VGrind 360

Publikumsmagent auf den VDays: Dank erweiterter Verfahrwege kann die VGrind 360 Werkzeuge bis zu einem Durchmesser von 200 mm bearbeiten. - Bild: fertigung

Ingo Wolf, Marketingleiter bei Vollmer, bringt es auf den Punkt: "Mit dem V voraus – so positionieren wir unsere Maschinen für Rotationswerkzeuge weltweit klarer und verständlicher. Das V steht für Vollmer, der zweite Namensteil für die Technologie der Maschine und die Zahl für die maximale Länge, die Werkstücke bei dieser Maschine haben können. Das neue Branding zeigt auch international auf einen Blick: Wer hat's gemacht und was kann's!"

Ingo Wolf
Ingo Wolf, Vollmer: "Mit dem V voraus – so positionieren wir unsere Maschinen für Rotationswerkzeuge weltweit klarer und verständlicher." Bild: fertigung

Die neuen Vollmer-Produktnamen verweisen mit dem prominenten V auf die schwäbischen Wurzeln der Maschinen, während der englische Begriff die Technologie erklärt. Den Auftakt für das neue Namenskonzept machten die Schleifmaschinen VGrind 160 und VGrind 360. Mit ihnen lassen sich Hartmetallwerkzeuge von Längen bis 160 beziehungsweise 360 mm bearbeiten. Werkstücke bis zu 500 mm Länge können mit der neuen Drahterodiermaschine VPulse 500 bearbeitet werden – sie ist eine Weiterentwicklung der bisherigen Vollmer-Erodiermaschinen aus der QWD-Reihe und wird zu den VDays-Branchentagen in Biberbach zum ersten Mal vorgestellt.

Das neue Branding erleichtert Vollmer auch den globalen Markenauftritt für die Schärfmaschinen von Rotationswerkzeugen. Egal ob in den USA, China oder Brasilien, der Name ist weltweit verständlich und steht für Funktion und Technologie der Schärfmaschine. Mit insgesamt 14 Niederlassungen außerhalb Deutschlands gewinnt das internationale Geschäft immer mehr an Bedeutung für Vollmer – inzwischen erwirtschaftet das Unternehmen rund 80 Prozent seines Umsatzes im Ausland.

VDays 2017
Auch die Werkzeugvermessung war ein zentrales Thema auf den VDays 2017 bei Vollmer.- Bild: fertigung

Auch das Design rückt näher zusammen

Nicht nur sprachlich, sondern auch optisch rücken die Vollmer-Maschinen näher zusammen. VGrind und VPulse stützen mit verwandtem Design und gleichen Bedienelementen die weltweit einheitliche Markenstrategie des Schleif- und Erodierspezialisten aus Biberach. Das neue Branding wird Vollmer zukünftig für alle Maschinen im Bereich der Rotationswerkzeuge anwenden, in den Produktbereichen Kreis- und Bandsägen bleiben die bewährten Maschinenbezeichnungen erhalten.

VGrind 360
Dank erweiterter Verfahrwege kann die VGrind 360 Werkzeuge – abhängig von deren Geometrie – bis zu einem Durchmesser von 200 mm bearbeiten. - Bild: Vollmer

Gezeigt wurde auf den VDays auch die erstmals zur AMB 2016 präsentierte Vgrind 360. Bearbeiten lassen sich mit der VGrind 360 Hartmetallwerkzeuge wie Bohrer und Fräser, deren Rohlinge entweder aus Vollhartmetall oder hartmetallbestückten Stahlkörpern bestehen. Dank erweiterter Verfahrwege kann die VGrind 360 Werkzeuge – abhängig von deren Geometrie – bis zu einem Durchmesser von 200 mm bearbeiten. Wie die bisherige VGrind 160 verfügt die neue Generation über die bewährte Kinematik mit zwei vertikal angeordneten Spindeln. Anders als bei einer Einspindel oder horizontalen Doppelspindel lässt sich über die vertikale Anordnung eine Mehr-Ebenen-Bearbeitung realisieren. Die Schleifmaschine erzielt dadurch präzisere Ergebnisse, da ein Werkstück immer nur an der Festlagerseite eines Schleifscheibensatzes bearbeitet wird. Zudem befindet sich der Schleifscheibensatz stets im Drehpunkt der C-Achse, was einen exakten Schärfprozess erlaubt. Weiterer Garant für Präzision und Genauigkeit ist der Polymerbetonaufbau der Maschine, da mit diesem soliden Fundament ein verbessertes Dämpfungs- und Schwingungsverhalten erzielt wird.