Aus eins mach drei

Die Grundidee der neuen Baureihe ist das bei Innse Berardi entwickelte „Flexible Design Concept“, das durch seine einzigartige Lösung aus einer Maschine drei unterschiedliche Konfigurationen entwickeln kann. Die im Prinzip baugleiche Maschine mit identischen Querbalken und gleichem Frässchieber ist sowohl mit festem Portal und verfahrbarem Tisch, als auch mit oben- oder mit untenliegendem Gantry ausgestattet. Eine breite Palette von unterschiedlichen Fräsköpfen ermöglicht es dem Anwender darüber hinaus, die

Atlas 1 ganz individuell nach seinem spezifischen Anwendungsbedarf zu konfigurieren. Die Atlas1 zeichnet sich in der Grundversion durch ihre Antriebsstränge in der X- und Y-Achse mit elektronisch verspannten Doppelritzelantrieben und Doppelmotor und den großzügig dimensionierten linearen Kompaktführungsbahnen der Baugröße 65 aus.

Große Verfahrwege
Eine Technologie, die hohe Zuverlässigkeit im Produktionsbereich garantiert und durch ihre dynamischen, präzisen und stabilen Ergebnisse überzeugt. Dabei sind große Verfahrwege möglich: der Basisverfahrweg der X-Achse startet bei 4000 mm und ist modular um 1000 mm beliebig erweiterbar, die Y-Achse bietet einen Standardverfahrweg von 3000, 4000 oder 5000 mm und – falls erforderlich – sind auch größere Wege verfügbar. Die größte bislang realisierte Y-Achse auf einer Atlas 1 beträgt 10 000 mm. Der Verfahrweg des Frässchiebers, der Z-Achse, ist wahlweise 1250, 1500 oder 2000 mm, angetrieben von einer Kugelumlaufspindel mit einem Durchmesser von 63 mm.

Der Frässchieber zeichnet sich durch ein thermometrisches Design und hohe Steifigkeit aus und wird von zwei linearen Kompaktführungen der Größe 65 mittig im Frässchlitten geführt. Zur Gewichtskompensation des Frässchiebers werden zwei Hydraulikzylinder verwendet, so dass nur die reinen Bearbeitungskräfte auf das System wirken. Die Atlas 1 ist durchgehend nach der FEM-Methode konstruiert worden und zeichnet sich durch hohe Steifigkeit und aufgrund ihrer optimierten Struktur auch durch ihre hohe Dynamik aus.

Zur Verfügung steht eine komplette Baureihe von Bearbeitungsköpfen, die aufgrund ihrer Vielfältigkeit alle erdenklichen Aufgaben abdecken. Die erste Version beinhaltet einen Frässchieber mit eingebauter Motorfrässpindel, in Verbindung mit einem Winkelfräskopf, und ermöglicht eine 5-Seitenbearbeitung. In der zweiten Version ist ein Frässchieber mit einem 45-kW-Hauptmotor und die C-Achse in den Bearbeitungskopf integriert.