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Interaktives Lernkonzept von Heidenhain
16.07.2012
HIT – so heißt das neue CNC-Lernkonzept von Heidenhain. HIT steht für Heidenhain Interactive Training. Das didaktisch aufbereitete Lernkonzept vermittelt die wichtigsten Elemente der CNC-Maschine und grundlegende Kenntnisse über die CNC-Programmierung. HIT richtet sich an Lernende und Lehrende, die sich mit dem Thema CNC-Programmierung und Maschinenbedienung befassen. Das können Berufsschüler ebenso sein wie Umschüler, aber natürlich auch Berufsschullehrer. Oder Meister, die Arbeiter fit in der Maschinenbedienung machen wollen, um so dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. Die interaktive Lernsoftware gibt es als kostengünstigen Download auf www.heidenhain.de/schulung.
Das kurzweilige Konzept zur qualifizierten Aus- und Weiterbildung erklärt die Programmierung mit Heidenhain-Steuerungen. Es verbindet dabei theoretisches Lernen und praktisches Üben und erleichtert so den Einstieg in die Programmierung. Das Heidenhain-Lernkonzept beinhaltet auch das notwendige technologische Hintergrundwissen. Dadurch eignet es sich sogar für Fachfremde und Quereinsteiger ohne CNC-Grundkenntnisse.
Erschwinglich sogar für Schüler
Die Anforderungen an die Kompetenzen von Maschinenbedienern verändern sich laufend. Die Ausbildung muss sich dementsprechend anpassen. Heidenhain will mit seinem Lernkonzept für ein hohes Niveau in der CNC-Programmierung sorgen und will dabei helfen, Maschinenbedienern und Umschülern möglichst früh Kenntnisse über die CNC-Programmierung von Maschinen zu vermitteln. Deshalb stellt Heidenhain Mehrfachlizenzen für Schulen zu überschaubaren Kosten (unter 400 Euro) zur Verfügung. Aber auch die Einzellizenz ist mit deutlich unter 50 Euro durchaus für Auszubildende und Umschüler erschwinglich.
CNC-Fortbildung fördern: vom Quereinsteiger bis zum Umschüler
Für die Beschäftigung mit der Programmierung von CNC-Maschinen kann es ganz unterschiedliche Motivationen geben. Ein Berufsschüler interessiert sich beispielsweise für die Programmierung und möchte sich eigeninitiativ fortbilden. Also lädt er sich HIT auf den heimischen PC und kann sofort loslegen anschließend mit dem neu erworbenen Wissen in der Berufsschule punkten. Dem Umschüler hingegen ist klar, dass es sich beim Maschinenbediener um eine hoch anspruchsvolle Tätigkeit handelt. Er will mit HIT mehr lernen, um in der anstehenden Bewerbungsphase möglichst gut qualifiziert zu sein. Der Berufsschullehrer kann seiner Klasse mit HIT zeigen, wie CNC-Steuerungen funktionieren und dazu Bearbeitungszyklen als Übungen programmieren lassen. Zudem kann er mit HIT zusätzlich allgemeine Kenntnisse rund um die Werkzeugmaschine und ihre Steuerung vermitteln – als Vorstufe zur Programmierung. Durch diese Grundlagenvermittlung hat es auch der Quereinsteiger einfacher.
Interaktives Training in drei Modulen und verschiedenen Sprachen
Das Heidenhain Interactive Training verbindet als Lernkonzept für Heidenhain-Steuerungen theoretisches Lernen und praktisches Üben zu einer autodidaktischen Bildungsstrategie. Das interaktive Konzept zur qualifizierten Aus- und Weiterbildung besteht aus den drei Modulen HIT-Software, Heidenhain-Programmierplatz und HIT-Arbeitsheft.
Die HIT-Software unterstützt beim Einstieg in die Programmierung von Heidenhain-Steuerungen. Sie erklärt die Steuerungsfunktionen mit Hilfe von Animationen, kleinen Aufgabenstellungen und Übungen. Das erlernte Wissen kann durch Tests überprüft werden.
Der Programmierplatz ist die realitätsgetreue Abbildung der Heidenhain-Werkzeugmaschinensteuerung TNC. Die Maschinenbediener und Quereinsteiger erzeugen NC-Programme wie an einer echten Steuerung. Sie können diese Programme schreiben, grafisch simulieren und auf eine Werkzeugmaschine übertragen.
Beispielhaft leitet das dritte Modul, das HIT-Arbeitsheft, die Lernenden durch Arbeitsaufträge anhand der Fertigung eines Werkstücks. Hier finden sich Arbeitsaufgaben und jede Menge Programmierbeispiele.
Interaktive Bedienung und umfangreiche Testaufgaben bieten eine zielgerichtete Kontrolle und ermöglichen so eine permanente Reflexion des Erlernten. Das neue Wissen wird überprüft und gefestigt. HIT gibt es in verschiedenen Sprachen, sowohl für Heidenhain-Klartext-Dialog als auch für DIN/ISO-Programmierung
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