Schwerpunkt

fertigung Sonderteil werkstückspannen

25.05.2010

Liebe Leser,
Werkzeugmaschine, Werkzeug und Spannmittel sollen im Idealfall eine Einheit bilden. Während BAZ, Drehmaschine & Co. sowie den dazu gehörenden Werkzeugen in der Investitionsphase sehr viel Aufmerksamkeit entgegengebracht wird, fällt das Spannmittel meist unter die Rubrik „Da war doch noch was …!?“

Und genauso oft scheitert der Versuch mit hoher Investition in schnellste Maschinen- und innovativste Werkzeugtechnik dem Produktivtätsross die Sporen zu geben. Entweder, weil das Werkstück mit viel Bedienerhingabe, aber sehr zeitaufwändig in Form geklopft wird. Oder, weil schlicht und einfach gar kein adäquates Spannmittel zur Verfügung steht.

Um dieses fatale Produktivitätsloch erst gar nicht entstehen zu lassen, wird sich die Zeitschrift „fertigung“ mindestens einmal im Jahr mit einer ausführlichen Berichterstattung dem Thema „werkstück spannen“ widmen. Die erste Ausgabe liegt nun vor.

Automatisierung heißt das große Thema nach der Krise – vor allem von kleinen bis mittleren Stückzahlen. Doch ohne richtige Spanntechnik ist ein Scheitern vorprogrammiert. Welche spanntechnischen Möglichkeiten es gibt – von Lowcost bis Highend – zeigen wir in unserer Rubrik „Automatisierung + Standardisierung“ ab Seite 36. Zudem lohnt sich ein Blick auf den Abschnitt „Problem + Lösung“ (Seite 74), wo die Redaktion ausgewählte Beispiele ausführlich bespricht.

Wolfgang Pittrich, Redaktion fertigung