ALFRA Kernbohrmaschine

Die neue SP-Linie wartet mit extrem haftstarken Permanentmagneten auf. - Bild: ALFRA

Die neue SP-Linie wartet mit extrem haftstarken Permanentmagneten auf, bei gleichzeitig erstaunlich geringem Gewicht. Der führende Hersteller von Werkzeugen und Maschinen für die metallverarbeitende Industrie und das Handwerk erweitert damit die Welt der Metallzerspanung.

Die neuen Metallkernbohrmaschinen RB 35 SP und RB 50 SP aus der Hockenheimer

Werkzeugmanufaktur ALFRA sind mit einem leistungsstarken Permanent-Magneten aus Neodym mit Vorspannung ausgestattet, wodurch sich bei geringem Masseeinsatz schon beträchtliche, magnetische Kräfte erreichen lassen. Durch ein völlig neuartiges und patentiertes Konzept der Magnetausrichtung lassen die Maschinen sich bereits auf dünnwandigen Materialien ab 3 Millimeter Stärke einsetzen. Herkömmliche Metallkernbohrmaschinen, die mit einem Elektromagneten ausgestattet sind, lassen sich erst ab einer Materialstärke von ca. 6 bis 8 Millimetern einsetzen.

SP-Linie eröffnet neue Einsatzszenarien

“Da sich unsere neuen Metallkernbohrmaschinen bereits auf dünnwandigem Material sicher und komfortabel betreiben lassen, eröffnen wir unseren Kunden vollkommen neue Anwendungsfelder”, erläutert Ulrich Adam, Geschäftsführer der Alfred Raith GmbH. Laut Auskunft des Experten kann mit beiden Modellen selbst auf dünnen Belagblechen gearbeitet werden, wie sie im Fassaden-, Behälter- und Schiffsbau sowie vielen anderen Einsatzbereichen üblich sind.

Bestmarken in puncto Arbeitssicherheit und Ergonomie

Die Modelle RB 35 SP und RB 50 SP decken einen Bohrbereich bis 35 mm bzw. 50 mm ab – bei einer Schnitttiefe von 50 mm, die mit beiden Geräten erzielt wird. Auch ein verstellbarer Hubbereich ist bei beiden Bohreinheiten mit an Bord. Das Werkzeug für die Verstellung und Fixierung ist clever und anwenderfreundlich in der neuen Griffschale untergebracht.

Bestmarken setzen die beiden Bohrsysteme auch in puncto Arbeitssicherheit und Ergonomie. Völlig neu konzipiert ist die ergonomische Aktivierung der Magneten über einen handlichen Bügel, der seitlich eng am Körper des Magneten anliegt. Neue Maßstäbe definiert die neue Konstruktion auch im Gewicht. 9,9 Kilogramm (RB 35 SP) und 11,5 Kilogramm (RB 50 SP) liegen unter den Werten, die leistungsähnliche Maschinen auf die Waage bringen. Möglich machen dies die im Einsatz befindlichen Permanentmagneten.

“Metallhandwerkern fehlt oft die dritte Hand, wenn Sie die Metallkernbohrmaschine in Zwangslage überkopf oder vertikal einsetzen müssen. Unser Magnet ist leicht vorgespannt und trägt durch das auf ein sinnvolles Maß reduzierte Magnetfeld bereits das Eigengewicht des Gerätes. Völlig entspannt kann der Anwender die Maschine in die Bohrposition verschieben und loslegen. Dies ist ein weiterer, unschätzbarer Vorteil”, weiß Ulrich Adam. “Denn bei herkömmlichen Systemen ist dies schlichtweg unmöglich.” Durch das neue Bedienkonzept des Permanentmagneten lassen sich die Metallkernbohrmaschinen außerdem problemlos zwischen den Flanschen eines Stahlträgers positionieren.

Permanentmagnettechnik zahlt sich aus

Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen zeichnen sich die Permanentmagneten darüber hinaus durch eine dauerhafte Stabilität und lange Lebensdauer aus. Das zahlt sich nach Erfahrung von Ulrich Adam beim täglichen Einsatz aus: “In der Praxis verbleiben die Bohrsysteme oft mit aktiviertem Magneten auf dem Material, während der Anwender eine Pause einlegt oder durch Nebentätigkeiten abgelenkt ist. Ein herkömmlicher Elektromagnet erhitzt sich im Laufe der Einschaltdauer durch die permanente Stromaufnahme, wodurch nicht nur seine Leistung, sondern auch die Lebensdauer erheblich verkürzt wird.” Nicht so die neuen Neodym-Magnete der RB 35 SP und RB 50 SP. Sie sind dank ihres neuartigen Konzeptes wartungsarm und zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus.

Gesamtkonzept überzeugt

Durch die Aktivierung des Magneten über den ergonomischen Handhebel, entfällt die elektrische Schaltung für den Magneten. Perfekt geschützt vor äußeren Einflüssen verbleibt lediglich eine große und deutlich sichtbare Folientastatur für die Aktivierung des Motors. Das 5 Meter lange Anschlusskabel lässt erkennen, dass ALFRA wirklich an alle Details gedacht hat. Eine LED-Leuchte, die ideal im Sichtfeld auf dem Gehäuse platziert ist, signalisiert die Einsatzbereitschaft mit grünem Licht. Zusätzlich misst ein eingebauter Sensor das Magnetfeld und zeigt dies über den Status der LED an: Ist das Material zu dünn, leuchtet die LED rot – ist das Material ausreichend, zeigt dies die LED mit einem grünen Licht an. Im Zustand rot kann die Maschine nicht gestartet werden.

…und damit noch immer nicht genug

Selbst an Kleinigkeiten haben die Produktentwickler bei ALFRA gedacht und beide Metallkernbohrmaschinen sowohl mit einem Temperatursensor für den Motor als auch mit einem Verschleiß-Sensor für die Kohlebürsten des Antriebes ausgestattet. Ein Überhitzen der Maschinen wird dadurch ausgeschlossen und die Kontrolle des Verschleißgrades zeigt frühzeitig an, dass die Maschine in die Wartung muss, wodurch sich kostspielige Reparaturen in der Regel vermeiden lassen. Darüber hinaus verfügen die Metallkernbohrmaschinen über eine integrierte Innenkühlung.

Auch die Magnet-Haftfläche des Permanentmagneten ist durch ihre TiN-Beschichtung dauerhaft haltbar und die Oberflächen sind ideal geschützt, wodurch sich anhaftende Metallspäne leicht entfernen lassen. Die ALFRA Rotabest RB 35 SP und RB 50 SP werden in hochrobusten, ölabweisenden, zweischaligen Kunststoffkoffern ausgeliefert.

Safety First

Im Betrieb und auf der Baustelle muss permanent auf Sicherheit und Unfallschutz geachtet werden. Dort setzt ALFRA mit den neuen Metallkernbohrmaschinen Maßstäbe. Selbst im Falle eines Stromausfalls bleiben die Geräte am Werkstück haften. Ein Blick in die Reparaturabteilung vieler Hersteller verrät, dass dort regelmäßig “Bruchpiloten” auftauchen – auch wenn der Anwender dazu angehalten ist, Maschinen in Zwangslage zusätzlich durch einen Gurt zu sichern.

Kontakt: Alfred Raith GmbH, www.alfra.de
AMB Halle 6, Stand C16