Unterzeichnung des Marketing-Partnerschaftsabkommens auf der EMO in Mailand (von links): Masahiko Mori, DMG Mori, Rüdiger Kapitza, DMG Mori, Stefan Spindler, Industrie Schaeffler und Martin Schreiber,  Schaeffler Technologies.
Bild: Schaeffler

Unterzeichnung des Marketing-Partnerschaftsabkommens auf der EMO in Mailand (von links): Masahiko Mori, DMG Mori, Rüdiger Kapitza, DMG Mori, Stefan Spindler, Industrie Schaeffler und Martin Schreiber, Schaeffler Technologies. Bild: Schaeffler

Rüdiger Kapitza, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori Aktiengesellschaft, Masahiko Mori, Vorstandsvorsitzender DMG Mori CO. Ltd., Stefan Spindler, Vorstand Industrie der Schaeffler AG und Martin Schreiber, Leiter Geschäftsbereich Produktionsmaschinen, Schaeffler Technologies, haben die Partnerschaft auf der EMO in Mailand besiegelt. „Wir betrachten die Partnerschaft als Anerkennung für unsere innovative und erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und gleichzeitig als Verpflichtung und Ansporn, diese auch in Zukunft auf höchstem Niveau fortzusetzen“, sagte Dr. Stefan Spindler. „Das auf der EMO erstmals vorgestellte gemeinsame Innovationsprojekt ‚Werkzeugmaschine 4.0‘ zeigt eindrucksvoll, dass beide Partner die Zukunft der Werkzeugmaschine auch im digitalen Zeitalter maßgeblich prägen werden.“

Im Rahmen der Partnerschaft wird sich Schaeffler künftig weltweit an Hausmessen, Technologiesymposien und Schulungsangeboten von DMG MORI beteiligen. Damit können insbesondere auch den Anwendern von Werkzeugmaschinen Lager, Lineartechnik und Direktantriebstechnologie sowie neue Wege in der Sensorisierung und Vernetzung von Komponenten und deren Nutzung für vorausschauende Instandhaltung, Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung aufgezeigt werden.

 

Mehrwert durch Digitalisierung: Innovationsprojekt „Werkzeugmaschine 4.0“

Auf der EMO in Mailand haben Schaeffler und DMG Mori erstmals das gemeinsam mit weiteren Partnern entwickelte Innovationsprojekt „Werkzeugmaschine 4.0“ vorgestellt, das vom Sensor bis in die Cloud bestehende Technik mit neuen digitalisierten Komponenten vernetzt. Hierzu wurden zwei Prototypen auf Basis des Fräs-Dreh-Universalbearbeitungszentrums DMC 80 FD duoBlock der 4. Generation aufgebaut. Eines davon kommt in der Serienproduktion des Schaeffler-Werks Höchstadt im Segment Genauigkeitslager zum Einsatz. In den Prototypen des Innovationsprojekts sind in nahezu allen für den Bearbeitungsprozess relevanten Lagerstellen zusätzliche Sensoren zur Messung von Schwingungen, Kräften, Temperaturen und Drücken integriert, um optimale Informationen über den Maschinenzustand zu erhalten.

Als Zulieferer und Entwicklungspartner für antriebstechnische Komponenten in der Werkzeugmaschine verfolgt Schaeffler eine definierte Digitalisierungs-Strategie, mit dem Ziel, über Sensorik, Vernetzung und Analyse, die erhobenen Daten für unterschiedlichste Prozesse verfügbar zu machen und so seinen Kunden einen klaren Mehrwert zu bieten. Als Anwender von Werkzeugmaschinen erweist sich diese Industrie-4.0-Zielsetzung auch für die eigene Produktion bei Schaeffler als unmittelbar relevant. Die Aktivitäten von Schaeffler im Rahmen der Digitalisierung für Werkzeugmaschinen verstehen sich als Angebot an die gesamte Branche, die Chancen und Herausforderungen in enger Entwicklungspartnerschaft zwischen Hersteller, Zulieferer und Anwender konkret umzusetzen.

Kontakt: Schaeffler AG, www.schaeffler.de