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Wirtschaftlich filtern

24.05.2012

Saubere Kühlschmiermittel mit hohem Reinheitsgrad (NAS 7/8 bzw. 3 – 5 µm) sind in der metallverarbeitenden Industrie ein wichtiger Mosaikstein für das gesamte Leistungssystem „Zerspanung“. Mit ihnen erreicht ein Werkzeugschleifer genau die hohe Maßgenauigkeit und perfekte Oberflächengüte seiner geschliffenen Bohrer und Fräser, die seine Kunden von ihm erwarten.Unterstützt werden die Schleifer von Vomat, einem jungen, innovativen Unternehmen aus Treuen, das seit 2006 mit dem Vomat Filtersystem eine leistungsfähige und wirtschaftliche Alternative zu herkömmlichen Filtersystemen am Markt anbietet.

Als Matthias Leipoldt 2006 das Unternehmen Vomat in Treuen bei Plauen gründete, konnte er nicht ahnen, welche Erfolgsgeschichte das völlig neue Filterkonzept, welches er in Kooperation mit renommierten Maschinen- und Werkzeugherstellern sowie Unternehmen aus der metallverarbeitenden Schleifbranche entwickelt hatte, schreiben würde: Kurz nach der Vorstellung auf der GrindTec 2006 begann die Serienproduktion der Vomat Feinstfiltrationsanlagen, und im gleichen Jahr musste aufgrund der hohen Nachfrage bereits die Produktionsfläche auf 1.000 Quadratmeter erhöht werden. Ende 2008 waren bereits 200 Vomat Systeme ausgeliefert. Dieser positive Trend hat sich bis heute ungebrochen fortgesetzt.

Vomat Anlagen sind ideal zur Filtration von Feinstpartikeln aus Öl, wie sie beim Schleifen, Honen, Läppen, Erodieren und anderen Verfahren anfallen. Das Erfolgsgeheimnis des Vomat Filters liegt in der Summe der vielen technischen Finessen „unter der Maschinenhaube“ begründet, die sich am Markt schnell durchgesetzt haben.

Steffen Strobel, Leiter Technischer Vertrieb bei Vomat: „Es gibt viele gute Systeme am Markt, die zufriedenstellende Ergebnisse bereitstellen. Oftmals muss der Werkzeughersteller dafür jedoch Kompromisse eingehen.“ So etwa mit teuren Einweglösungen mit Papierfiltern oder kostenintensiven Entsorgungskonzepten. Auch bei Filtrationsverfahren wie etwa der Bypassfiltrierung müssten Werkzeughersteller Abstriche machen, sagt Steffen Strobel, da dort unter anderem die 100-prozentige Trennung von Sauber- und Schmutzöl nicht gewährleistet sei. Auch hätten viele Maschinen einen hohen Bedarf an KSS, seien unwirtschaftlich durch große Ausschwemmverluste, gäben zuviel Wärme an das Medium ab oder könnten keine HSS-Späne aus dem verschmutzen Schleiföl herausfiltern.

Jens Strebelow, Technischer Leiter bei Vomat, ergänzt: „Vomat-Anlagen sind in all diesen Punkten ausgereift. Wir setzen auf langlebige Hochleistungs-Anschwemmfilter inklusive HSS-Vorfilter und trennen im Vollstromverfahren zu 100 Prozent Sauber- und Schmutzöl. Das Spülen und Filtrieren geschieht bedarfsgerecht im automatischen Zyklus je nach Schmutzanfall und damit energieoptimiert. Die Vomat Anlagen haben maßgeschneiderte Kühl- und Entsorgungskonzepte, sind äußerst wartungsarm und benötigen durch ihre kompakte Bauweise einen Bruchteil des Platzes im Vergleich zu einer ähnlichen Maschine aus dem Marktumfeld.“

Ein weiterer Vorteil des Vomat Konzepts ist die Flexibilität, sich an die jeweiligen Produktionsbedingungen anpassen zu lassen. Neben den standardisierten FA-Einzelmodellen 120 bis 960 (120 bis 960 Liter Durchflusskapazität Medium pro Minute) bietet Vomat separate Ausbaumodule. Sie sind entsprechend der Systemanforderungen des Anwenders flexibel kombinierbar. Ändern sich dessen Produktionsanforderungen beziehungsweise -kapazitäten, lässt sich das System bei entsprechender vorheriger Planung zu einer Zentralanlage erweitern. Das ergibt maximale Leistungsfähigkeit in verschiedenen Phasen der Produktion und Unternehmensentwicklung – immer optimal an die individuellen Bedürfnisse des Anwenders angepasst. So können etwa Werkzeughersteller und Nachschleifer Zentralfilteranlagen ordern, die ab 1.200 Liter/Minute in 1.200er Liter-Schritten hochskalierbar sind. Jens Strebelow: „Wir legen besonderen Wert auf die individuelle Problemlösung. Von der Einzelanlage bis hin zur Großfilteranlage – die große Auswahl an Modulen und zusätzlichen optionalen Features erlaubt größtmögliche Flexibilität, um die Filtrationssysteme optimal in den Kunden-Workflow zu integrieren.“


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