Neues Maschinenmodell TEBAS W

Bei der TEBAS handelt es sich um eine Portalfräsmaschine mit verfahrbarem Tisch. Als Neuerung verfügt das Modell „W“ über einen verfahrbaren Querbalken (W-Achse). Dadurch kann die Ausladungslänge des Frässchiebers bei der Bearbeitung von Werkstücken gering gehalten werden, was die Biegekräfte auf den Frässchieber vermindert und somit hohe Zerspanungsleistungen ermöglicht.

Die Besonderheit dabei: Die W-Achse der TEBAS W kann nicht nur positioniert, sondern auch bei Fräsarbeiten im Simultanbetrieb als vollgesteuerte Achse eingesetzt werden.
Das auf der EMO ausgestellte Modell verfügt über einen Längsverfahrweg von 4.000 mm, einen Querweg von 3.750 mm sowie einen Vertikalverfahrweg von 1.500 mm. Der Querbalken lässt sich um 1.350 mm verfahren.
Die Antriebsleistung beträgt 43 kW. Der maximale Arbeitsvorschub der Maschine liegt bei 30.000 mm/min, Eilgänge sind bis 50.000 mm/min möglich.

 

Patentierter Fräskopf

Ausgerüstet ist die Maschine mit dem patentierten 30°-Automatik-Fräskopf, der mit 2 gesteuerten CNC Achsen sowohl positioniert als auch 5-achsig simultan fräsen kann. Die besondere Bauform des Fräskopfes ermöglicht Hinterschnittarbeiten mit maximal 30° im negativen Winkel vom Frässchieber aus gesehen. Die beiden Halbkörper des Fräskopfes verteilen dabei die entstehenden Schnittkräfte in optimierter Weise und verhindern die Einwirkung direkter Kräfte auf den Antrieb der Achsen.
Weiterhin ist die TEBAS W mit einer vertikalen Offset-Direktspindel mit geringer Störkontur ausgestattet. Der Fräskopfwechsel findet automatisiert statt.
Das Werkzeugmagazin der auf der EMO gezeigten Maschine verfügt über 30 Plätze.
Für die komplette Späneentsorgung sind 3 Späneförderer installiert.
Als CNC Steuerung kommt die neue Heidenhain Steuerung TNC 640 zum Einsatz.

 

Ecodesign

Wie bei der gesamten Produktpalette setzt ZAYER auch bei der TEBAS W auf Ecodesign.
Durch Zusatzfunktionen in der CNC Steuerung wird die Maschine nach frei definierbarer Zeit der Nichtnutzung, z.B. beim Rüsten der Maschine oder Werkstattprogrammierung, in den Standby-Modus versetzt. Dadurch werden besonders energieintensive Komponenten (u.a. Hydraulik, Kühlmittelanlage und Späneförderer) automatisiert abgeschaltet und der Stromverbrauch gesenkt. Die Hydraulik wird nur bei Bedarf eingeschaltet. Dies bedeutet, dass die einzelnen Elemente der Baugruppe (Werkzeugklemmung, Fräskopfklemmung etc.) nur dann Ressourcen verbrauchen, wenn sie wirklich benötigt werden.

Durch den Einsatz moderner Motore mit Inverter-Technologie wird der Energieverbrauch gesenkt – und gleichzeitig ein höheres Drehmoment gegenüber konventioneller Antriebstechnik bereitgestellt.

Die deutsche Generalvertretung für Zayer ist IBERIMEX Werkzeugmaschinen GmbH aus Erkrath.

Kontakt: