Um den Herausforderungen der Graphitzerspanung zu begegnen, fertigte Zecha für Gezea hochpräzise VHM-Fräser. Bild: Zecha Hartmetall-
Werkzeugfabrikation GmbH

Um den Herausforderungen der Graphitzerspanung zu begegnen, fertigte Zecha für Gezea hochpräzise VHM-Fräser. Bild: Zecha Hartmetall- Werkzeugfabrikation GmbH

Graphit als Werkstoff für Elektroden hat viele Vorteile, bei seiner Zerspanung gibt es allerdings viel zu beachten.

Bei Gezea aus Eisenach werden die Elektroden speziell nach den Wünschen des Auftraggebers gefertigt, der das passende Material, das Bohrbild und das Untermaß wählt. In detaillierten Projektbesprechungen legt der Anwender die Parameter für seinen Erfolg fest. Das Unternehmen baut dabei auf die Graphitfräser von Zecha.

Dass gerade Graphit als Elektrodenwerkstoff so beliebt ist, liegt an dem hitzeresistenten und formstabilen Ma­terial. Lange Standzeiten, zum Beispiel beim Senkerodieren, gehören unter anderem zu den Vorteilen dieses Werkstoffs, berichtet Gezea-Geschäftsführer Henning Köllner: „Davon profitiert nicht nur der Anwender durch geringere Kosten, sondern auf lange Sicht auch die Umwelt.“

Für die Zerspanung des spröden Werkstoffs sind nur geringe Schnittkräfte nötig, um eindrucksvolle 3-D-Strukturen in das Werkstück zu fräsen. Weil keine Grate entstehen, entfällt auch

Graphitelektroden mit komplexen 3D-Geometrien

Gezea ist Experte für die Herstellung von Graphitelektroden mit
komplexen 3D-Geometrien. Die Graphitfräser von Zecha ermöglichen dabei ausgezeichnete Oberflächengüten. Bild: Gezea GmbH

aufwändiges Nacharbeiten, wodurch viel Zeit eingespart werden kann.

Allerdings birgt Graphit in der Zerspanung auch gewisse Herausforderungen, als es um die Herstellung einer sehr anspruchsvollen Elektrode mit vielen Rippen ging. „Um diese Aufgabe in der geforderten Qualität zu lösen, bedurfte es der Unterstützung eines Experten“, erläutert Köllner.

 

Diamantbeschichtung

Nach einigen Vorgesprächen setzten die Gezea-Experten zum ersten Mal die Quality-Line-Graphitwerkzeuge von Zecha ein. Zunächst zerspanten die Fräser das Werkstück testweise, Köllner zufolge mit hervorragendem Ergebnis. Seitdem arbeitet Gezea fast ausschließlich mit Lösungen von Zecha, darunter auch speziell gefertigten Sonderwerkzeugen. Die Formen aus hochabrasiven Graphit werden in vielen Branchen immer kleiner und filigraner. Damit steigen automatisch die Herausforderungen für das eingesetzte Werkzeug, das einen sehr kleinen Durchmesser aufweisen muss. Zudem braucht es aufgrund des abrasiven Graphits eine hochwertige und leistungsfähige Diamantbeschichtung.

Die VHM-Schaft- und VHM-Radiusfräser von Zecha sind in Durchmessern ab 0,1 mm erhältlich. Sie eignen sich so für die kleinen und filigranen Kavitäten in Elektroden. Die Werkzeuge punkten nach Herstellerangaben mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis, geringsten Toleranzen im µm-Bereich und hohem Abrasionswiderstand.

Graphit als Elektrodenwerkstoff

Im Vergleich mit Kupfer wird Graphit als Elektrodenwerkstoff aufgrund seiner zahlreichen Vorteile immer beliebter. Bild: Gezea GmbH

Den Werkzeugexperten zufolge zeichnen hochpräzise Feinkorn-Hartmetallsubstrate, innovative Geometrien und maßhaltige und perfekt auf die Werkzeuge abgestimmte Diamantschichten die Graphitwerkzeuge aus. „Wir produzieren sie auf hochmodernen 6-Achs-Schleifzentren, die auch besonders aufwändige Geometrien prozesssicher und zuverlässig realisieren“, beschreibt Stefan Zecha, Geschäftsführer der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH.

Köllner zeigt sich vom Komplettpaket überzeugt: „Die Graphitfräser ermöglichen ausgezeichnete Oberflächengüten und entsprechen genau unseren Ansprüchen an Qualität und Zuverlässigkeit. Weil die optimierten Schnittdaten in unserer CAM hinterlegt sind, sind diese auch nach Jahren immer noch exakt abrufbar. Das vereinfacht unsere Prozesse signifikant, beschleunigt sie und macht sie wirtschaftlicher.“

Kontakt: Gezea GmbH, www.gezea.de
Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH, www.zecha.de
AMB Halle 1, Stand B78