Pramet verbreitert sein WSP-Sortiment: neue Spanbrecher für Stahl, Gusseisen, Superlegierungen und Edelstahl.
Bild: Dormer Pramet

Pramet verbreitert sein WSP-Sortiment: neue Spanbrecher für Stahl, Gusseisen, Superlegierungen und Edelstahl. Bild: Dormer Pramet

Die zwei positiven NF1- und NF2-Spanbrecher wurden speziell für das Drehen von Edelstahl entwickelt. Die ausbalancierte Form der Wendeschneidplatten bietet eine gute Spankontrolle, mit geringen Schnittkräften. NF1 ist ein universeller Spanbrecher für die Schlicht- bis mittlere Bearbeitung, da die WSP umfangsseitig geschliffen ist, wird eine optimale Oberflächengüte erreicht. Der vielseitige NF2-Spanbrecher fällt durch seine schmale, stabilisierende negative Fase auf und deckt einen breiten Bereich von Anwendungen ab, vom Vorschlichten bis zum leichten Schruppen.

Auch die neuen FF2-, FM2- und RM3-Wendeschneidplatten von Pramet für die Bearbeitung von Stahl und Gusseisen bieten eine gute Spankontrolle und ermöglichen, bei geringem Vorschub und geringer Schnitttiefe, eine qualitative Oberflächengüte. Der FF2-Spanbrecher erlaubt durch den positiven Spanwinkel die Feinbearbeitung in kohlenstoffarmen Stählen Schnitttiefen von 0,15 mm, FM2 ist geeignet für Schlicht- bis mittlere Bearbeitungen mit Schnitttiefen ab 0,2 mm. Eine spezielle Schutzfase sorgt für hohe Prozesssicherheit bei kontinuierlichem und unterbrochenem Schnitt. Wenn es um ungünstige Bearbeitungsbedingungen beim Schruppen von Stählen geht, ist der extrem widerstandfähige RM3- Spanbrecher die richtige Wahl.

Für die prozesssichere Drehbearbeitung von Superlegierungen hat Pramet mit SF2 und SF3 zwei neue positive WSP im Programm. Dabei kommt der SF2-Spanbrecher beim Feindrehen mit geringstmöglichen Vorschüben zum Einsatz, während SF3 mit seiner positiv geneigten Schneidkante Schlichtoperationen unterstützt.

Die bei Verwendung mit kleinen und schmalen Komponenten besonders effektiven Wendeschneidplatten bieten beide eine scharfe Schneidkante mit minimalem Radius. Dies begünstigt geringe Schnittkräfte, was wiederum die Kaltverfestigung verhindert und eine qualitative Oberflächengüte gewährleistet.

Gleichzeitig mit dem erweiterten Plattensortiment für das Drehen bringt Pramet die neue Drehsorte T7325 für Edelstähle auf den Markt. Der Schneidstoff verfügt über ein funktionales gradient-gesintertes Substrat und spezielle MT-CVDBeschichtung und ist auch für unterbrochene Schnitte einsetzbar. Die neue MT-CVD-Beschichtung bietet eine hohe Schneidstärke und Rissfestigkeit bei reduzierter Aufbauschneidenbildung. Wie in Praxistests zeigen, erhöhen sich Werkzeugstandzeiten sowie die Betriebssicherheit deutlich. Die neue Schneidsorte stellt eine Ergänzung zur bestehenden T7335-Beschichtung dar, die Pramet für die Verwendung in instabilen Bearbeitungsumgebungen empfiehlt.

Kontakt: Dormer Pramet, www.dormerpramet.com