Extrem stabil und enorm flexibel im Einsatz sind die Komdrive Plandrehköpfe

Extrem stabil und enorm flexibel im Einsatz sind die Komdrive Plandrehköpfe von Ceratizit und passen damit perfekt ins Konzept der HK-CON-Anlagen. (Bild: Ceratizit)

HK-CON Maschinenbau hat sich auf individuell gefertigte Transfer-Dreh-Fräs-Maschinen für die Automobilindustrie spezialisiert, welche die Bearbeitungszeiten deutlich reduzieren. Ein nicht unwesentlicher Baustein für qualitativ beste Ergebnisse sind dabei Plandrehköpfe von Ceratizit.

Wer beispielsweise in taktzeitbestimmten Branchen wie der Automobilindustrie erfolgreich sein will, muss oftmals die gängigen Pfade verlassen und sich neuen Konzepten öffnen. So profitieren bereits zahlreiche namhafte T1-Zulieferer von Sonderlösungen der HK-CON Maschinenbau. Was sie so besonders macht? Ihre uneingeschränkte Flexibilität und der Rundum-Sorglos-Service.

Das Unternehmen mit Sitz in Fulda und aktuell 60 Mitarbeitern stellt seit 2002 CNC-gesteuerte Drehmaschinen her. „Unsere Transfer-Dreh-Fräs-Maschinen sind einzigartige, individuell auf Bauteilfamilien hin konstruierte Sondermaschinen, die bis ins kleinste Detail auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten sind“, erläutert David Reinmold, Leiter Verkauf bei HK-CON Maschinenbau das Konzept des Unternehmens.

Transfer-Dreh-Fräs-Maschinen sind Taktzeitenreduzierer
Transfer-Dreh-Fräs-Maschinen von HK-CON sind Taktzeitenreduzierer für viele namhafte T1-Zulieferer der Automobilindustrie. (Bild: Ceratizit)

Vor allem Branchen wie die Automobilindustrie sowie Lkw- und Motorradproduzenten, aber auch Hersteller von Rohrleitungssystemen, Fittings allgemein oder Hydraulikkomponenten profitieren von solchen maßgeschneiderten Anlagen. „Zu mehr als 90 Prozent betreuen wir Projekte der namhaften T1-Zulieferer. Schließlich müssen zum einen die Stückzahlen stimmen und zum anderen hohe Anforderungen an die Genauigkeit gestellt sein, damit unsere Maschinen die gewünschte Wirtschaftlichkeit bringen“, weiß Reinmold, der Kunden im Direktvertrieb +von den Vorzügen der HK-CON-Lösungen überzeugt.

Modular aufgebaute Maschinen bringen viele Vorteile

Was sich im Fertigungsprozess in Sachen Taktzeiten mit dem Baukastenkonzept alles einsparen lässt, ist noch lange nicht jedem bewusst, so Timo Wingenfeld, technischer Leiter bei HK-CON: „Beispielsweise hat ein Kunde bisher ein Teil auf einem Langdreher gedreht und danach auf einer Verzahnungsmaschine weiterbearbeitet. Bei uns sagen wir: Die Verzahnungseinheit bauen wir mit ein und lassen das Teil erst wieder los, wenn es fertig in die Versandbox fallen kann!“

Wie das möglich ist? Kommt ein Kunde mit einem Prototyp zu HK-CON, analysieren die Experten dort den Prozess, wie sich das Teil so wirtschaftlich wie möglich fertigen lässt. „Dann konstruieren wir die modular aufgebaute Maschine, kalkulieren und präsentieren dem Kunden seinen Invest. Unser überzeugendstes Argument: Dass er damit oft 40 bis 50 Prozent unter dem Teilepreis liegt, zu dem er mit herkömmlichen Methoden produzieren kann“, so Reinmold.

Vom Rohteil bis in die Versandbox.
Vom Rohteil bis in die Versandbox. (Bild: Ceratizit)

Komdrive-Plandrehköpfe von Ceratizit ergänzen das Maschinenkonzept

Gut ins Konzept passen da auch die Plandrehköpfe der Komdrive-Serie von Ceratizit. Die sind nämlich ebenso flexibel wie das HK-CON-Maschinendesign – und brachten rasche Hilfe, als kurzfristig eine Alternative benötigt wurde. „Planschieber werden immer dort eingesetzt, wo Leistungssteigerungen gefragt sind, ohne Einbußen an Genauigkeit und Lebensdauer hinnehmen zu müssen.

Die bislang bei HK-CON eingesetzte Variante eines Mitbewerbers erfüllte diese Kriterien nicht zur Genüge, darum schlug ich unseren Komdrive PKE 101 vor – einen Einfachschieber in Standard-Ausführung“, erinnert sich Christian Tscherney, Vertriebsmitarbeiter bei Ceratizit. „Und schon bei den ersten Versuchen konnten wir überzeugende Ergebnisse erzielen“, ergänzt Wingenfeld.

Dabei punktete der Plandrehkopf beim erfahrenen technischen Leiter in mehrfacher Hinsicht: „Der Komdrive ist schon in der einfachen Version dank seiner kompakten Schieber- und Integralbauweise superstabil und massiv gebaut. Mit dem haben wir sofort gute Ergebnisse und höhere Zerspanleistung einfahren können.

Aus dieser positiven Erfahrung heraus setzten wir dann beim nächsten Projekt auf die Deluxe-Variante“, so Wingenfeld. Diese überzeugt unter anderem mit ­einer feineren Verzahnung, um noch genauer justieren zu können.

Ceratizit-Planschieber
Ceratizit-Planschieber im Einsatz bei HK-CON Maschinenbau aus Fulda. (Bild: Ceratizit)

Denn eine hohe Einstellpräzision ist bei HK-CON Grundbedingung. Das erfüllen die Komdrive-Aussteuerwerkzeuge im Standard bereits durch einen Antrieb über eine Großprofil-Schrägverzahnung mit maximalem Überdeckungsgrad. Dabei sind alle gleitenden Teile aus Nitrierstahl mit hoher Oberflächenhärte, guten Gleiteigenschaften und maximalem Umkehrspiel von zehn Mikrometer gefertigt.

Tscherney: „In der QA-Ausführung der Komdrive-Serie sind die Verzahnungselemente zusätzlich reibungsoptimiert beschichtet. Das reduziert den lästigen Slip-Stick-Effekt und macht die Planschieber zusätzlich verschleißärmer.“ Wenn die Zentralschmierung stimmt und kein Crash gefahren wird, halten sie mehrere Millionen Hübe, was Wingenfeld zufrieden bestätigt.

Diese zahlreichen Planschieber sind bei HK-Con im Einsatz

Im Jahr 2020 sind 16 Planschieber in den unterschiedlichsten Ausführungen bei HK-CON im Einsatz gewesen. Neben den PKE-Einfachschiebern verwendet das Unternehmen die Komdrive-PKD-Doppelschieber, mit denen sich aufgrund ihrer Zwei-Schneidigkeit die Drehzahlen erhöhen und Taktzeiten im Gegenzug reduzieren lassen. „Als weitere Variante testeten wir noch die Einfachschieber mit Unwuchtausgleich, Komdrive PKU. Denn bei hohen Drehzahlen entsteht das Problem, dass die Bauteile aufgrund der entstehenden Unwucht nicht die Rundheit erzielen, die wir qualitätsseitig verlangen“, so Wingenfeld.

Bei den PKU-Plandrehköpfen wird die Unwucht in allen Schieberstellungen durch Abstimmung sämtlicher bewegter Massen erreicht. „Ein Aufwand, der sich lohnt, denn so bekommen wir selbst bei hohen Drehzahlen endlich perfekt runde Bauteile“, bestätigt Wingenfeld.

Was anfällt, integriert HK-CON in die Anlagen.
Was anfällt, integriert HK-CON in die Anlagen. (Bild: Ceratizit)

Warum die enge Zusammenarbeit mit Ceratizit ein Pluspunkt ist

Was sich bei den Planschiebern für HK-CON zusätzlich als großer Vorteil herausstellte, war deren schnelle Verfügbarkeit. „Viele Varianten haben wir mittlerweile ständig auf Lager. Statt also wie marktüblich mehrere Wochen darauf zu warten, kommt eine Bestellung bis 19 Uhr in der Regel schon am darauffolgenden Tag zum Kunden. Und mit unserem neuen Distributionszentrum in Kempten geht das bald in eine neue Dimension“, unterstreicht Tscherney.

Die Experten von Ceratizit sind willkommene Ansprechpartner, wenn es bei HK-CON um Werkzeuge aller Art geht. „Wir sind froh, in Christian Tscherney sowie Michael Renz, dem Leiter der Produktlinie Aussteuerungswerkzeuge bei Ceratizit und seinem Team, erfahrene Ansprechpartner zu haben. So können wir uns immer – beispielsweise, wenn bestimmte Materialien zerspant oder spezifische Prozesse etabliert werden müssen – an Ceratizit wenden und erhalten stets die passende Lösung“, so Reinmold.

Auch bei den eigenen Anlagen ist die Fertigungstiefe besonders hoch. „Fast alle Komponenten produzieren wir inhouse“, ergänzt Reinmold. Entsprechend sind bei der Eigenproduktion ebenfalls Ceratizit-Werkzeuge im Einsatz.

Gruppenfoto
Eine fruchtbare Partnerschaft (von links nach rechts): Christian Tscherney, Vertrieb bei Ceratizit, Timo Wingenfeld, technischer Leiter, David Reinmold, Leiter Verkauf und Walter Kraft, Geschäftsführer der HK-CON Maschinenbau. (Bild: Ceratizit)

Anpassungsfähigkeit und Vielseitigkeit haben HK-CON gut durch schwierige Zeiten gebracht. Kein Wunder also, dass bei den Fuldaern schon erste Projekte im Hybrid- und E-Motive-Sektor in den Produktionshallen angekommen sind. Dazu Wingenfeld: „Aktuell haben wir mehrere Projekte für die Batteriebodenfertigung im Aufbau, bei dem wir auch auf Ceratizit-Werkzeuge setzen. Diesmal müssen sie unter anderem bei einem geschweißten Aluminium-Rahmen die Schweißnähte überfräsen und verschiedenste Bohrungen einbringen. Zuvor werden die Werkstücke komplett eingemessen.“

Und dass dies nicht der letzte Auftrag dieser Art sein wird, ist sich Reinmold sicher: „Schließlich konzentrieren wir uns im Vertrieb sehr darauf und helfen somit, viele Projekte wieder zurück nach Deutschland zu holen. Denn wenn die Taktzeiten stimmen, werden auch die Kosten wieder wettbewerbsfähig – sogar im globalen Ranking.“

Quelle: Ceratizit Deutschland GmbH

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