Mikrokomponenten in Auslaufband. – Bild: Supfina Grieshaber

Mikrokomponenten in Auslaufband. – Bild: Supfina Grieshaber

| von Sabine Königl

Als Reaktion auf einen starken Anstieg des Produktionsvolumens war die schweizerische MPS Micro Systems im Jahr 2017 auf der Suche nach einer Möglichkeit die Kapazität in der Herstellung von Mikrokomponenten zügig auszubauen, ohne Kompromisse bei der Bearbeitungsqualität einzugehen. Die Wahl des in Biel beheimateten Unternehmens fiel, in Zusammenarbeit mit dem Partner Perfecbore, schnell auf die Feinschleifanlage Supfina Spiro F5.

Nach einer schnellen und unproblematischen Inbetriebnahme im März 2018 wurden bereits über 130 000 hochpräzise Mikrokomponenten bearbeitet. Neben ihrer Zuverlässigkeit und Präzision überzeugt die Spiro auch in der Bedienung: „Sowohl die Ergonomie der Maschine als auch die Benutzerfreundlichkeit überzeugen in der täglichen Arbeit. Schnelle und unkomplizierte Einstellungen ermöglichen einen vielseitigen Einsatz der Maschine“, so Eric Beeler, Surface Treatment Manager der MPS.

Die Feinschleifanlage Supfina Spiro F5. – Bild: Supfina Grieshaber
Die Feinschleifanlage Supfina Spiro F5 wurde speziell für die Bearbeitung kleiner Werkstücke konzipiert. – Bild: Supfina Grieshaber

An insgesamt drei Produktionsstätten produziert die Micro Precision Systems lokal in der Schweiz eine Vielzahl präziser Mikrokomponenten und leistet darüber hinaus Mikromontagen im Reinraum. Von Optik über Medizin bis hin zur Wissenschaft finden die Produkte des Schweizer Herstellers Verwendung. Doch egal in welcher Branche die Produkte eingesetzt werden, immer zählen höchste Präzision, Wirtschaftlichkeit sowie schnelle Reaktionen auf sich verändernde Marktumstände und Kundennachfrage.

Auf einen Blick: Supfina Spiro F5

Speziell zur hochpräzisen Feinschleif-Planbearbeitung kleinerer Werkstücke wurde die Supfina Spiro F5 entwickelt.

  • 100 Programmspeicherplätze
  • integrierte Schärfprogramme
  • bis zu 7 Prozess-Zyklen
  • optionaler Beladetisch

Genau in diesen Punkten sieht die MPS Vorteile in der engen Zusammenarbeit mit dem Wolfacher Lösungsanbieter Supfina, bei denen sich die gleichen Stichworte in der Firmenphilosophie finden. So profitiert der Schweizer Hersteller nicht nur von der gesteigerten Flexibilität, welche die Spiro F5 durch kurze Rüstzeiten ermöglicht.

Auch der kompromisslose Fokus Supfinas auf hochpräzise Bearbeitung im Mikrometer-Bereich verschaffte eine gesteigerte Produktionsrate, ohne Einschnitte bei der gleichbleibend hohen Bearbeitungsqualität hinnehmen zu müssen.

Mit einem vollen Lastenheft trat die MPS bezüglich einer neuen Feinschleifmaschine an Supfina und Perfecbore heran. Gute Ergonomie der Maschine, hohe Benutzerfreundlichkeit und geringer Platzbedarf waren bei der Kaufentscheidung entscheidend. Der Hauptfokus jedoch lag vor allem auf der absoluten Präzision in der Bearbeitung. Hier geht es um Nanometer, damit nachfolgende Bearbeitungsvorgänge problemlos durchgeführt werden können und das finale Produkt höchsten Anforderungen an minimale Reibung und hohe Leistungsfähigkeit gerecht wird.

Mikrokomponenten. – Bild: Supfina Grieshaber
Mikrokomponenten bei der MPS Micro Systems. – Bild: Supfina Grieshaber

Für den Beweis der nachhaltigen Erfüllung der Bearbeitungsstandards wurde von Supfina eigens für die MPS ein Verifizierungsprojekt durchgeführt.

Der Grundstein der Zusammenarbeit zwischen Supfina, Perfecbore und der MPS wurde bereits früh gelegt. "Supfina machte von Anfang an einen sehr guten Eindruck aufgrund ihrer schnellen Reaktionsfähigkeit sowie der Qualität der Zusammenarbeit und Kommunikation", so Michael Bazzan, Deputy Production Manager.

„Sowohl die Ergonomie der Maschine als auch die Benutzerfreundlichkeit überzeugen in der täglichen Arbeit. Schnelle und unkomplizierte Einstellungen ermöglichen einen vielseitigen Einsatz der Maschine.“

Eric Beeler, MPS

"Obwohl die Spiro F5 als Neuheit auf den Markt kam, entschieden wir aufgrund unseres professionellen Austauschs schnell auf eine Anschaffung der Maschine", berichtet Bazzan. Neben dem Planungsprozess hilft schneller und enger Kontakt auch bei der Auslieferung und Inbetriebnahme. So fand die montiert gelieferte Spiro F5 sofort ihren Platz in der Produktionshalle und konnte schnell produktiv eingesetzt werden. Die intuitive Bedienung sorgte darüber hinaus für eine einfache Eingewöhnung der Bediener.

Bestückung mit Mikrokomponenten. – Bild: Supfina Grieshaber
Bestückung der Spiro F5 mit Mikrokomponenten. – Bild: Supfina Grieshaber

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der MPS und Supfina schreibt damit die Erfolgsgeschichte der Spiro Serie fort. Als kleinster Vertreter der Serie überzeugt die Spiro F5 als platzsparendes Modell für die hochpräzise Bearbeitung kleinerer Werkstücke bis zu einem Durchmesser von 150 Millimeter und einem Maximaldruck von 400 Dekanewton. Geht es um das Feinschleifen von Werkstücken mit einem Durchmesser von 5 bis 220 Millimeter bietet Supfina mit der Spiro F7 eine wirtschaftliche Alternative und mit bis zu 1800 Dekanewton mehr Kraft in der Bearbeitung.

Als neuester Vertreter der Spiro-Serie feierte die innovative F12 im vergangenen Jahr ihr Debüt. Mit einem Werkzeugdurchmesser von 1160 Millimeter ist sie entsprechend für die Bearbeitung von großen Werkstücken bis 420 Millimeter Durchmesser mit besonderen Anforderungen konfiguriert.

Jens Keller, Supfina Grieshaber. – Bild: Supfina Grieshaber
Von links nach rechts: Jens Keller, Supfina Grieshaber; Eric Beeler, MPS; und Beat Wüthrich, Perfecbore. – Bild: Supfina Grieshaber

Für alle Modelle der Spiro-Baureihe legt Supfina großen Wert auf individuelle Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen der Kunden. Standen bei der MPS besondere Anforderungen an nachhaltig prozesssichere Präzisionskriterien im Fokus, bietet Supfina seinen Kunden, neben der breiten Maschinenpalette als Full-Liner, unter anderem individuelle Automationslösungen, um Takt- und Rüstzeiten zu verringern und somit die Produktivität zu steigern.

Quelle: Supfina Grieshaber

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