Bild: © smuki - Fotolia.com

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In der modernen Fertigung werden zunehmend dünnere oder auch asymmetrische Teile verarbeitet. Diese Anforderung gilt auch in der Armaturenwerkstatt „Service“ des KSB-Werks in Pegnitz. „Wir spannen viele dünnwandige Teile und eben unförmige, nicht symmetrische Teile“, schildert Heribert Sier, Leiter der Armaturenwerkstatt der Service GmbH.

In der Vergangenheit löste das Unternehmen diese Aufgaben mit einem herkömmlichen 4-Backen-Futter oder 3-Backen-Futter. Gerade bei dünnwandigen Teilen können wenige Spannstellen,

HWR Inoflex-Spannfutter

Die Kombination von Inoflex-Spannfutter und den InoZet- Pendelsegmenten ergibt ein ausgleichend spannendes 8-Backen-Futter für höchste Ansprüche.

hohe Spanndrücke und ein fehlender Ausgleich große Verformungen verursachen. So wird das Aufspannen der Werkstücke zur Herausforderung, denn Qualität und Präzision in der Bearbeitung folgen bei KSB höchsten Ansprüchen. Lange Rüstzeiten sind die Folge. Bei der Internetrecherche wurde Werkstattleiter Sier auf HWR Spanntechnik aufmerksam. Um die Rüstzeiten zu senken, setzt KSB jetzt als Spannfutter das ausgleichend zentrisch spannende InoFlex-4-Backenfutter ein. Eine Überbestimmtheit von Spannpunkten wird hier durch den patentierten Ausgleich des Futters vermieden.

Auf einen Blick

Vorteile InoFlex-4-Backenfutter

  • für zentrisches und ausgleichendes Spannen
  • zum Spannen runder, kubischer und geometrisch unförmiger Teile
  • für verformungsempfindliche Werkstücke geeignet
  • einsetzbar auf Dreh- und Fräsmaschinen
  • lieferbar als Handspannung Durchmesser 160 bis 1200 mm
  • lieferbar als Kraftspannung Durchmesser 210 bis 1000 mm

Statt vier Spannbacken werden jedoch die InoZet-Pendelbrücken aufgesetzt, welche die Zahl der verwendeten Spannbacken auf acht verdoppeln. Zusätzlich sorgen die Pendelbrücken ebenfalls für ausgleichende Spannung. „Von der

HWR Inoflex-Spannfutter Aufspannung

Dünnwandige Werkstücke aufzuspannen ist dank der acht Spannpunkte in kürzerer Zeit und bei leichterer Handhabung möglich.

Kombination von InoFlex und InoZet sind wir begeistert“, bilanziert Sier die Neuerung. „Weil wir acht statt der üblichen drei Spannpunkte haben und durch den integrierten Ausgleich den Spanndruck gleichmäßiger und mit weniger Verformung in das Bauteil einleiten können.“

Der kombinierte automatische Ausgleich der Spannung aus beiden Spannmitteln sorgt für eine einfachere Handhabung und vor allem für kürzere Rüstzeiten, gerade bei dünnwandigen Werkstücken. Besondere Spannbacken sind dafür nicht erforderlich. InoZet deckt den gesamten Spannbereich mit Standardspannbacken ab. Zudem sind asymmetrische Werkstücke kein Problem, da das InoFlex-Spannfutter über den patentierten Ausgleich auch unförmige Teile zentrisch spannt. „Wir sind sehr überzeugt von dem Futter und sehr zufrieden“, resümiert Werkstattleiter Sier.

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