News

Hermle: Zuversicht für das Gesamtjahr

13.07.2010

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG erhält wieder mehr Bestellungen. Wie der schwäbische Werkzeugmaschinenhersteller auf seiner Hauptversammlung bekanntgab, erhöhte sich der Auftragseingang in den ersten fünf Monaten 2010 konzernweit auf 62,4 Mio. Euro. Gegenüber dem Vergleichswert aus dem extrem schwachen Jahr 2009 von 33,3 Mio. Euro entspricht das einem Zuwachs um 87 Prozent. Dabei nahmen die neuen Bestellungen aus dem Inland um 78 Prozent auf 31,4 Mio. Euro und aus dem Ausland um 97 Prozent auf 31,0 Mio. Euro zu. Per Ende Mai verfügte der Hermle-Konzern über einen Auftragsbestand von 33,6  Mio. Euro (31. Dezember 2009: 16,7). Da sich die Nachfragebelebung erst mit Zeitverzögerung auf das Geschäftsvolumen auswirkt, blieb der Konzernumsatz in den ersten fünf Monaten 2010 mit 45,4 Mio. Euro noch hinter dem Vorjahreswert von 58,5 Mio. Euro zurück. Hiervon entfielen 20,9 Mio. Euro (Vj. 32,0) auf das In- und 24,5 Mio. Euro (Vj. 26,5) auf das Ausland. Das Ergebnis lag erwartungsgemäß ebenfalls noch unter dem 2009er Niveau.

Für das Gesamtjahr 2010 zeigte sich Dietmar Hermle, Vorstandssprecher des Unternehmens, den Aktionären gegenüber optimistisch. “Sofern die Konjunkturbelebung anhält”, so Hermle, “können wir den Umsatzrückstand aus den ersten fünf Monaten im weiteren Jahresverlauf mehr als wettmachen.” Derzeit erwartet das Unternehmen 2010 einen spürbaren Umsatzzuwachs und sieht die Chance, wieder ein Ergebnis etwa auf Vorjahreshöhe zu erzielen. Allerdings bestehen nach wie vor große konjunkturelle Risiken. Außerdem wird Hermle wie die gesamte Branche bei den Exporten immer stärker durch verzögerte Ausfuhrgenehmigungen behindert. Das könnte Dietmar Hermle zufolge nicht nur die Geschäftsentwicklung des Unternehmens bremsen, sondern auch Investitionsentscheidungen und damit letztlich den Standort Deutschland. “Teilweise warten wir über zehn Monate, bis die Lieferung einer Maschine gestattet wird”, beschreibt Hermle das Problem. Früher oder später wenden sich Abnehmer dann an die Konkurrenz.


mehr News

Illustration

MAG IASstartet gut gepolstert ins Jahr 2012

03.02.2012

Die MAG IAS GmbH gibt für das Geschäftsjahr 2011 die vorläufigen Geschäftszahlen bekannt: Bei einem Auftragseingang von rund 652 Mio. Euro konnte der Werkzeugmaschinenhersteller eine Gesamtleistung von rund 497 Mio. Euro erwirtschaften. Der Auftragseingang stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 58 Prozent (2010: 412,6 Mio. EUR), die Gesamtleistung um 65 Prozent (2010: 301,9 Mio. EUR). [...]


Illustration

Ministerpräsident Kretschmann zu Besuch bei Vollmer

02.02.2012

Bundesweite Bildungsstandards und solide Infrastruktur – das waren die Hauptthemen beim Besuch des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann bei Vollmer in Biberach, dem Spezialisten für Schleif- und Erodiermaschinen. Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe, wünscht sich von der Politik bundesweit einheitliche Bildungsabschlüsse, zudem fordert er mehr Unterstützung bei Infrastrukturprojekten wie der Nord-West- Umgehung von Biberach [...]


Illustration

CemeCon AG feiert 25-jähriges Bestehen

01.02.2012

Beschichtungen für Zerspanwerkzeuge steckten Anfang der 1980er Jahre noch in den Kinderschuhen. Einer, der das enorme Potenzial erkannte, war Toni Leyendecker, der damals an der RWTH Aachen auf diesem Gebiet promovierte. Er wagte den Schritt in die Selbständigkeit – und musste erleben, dass das Interesse am Markt zunächst nicht so groß war wie erhofft.
Mit [...]


Illustration

Ruf mit positiver Energiebilanz

01.02.2012

Die Ruf GmbH in Zaisertshofen hat sich im Jahr 2009 entschieden, selbst Ökostrom zu erzeugen, um dadurch zu einem CO2-neutralen Unternehmen zu werden. Ziel erreicht, beweisen jüngste Energiebilanzen.
Trotz der 9300 m2 Produktionsfläche und den rund 700 m2 Bürofläche gelingt es dem Brikettierpressen-Spezialisten mit Hilfe einer Photovoltaikanlage und einem mit Pflanzenöl betriebenem Blockheizkraftwerk mehr grünen [...]


Illustration

Emco unter Dach der Kuhn Holding

01.02.2012

Der österreichische Werkzeugmaschinenbauer Emco wurde von der Salzburger Kuhn Holding übernommen. Der in einem Bieterverfahren erzielte Kaufpreis beträgt 25 Mio. Euro. Inklusive der Forderungen, die übernommen wurden, fließen rund 37,7 Mio. Euro in die Masse des insolventen A-Tec-Konzerns.
Die Kuhn Holding ist mit 14 Tochtergesellschaften einer der größten Baumaschinenhändler Europas und hat zudem den Unternehmensbereich [...]