Der Name ist Programm und wurde auf der Grundlage wichtiger Erfolgsgrundsätze in der Werkzeugmaschinenindustrie - QUAlität und SERvice - gewählt.

Gegründet 1991, etablierte Quaser schon bald langfristige, globale Beziehungen zu großen Erstausrüstern und internationalen Vertriebspartnern. Mittlerweile kommen die Maschinen nicht nur unter dem eigenen Markennamen auf den Markt, sondern auch unter den Namen bekannter Werkzeugmaschinenhersteller. Die Zusammenarbeit von Quaser mit internationalen Kunden, Lieferanten und Distributoren hat es Quaser erleichtert, neue Werkzeugmaschinentechnologien aufzunehmen. Ein starkes internationales Zulieferernetzwerk, ein loyales Vertriebsnetz und ein großer Kundenstamm sind das Resultat der globalen Aktivitäten des Herstellers.

Rock Liao, Präsident bei Quaser
Rock Liao, Präsident bei Quaser, kennt seine Maschinen. - Bild: fertigung

Rock Liao, Präsident bei Quaser in Taichung, kennt seine Maschinen, seine Mitarbeiter und die Wünsche und Ansprüche der Kunden sehr genau. "Mehr als 40 Ingenieure arbeiten bei uns im Bereich Forschung und Entwicklung", erklärt Rock Liao. „Das sind rund 20 Prozent unserer Belegschaft von insgesamt 205 Mitarbeitern." Die Investitionen in eine kontinuierliche Weiterbildung und Entwicklung von Mitarbeitern soll das Unternehmen fit machen für den Wettbewerb in der internationalen Werkzeugmaschinenindustrie.

In Sachen Industrie 4.0 gibt sich Rock Liao realistisch. "Da gilt es, sich Schritt für Schritt anzunähern. Also nicht von 3.0 auf 4.0 in einem Zug".

Durchdachte Montagelogistik
Eine durchdachte Montagelogistik, die viel Sucherei erspart. - Bild: fertigung

Beim Maschinenhersteller sorgt ein ausgeklügeltes Lager- und Logistiksystem dafür, dass bei der Montage alle benötigten Komponenten und Teile am Montageplatz sind und die Daten jeweils auf aktuellem Stand gehalten werden. Für seine Maschinen garantiert Quaser in den linearen Achsen eine Wiederholgenauigkeit von ±10 µm.

Eine Herausforderung liegt, so betont Liao, jedoch nicht nur darin, die Qualität und Genauigkeit für die ersten Maschinentests zu erreichen, sondern es gelte auch, eine Präzision zu erhalten, die länger Bestand hat.

Ein starker Fokus liegt auf dem europäischen Markt, berichtet Liao. "Hier muss man als Maschinenhersteller mehr bieten als nur einen guten Preis: In Europa steht die Produktivität im Vordergrund." Ziel des Unternehmers ist deshalb, vor allem mit europäischen, aber auch mit japanischen Maschinenherstellern in Sachen Service und Qualität gleichzuziehen.

Das Portfolio von Quaser umfasst Bearbeitungszentren für Einzel- und Kleinteilbearbeitung bis hin zu Maschinen für die Mittel- und Großserienproduktion.

Für die Zukunft kann sich Quaser auch eine eigene mechanische Fertigung vorstellen – gerade bei Schlüsselkomponenten. nh