Die Okuma Multus U5000 fügt sich problemlos in das „Internet of Things“ und ermöglicht die Fertigung von Verzahnungen in-house. - Bild: Okuma

Die Okuma Multus U5000 fügt sich problemlos in das „Internet of Things“ und ermöglicht die Fertigung von Verzahnungen in-house. - Bild: Okuma

Zu den Highlights zählte die weltweit erste Multitasking Maschine, die zu Dreh- und Fräsoperationen, Schleifbearbeitung sowie Laserhärten und 3D-Metalldruck fähig ist.

Smart Factory, “Just-in-Time” Produktion und stark variierende Auftragsgrößen – Produktionsansprüche sind höher denn je. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, eröffnen die nun vorgestellten Okuma-Innovationen neue Möglichkeiten im Bereich der Multifunktionalität. Die Modelle sind ab Mitte 2017 europaweit erhältlich.

Intelligentes horizontales Dreh-/Fräszentrum

Um die prozessintensive Fertigung in einer Smart Factory zu gewährleisten, ergänzt Okuma die Maschinenflotte der Multus U Baureihe um die Multus U5000. Entwickelt für die Fertigung mittelgroßer bis großer Komponenten für die Luftfahrt- und Energieindustrien sowie im Bereich Infrastruktur, bearbeitet die Multus U5000 auch schwer zu zerspanende Materialien wie Titan und Inconel. Mit der Drehspindel gewährleistet die Multus U5000 Effizienz bei der Fertigung.

Die Okuma Multus U5000 zählt auch Wälzschäl- und Wälzfräsoperationen zum Funktionsumfang und ermöglicht so die Herstellung von Verzahnungen in-house. Das integrierte Softwarepaket erlaubt zudem ein schnelles und einfaches Programmieren der Werkstücke.

Die Multitasking-Maschine ist mit der Okuma Steuerung OSP-P300A inklusive OSP suite ausgestattet, die Zugriff auf die leistungssteigernde Intelligent Technology des Herstellers gewährt. Die Applikationen sorgen für maximale Konnektivität und die nahtlose Integration der Maschine in ein „Internet of Things“.

Die “Smart Machine” für die vertikale 5-Achsen Bearbeitung

Konzipiert als Kernstück einer Smart Factory, erlaubt die Okuma MU-S600V das flexible Reagieren auf veränderte Vorlaufzeiten und die Anpassung an unterschiedliche Fertigungsszenarien; von kleinen Stückzahlen unterschiedlicher Komponenten bis hin zur Massenproduktion.

Die MU-S600V benötigt mit einer Maschinenbreite von 1400 mm nur eine minimale Aufstellfläche und ermöglicht die Zerspanung von Werkstücken mit einem Durchmesser von bis zu 600 mm. Die kompakten Dimensionen und das Maschinendesign gewährleisten ideale Bedienbarkeit und leichtes Beladen. Der automatisierte Maschinentisch gewährleistet komplett unbemannte Anwendungen und erlaubt ein voll automatisches Werkstückhandling, einschließlich der direkten Übergabe an eine zweite Maschine des gleichen Typs.

Lasertechnologie für die prozessintensive Bearbeitung

Mit den Modellen MU-6300V Laser EX und der Multus U3000 Laser EX bringt Okuma die ersten „done-on-one“ Maschinen für prozessintensive Anwendungen auf den Markt. Die Möglichkeiten zur Komplettbearbeitung umfassen neben Dreh- und Fräsanwendungen auch die Schleifbearbeitung, 3D-Metalldruck und Wärmebehandlung. Die Modelle bieten einer Vielzahl unterschiedlicher Werkstückgrößen und –formen Platz. Das Härten in der Maschine löst einen Produktionsengpass: Verglichen mit dem Härten durch konventionelle Wärmebehandlung ist der Vorgang schneller und verursacht weit weniger Verformung, was den Durchsatz signifikant erhöht. Die Maschinen unterstützen zudem Agile Manufacturing.

Mit einem leistungsstarken Trumpf Laser ermöglichen die Okuma Laser EX Modelle stabile Laserbearbeitung über die gesamte Prozessdauer hinweg. Das Laserauftragsschweißen (Laser Metal Deposition – LMD) gewährleistet hochauflösende additive Fertigung. Der variable Laserstrahldurchmesser von 0,4 bis 8,5 mm gewährleistet einen flexiblen und effizienten Einsatz. Anwendungen wie 3D-Moulding, das Auftragen von Schutzschichten aus hitzebeständigen oder verschleißfesten Legierungen sowie der Materialauftrag für Abschnittsreparaturen runden die Liste der Features ab.

Die bewährte Okuma OSP-Steuerung überwacht und steuert unterdessen den gesamten Prozess und gewährleistet so die verlässliche und stabile generative Fertigung von Produkten, die selbst höchsten Qualitätsanforderungen genügen. Die Werkzeugmaschinen werden so selbst den Bedürfnissen anspruchsvoller Industrien wie der Luftfahrt gerecht.

Kontakt: Okuma Europe GmbH, www.okuma.eu