Manuell und pneumatisch

Das Nullpunktspannsystem Breyline von FCS Systeme aus Italien – in Deutschland werden die Spannsysteme über die Pfleghar Entwicklungs- und Vertriebs-GmbH vertrieben – erreicht eine Wiederholgenauigkeit von 10 µm und beruht auf einem Baukastenprinzip aus Säulen, Ringen und Bolzen. Gespannt wird auf Rasterplatten oder Paletten, die direkt auf dem Maschinentisch oder in Handling-Systemen installiert werden. Zentrierringe im Bauteil und der Rasterplatte übernehmen die Positionierung des Werkstücks.

Zuwachs in der FCS-Familie: Der Pneumatik-Spanner ist auch zu den manuellen FCS-Spannern kompatibel. Bilder: Pfleghar Entwicklungs- und Vertriebs- GmbH & Co. KG

Vor Kurzem präsentierte FCS eine Neuheit, die dem Anwender neue Möglichkeiten eröffnet: pneumatische Spanntöpfe, welche die manuelle Produktlinie des italienischen Formenbauers und Spanntechnikherstellers mit der automatischen verbinden. Mit diesen Produkten können zum Beispiel Paletten über pneumatische oder manuelle Spanner fixiert werden. Die neuen FCS-Pneumatik-Spanntöpfe lassen sich frei im Raster positionieren. So können Maschinen sowohl automatisiert als auch konventionell eingesetzt werden, ohne die Maschinentische aufwändig anpassen zu müssen.

Die grundsätzlichen Vorteile des FCS-Systems liegen Pfleghar zufolge vor allem in der hohen Festigkeit, den Freiheitsgraden der Bearbeitung sowie in der Durchgängigkeit. Es können kleine und große Werkstücke gespannt werden, dabei ist die Wahl der Maschine, ob auf Fräs-, Erodier-, Tiefbohr- oder Messmaschinen, egal. Die Spannung eignet sich laut Hersteller sowohl für Schlicht- als auch für schwere Schruppbearbeitung.