Single-Spannmodul Vero-S NSE3 138-V4, Schunk

Das Single-Spannmodul Vero-S NSE3 138-V4 ist mit einer Verdrehsicherung ausgestattet, bei der die Palette in 90°-Schritten vertaktet werden kann. Ein optionaler Konusverschluss verhindert, dass sich Späne oder Schmutz in der Wechselschnittstelle festsetzen. Das Modul eignet sich insbesondere für den automatisierten Palettenwechsel. - Bild: Schunk

| von Presseinformation der Schunk GmbH & Co KG

Während die Palettenausrichtung auf herkömmlichen Single-Spannmodulen mit Verdrehsicherung fix definiert ist, können Paletten auf dem Vero-S NSE3 138-V4 in 90°-Schritten vertaktet werden. So lässt sich die Position des Palettenaufbaus um 90°, 180° oder 270° variieren. Die Verdrehsicherung erfolgt über zwei axial nachgiebige, aber tangential steife Flexelemente im Spannmodul, die die Palette positionieren. Das Single-Spannmodul verfügt über einen patentierten Eil- und Spannhub und ist Teil des umfangreichen Schunk Vero-S Baukastens, der über 1.000 Kombinationsmöglichkeiten für die effiziente Werkstückspannung ermöglicht. Das Standardspannmodul eignet sich zur manuellen oder automatisierten Aufnahme von Spannpaletten im Format 159 mm x 159 mm. Optional kann es mit einem federbetätigten Konusverschluss ausgestattet werden, der die Wechselschnittstelle des Moduls automatisch verriegelt, sobald die Palette mit dem Spannbolzen ausgehoben wird. Ohne dass sich die Bauhöhe verändert, verriegelt er das letzte Einfallstor des ansonsten bereits komplett abgedichteten Moduls.

Einzugskraft von 28.000 N gewährleistet hohe Steifigkeit

Mit aktivierter Turbofunktion verfügen die formstabilen Single-Spanmodule über eine Einzugskraft von 28.000 N. Die Fixierung beziehungsweise Positionierung erfolgt über einen Kurzkegel mit einer Wechselwiederholgenauigkeit < 0,005 mm. Dies gewährleistet auch bei anspruchsvollsten Bearbeitungen eine maximale Präzision.

Dank einer konischen Passung können die Spannbolzen auch außermittig und damit besonders einfach in die Module gefügt werden. Die eigentliche Spannung erfolgt ohne externe Energiezufuhr über Federkraft und ist formschlüssig und selbsthemmend. Die Werkstücke bleiben auch bei Druckabfall im Luftsystem sicher gespannt. Zum Öffnen der Spannmodule genügt ein Pneumatiksystemdruck von 6 bar. Je nach Gewindedurchmesser der verwendeten Spannbolzen liegen die Haltekräfte bei 35.000 N (M10), 50.000 N (M12), 75.000 N (M16). Sämtliche Bauteile, wie Grundkörper, Spannbolzen und Spannschieber sind in gehärtetem Edelstahl ausgeführt, absolut korrosionsbeständig und damit langlebig. nh