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75 Jahre Makino
01.06.2012
Seit einem Dreivierteljahrhundert stellt Makino sein Know-how in den Dienst der Werkzeugmaschinen-Industrie, zunächst in Japan und ab den 1950er Jahren in der ganzen Welt. „An unserem 75. Jahrestag sind wir stolz darauf, unseren Kunden rund um die Erde erstklassige Lösungen anzubieten und auch künftig wird all unser Handeln von unserer Leidenschaft für Präzision und Qualität geleitet,“ sagt P. Anders Ingemarsson, Präsident und CEO von Makino Europe.
“Qualität vor Quantität”
Im Mai 2012 feiert Makino 75-jähriges Jubiläum. TsunezoMakino gründete im Mai 1937 am Stadtrand von Tokio mit gerade einmal 15 Mitarbeitern ein Unternehmen zur Fertigung manueller Fräsmaschinen. Inzwischen beschäftigt der Konzern rund 3.800 Menschen in Amerika, Europa und Asien und erwirtschaftete im letzten Finanzjahr, das am 31. März 2011 endete, einen Umsatz von 1,1 Mrd. US Dollar.
In den letzten 75 Jahren hat Makino sich darauf konzentriert, das Firmenmotto „Quality First“, das TsunezoMakino (1903–2003) einst aufstellte und vorlebte, in erstklassige Technologien für perfekte Bearbeitungsergebnisse umzusetzen. Im Einklang mit dem Grundsatz des Firmengründers „Qualität vor Quantität“ und mit der festen Überzeugung von gegenseitigem Vertrauen zwischen allen, die Makino-Produkte bauen, verkaufen und anwenden, hält Makino am Grundsatz „Quality first“ bei allen Produkten und Dienstleistungen fest.
Innovationen
Die gesamte Firmengeschichte hindurch entwickelt und baut Makino Werkzeugmaschinen für zukunftsweisende Fertigungstechnologien. Zu den Highlights gehören die erste kommerzielle Koordinatenbohrmaschine und Japans erste NC-Fräsmaschine (1958), Japans erstes Bearbeitungszentrum (1966), Japans erste flexible Transferlinie (1972), die erste Drahterodiermaschine (1978), die erste Senkerodiermaschine (1980), die Einführung der Hochgeschwindigkeitsspindel (1984) und die weltweit führenden horizontalen Bearbeitungszentren für Luftfahrt-Bauteile (2000–2011). Bis heute wurden Makino 700 Patente auf Technologie-Innovationen zuerkannt.
Mehrwert für den Kunden
Makinos heutige Marktposition beruht auf Kernkompetenzen in der Spindeltechnologie, Bewegungssteuerung und dem Temperaturmanagement. Die Spitzenposition des Unternehmens in Sachen Qualität basiert auf den Konstruktionsgrundsätzen, die gleichermaßen für alle Makino-Maschinen gelten: Genauigkeit, Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und thermische Stabilität. Speziell auf die Produktionsprozesse zugeschnittene Softwareprogramme, intelligente Maschinenfunktionen und Fertigungssystem-Technologien runden das Produktportfolio ab. Da Makino seine Maschinen als Teil einer Prozesslösung versteht und daher beträchtliche Ressourcen in Beratung, Anwendungstechnologie und Kundendienst investiert, kaufen Kunden tatsächlich weit mehr als eine Maschine. Immerhin sind 15 Prozent der Makino-Mitarbeiter Technologen – darin liegt der Mehrwert, für den Makino steht.
Starke Präsenz in Europa
Makino hat Niederlassungen in 19 Ländern, sieben davon in Europa, und zusätzlich Vertretungen und zugelassenen technischen Service an vielen weiteren Orten. Nach der Gründung von Makino Europe 1976, machte die Mutterfirma zwei Jahre später einen entscheidenden Schritt in den europäischen Markt, indem sie eine Anfangsbeteiligung an dem traditionsreichen Hamburger Werkzeugmaschinenbau-Unternehmen Heidenreich &Harbeck erwarb und seine europäische Zentrale in der norddeutschen Stadt einrichtete. Weitere Standorte wurden in Italien (1997), Frankreich (1998), in der Slowakei (2007) und Spanien (2011) errichtet. Neue Technologiezentren entstanden in Süddeutschland (2000) und Norditalien (2011). Letztes Jahr eröffnete Makino eine Vertretung in Moskau.
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