Wissensaustausch innerhalb des Unternehmens sorgen dafür, dass die Mitarbeiter über den eigenen Tellerrand hinausblicken, um den Kunden stets innovative und technologisch ausgereifte Lösungen bieten zu können.

Wie beurteilen Sie die Einbindung des Wettbewerbs in die AMB Stuttgart als die – mittlerweile – Leitmesse der Branche in Deutschland.
Wie bereits in der Frage erwähnt, entwickelt sich die AMB zu einer der wichtigsten Messen in Europa. Da sehr viele Automobilhersteller und Automobilzulieferer in Süddeutschland angesiedelt sind, ergibt sich ein sehr breites Fachpublikum. Vom Anwender über Planer bis hin zu Einkäufern sind alle Personengruppen vertreten. Umso spannender ist es auf dieser Messe den Wettbewerb abzuhalten, da mit einem breiten Interesse gerechnet werden kann.

Was erwarten Sie sich vom „Dreher des Jahres“?
Wir erwarten einen spannenden Wettbewerb auf technisch hohem Niveau.