„Ziel ist es, die Zukunftschancen des hiesigen Standortes mit Blick auf die internationalen Herausforderungen und globalen Megatrends in der Produktion kritisch zu analysieren und erste Antworten zu liefern“, so Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group
Bild: Komet

„Ziel ist es, die Zukunftschancen des hiesigen Standortes mit Blick auf die internationalen Herausforderungen und globalen Megatrends in der Produktion kritisch zu analysieren und erste Antworten zu liefern“, so Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group Bild: Komet

Im Fokus der eintägigen Veranstaltung in der Ideen-Fabrik+ in Besigheim standen sieben Expertenvorträge aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Politik. „Ziel ist es, die Zukunftschancen des hiesigen Standortes mit Blick auf die internationalen Herausforderungen und globalen Megatrends in der Produktion kritisch zu analysieren und erste Antworten zu liefern“, so Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group. Nach ihren Vorträgen traten einige der Redner in eine spannende Podiumsdiskussion, die die verschiedenen Aspekte der Thematik aufgriff und kritisch hinterfragten.

 

Zunehmende Digitalisierung der Produktion

Kürzere Innovationszyklen, intelligente Produkte, autonome Produktionseinheiten – die Digitalisierung der produzierenden Industrie schreitet immer weiter voran. Durch den zunehmenden Vernetzungsgrad und die hohe Verfügbarkeit von Daten stehen Unternehmen vor der Herausforderung, die neuen technischen Möglichkeiten wertschöpfend einzusetzen.

Ausgehend von der Diskussion, ob Smart Production schließlich das Potenzial hat, die Produktivitätslücke im Industriesektor zu schließen und neue Geschäftsmodelle zu initiieren bis hin zu Ansätzen, die den Produktionsstandort Deutschland fit für die Produktion der Zukunft machen, über die Diskussion, ob die Mitarbeiter ausreichend auf die zunehmende Flexibilisierung und Automatisierung der Produktion vorbereitet sind – die Bandbreite der Vorträge gab spannende Einblicke in eine hochkomplexe Thematik.

 

Namhafte Experten liefern Antworten

Prof. Dr. Lars Feld (Mitglied des Sachverständigenrates der deutschen Wirtschaft), hinterfragt, ob die deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik als Beispiel für Europa taugt. Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner (Geschäftsführender Gesellschafter Institute für Manufacturing Excellence, Vorsitzender des Aufsichtsrats der DMG Mori Seiki AG), erläutert, warum der stetig steigenden Komplexität von Produkten und Marktanforderungen nur mit selbststeuernden Systemen begegnet werden kann. Prof. Dr.-Ing. Fritz Klocke (Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen), vertritt die Ansicht, dass Smart Services für mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung von Industrie 4.0 eine große Chance darstellen. Dr. Ralph Lässig (Roland Berger Strategy Consultants) fordert vor allem vom deutschen Maschinenbau neue Wege zu beschreiten, um das Technologie- und Kompetenzportfolio auszubauen.

Prof. Dr. Peter Hartz (ehemaliger Vorstand Volkswagen AG) vertritt die Ansicht, dass Big Data neuen Schub für die Entwicklung der bisherigen Arbeitszeitmodelle bringt und damit deutliche Vorteile für Unternehmen wie auch für Mitarbeiter hat.

Und Keynote-Speaker Günther H. Oettinger (EU Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft) fordert eine gemeinschaftliche Kraftanstrengung zur digitalen Aufrüstung und erläutert, warum die zunehmende Digitalisierung ein Wachstumstreiber für Europas Wettbewerbsfähigkeit ist.

 Kontakt: Komet Group GmbH, www.kometgroup.com