Die Zentrierspitze des  Komet  KUB Centron  Powerline gibt es für verschiedene Werkstoffe und Bearbeitungssituationen. Sie sitzt in einer Bohrkrone, die mit zwei vierschneidigen Wendeschneidplatten bestückt ist. 
Bild: Komet

Die Zentrierspitze des Komet KUB Centron Powerline gibt es für verschiedene Werkstoffe und Bearbeitungssituationen. Sie sitzt in einer Bohrkrone, die mit zwei vierschneidigen Wendeschneidplatten bestückt ist. Bild: Komet

Die bisherigen Standard-Hartmetall (HM)-Spitzen sind universell einsetzbar. Für das Zerspanen bestimmter Materialien, die zum Beispiel niedrige Schnittgeschwindigkeiten erfordern, beziehungsweise bei labilen Arbeitssituationen – etwa auf Drehmaschinen, wo ein gewisser Achsversatz herrscht – versprechen jedoch zähere Schneidstoffe Vorteile.

Daher haben die Komet-Bohrspezialisten eine zweite Zentrierspitze entwickelt, die mit einem speziellen Anschliff und einer Beschichtung für den Einsatz bei rostfreien Stählen optimiert ist. Das Substrat ist ein bislang vor allem für Verschleißschutz-Aufgaben genutztes Hartmetall, das ungleich höhere Zähigkeit als die ursprüngliche HM-Sorte aufweist. Damit eignet sich die neue Zentrierspitze für Arbeitssituationen, in denen Schwingungen und leichte Schläge auftreten können, und für schwierige Werkstoffe, die Schnittgeschwindigkeiten zwischen 30 und 80 m/min erfordern. Für große Werkzeugdurchmesser, bei denen die Zentrierspitze noch geringeren Schnittgeschwindigkeiten – zwischen 10 und 30 m/min – ausgesetzt ist, bietet Komet eine dritte Zentrierspitze an, die aus HSS besteht. Sie weist ebenfalls den Spezialanschliff für rostfreie Stähle und die entsprechende Beschichtung auf.

Die Zentrierspitze ist ein wesentliches Element des Komet KUB Centron Powerline. Sie führt das Werkzeug exakt in der Bohrachse und gewährleistet somit Maßhaltigkeit, Geradheit und höchste Prozesssicherheit in Bohrtiefen bis zu 9×D. Die Bohrkrone ist mit zwei, oder je nach Durchmesser mehreren Quatron-Wendeschneidplatten bestückt, die für hohe Stabilität und eine optimale Spanabfuhr sorgen. Durch die Schnittaufteilung pro Seite sind kurze Späne auch bei extrem schlecht zerspanbaren Werkstoffen möglich. Die vier Schneidkanten pro Wendeschneidplatte, verschiedene Substrate und Beschichtungen sowie abgestimmte Topografien für hohe Spankontrolle, weichen Schnitt etc. ermöglichen hohe Standzeiten und tragen zu wirtschaftlicher Zerspanung bei.

Kontakt: Komet Group GmbH, www.kometgroup.com