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Kommen Sie am 15. September zu unserem Stand B92 in Halle 3 und fiebern Sie mit, wenn die Kandidaten an der Maschine um den Sieg kämpfen! - Bild: Haas Automation

Voilà: die fünf Finalisten

Fünf Sieger sollt Ihr sein – unter diesem Motto machte es sich die fachkundige Jury nicht leicht bei der Bewertung der eingesandten Lösungen unserer theoretischen Vorauswahlaufgaben. Und die hatten es durchaus in sich – neben Wissensfragen waren auch durchaus Lösungen gefordert, die auf meisterlichem Niveau den Unterschied ausmachen sollten zwischen Finalist und Nicht-Finalist.

Die Zahl der Abrufe für die Aufgabenstellung aus dem Internet lag durchaus im dreistelligen Bereich. Die Zeichnung, die per Post angefordert werden musste, wurde dann schon weit weniger oft verschickt. Und bei der Zahl der eingesandten Lösungen, die die Redaktion erreichten, schied sich dann klar die Spreu vom Weizen: Es war kein unerheblicher Aufwand, den die Kandidaten in die Lösung der Aufgaben stecken mussten.

Auf einen Blick

Wettbewerb “Dreher des Jahres”

Der Wettbewerb “Dreher des Jahres” findet alle zwei Jahre auf der Fachmesse AMB in Stuttgart statt. Der Wettbewerb ist als Öffentlichkeitsaktion für die Branche konzipiert und soll auch den dringend benötigten Nachwuchs für den spannenden Hightech-Beruf des Drehers begeistern. Deshalb stehen ganz bewusst Menschen im Mittelpunkt der Aktion.

Veranstaltet wird der Wettbewerb von der Fachzeitschrift fertigung. In diesem Jahr ist der Drehmaschinenhersteller Haas Automation Maschinenpartner des Contests. Er stellt die Wettbewerbsmaschine. Unterstützt wird die Veranstaltung zudem von den Unternehmen Schunk, Benz, Sandvik Coromant, Blaser Swisslube, Autodesk sowie von der Messe Stuttgart als Ausrichterin der AMB 2016.

Das Wissen, das für die Vorauswahl abgeprüft wurde, reicht von Fragen zu Normen, Werkstoffen und der Kenntnis gängiger Programmierbefehle über Bearbeitungsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Maschinenkonfigurationen bis zur Ausarbeitung einer sinnvollen und wirtschaftlichen Strategie zur Bearbeitung eines komplexen Drehteils unter Berücksichtigung aller Geometrieangaben und Toleranzen.

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In diesem Jahr unterstützt Haas Automation den Wettbewerb als Maschinenpartner. – Bild: Haas

Die fünf Teilnehmer, die am 15. September auf der Messe AMB in Stuttgart live vor Publikum ihr Werkstück auf einer Drehmaschine von Haas fertigen werden, gehören zu den Besten ihres Berufsstands – sie dürfen sich also zu Recht bereits jetzt als Sieger fühlen.

Die Auswertung der Lösungen erfolgte anonymisiert und nach einem transparenten Punktesystem – die fünf Finalisten waren relativ eng beieinander. Das beste Ergebnis lag übrigens bei 725 von 850 insgesamt erreichbaren Punkten – die Aufgabenstellung hatte es durchaus in sich.

#DreherDesJahres

Alle Entwicklungen und Einblicke in den Wettbewerb “Dreher des Jahres” finden Sie exklusiv auf der offiziellen Facebook-Seite der fertigung! Neugierig? Dann schauen Sie gleich mal rein: www.facebook.com/fertigung.de

Als am Ende nach erfolgter Auswertung der Schleier der Anonymität gelüftet wurde, konnte die Jury ein paar bekannte Gesichter entdecken: Auch unter den diesjährigen Finalteilnehmern verbergen sich wieder einige Sieger und Finalisten aus den Wettbewerben der Vorjahre – das zeigt, dass die Platzierung im Finale des Wettbewerbs kein Zufall ist, sondern ein sicheres Indiz für ein hohes Qualitätsniveau unter den Bewerbern darstellt.

Kommen Sie am 15. September zu unserem Stand B92 in Halle 3 und fiebern Sie mit, wenn die Kandidaten an der Maschine um den Sieg kämpfen!

Als Finalisten qualifizierten sich in diesem Jahr (in alphabetischer Reihenfolge):

Rolf Freimüller (51):
Der Familienvater mit fünf Kindern ist ein “alter Hase” im Wettbewerb und hat 2008 und 2010 jeweils den Gesamtsieg errungen. Er hat seit seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher zahlreiche Stationen durchlaufen und unter anderem seinen Meister gemacht. Seit Juni 2015 ist er als Meister Mehrspindler für Rotec in Hermaringen aktiv – zumindest derzeit noch, denn ab Oktober sucht der zweimalige Gesamtsieger nach einer neuen beruflichen Herausforderung.

Rolf Freimüller

Rolf Freimüller ist Gesamtsieger des Wettbewerbs aus den Jahren 2008 und 2010. Ab Oktober 2016 sucht er eine neue berufliche Herausforderung. – Bild: Rolf Freimüller

Stephan Gosch (49):
Der Vater zweier Kinder ist ein neues Gesicht beim Wettbewerb. Nach seiner Ausbildung zum Automateneinrichter im Drägerwerk Lübeck war er für unterschiedlichste Unternehmen aktiv. Seit 2015 hat er die Fertigungsleitung der gesamten Produktion bei der Buck & Co. Zerspanungstechnik in Dassow übernommen. Dass er sich für den Wettbewerb qualifiziert hat, ist kein Zufall: So erhielt er etwa 1987 die Auszeichnung als landesbester Auszubildender im Beruf Automateneinrichter vom Verband der Handwerkskammern des Landes Schleswig-Holstein. Und 2003 eine Auszeichnung als Zerspanungsprofi (Top 30 aus Deutschland) vom Frauenhofer Institut Chemnitz und von der Hoffmann Group.

Stephan Gosch

Stephan Gosch ist neu beim Wettbewerb, aber er kennt das Gefühl, zu siegen: Er wurde 1987 als landesbester Auszubildender in seinem Beruf ausgezeichnet. – Bild: Stephan Gosch

Siegfried Kersch (55):
Der ausgebildete Maschinenschlosser hatte nach Schweißprüfungen und Vollzeit-CNC-Lehrgang berufsbegleitend seine Meisterprüfung im Dreher-Handwerk abgelegt und ebenfalls in Teilzeit seinen Betriebswirt gemacht. Zahlreiche Stationen und unterschiedlichste Maschinen säumten seinen Berufsweg. Heute arbeitet er als CNC-Dreher und Schichtführer beim Unternehmen Stockhecke Frästechnik in Borgholzhausen.  Er war unser Gesamtsieger im Jahr 2014. Und 2012 teilte er sich mit Diego Morabito den Gesamtsieg.

Siegfried Kersch

Siegfried Kersch (55) ist Schichtführer bei Stockhecke Frästechnik. Er ist der Gesamtsieger von 2012 und 2014. – Bild: fertigung

Harald Lehmann (42):
Der gelernte Industriemechaniker und studierte Maschinenbauer ist nach verschiedenen Positionen – mehrfach auch als Fertigungsleiter – für Otto Bitzer und drei weitere Precitool- und Sandvik-Coromant-Vertragshändler als Schulungsleiter rund um die Zerspanung und angrenzende Prozesse für Kunden der Partner aktiv. Sowohl im unternehmenseigenen Schulungszentrum als auch bei Anwendern vor Ort. Wenn es nicht um Zerspanung geht, stehen die Familie (drei Kinder) im Vordergrund. Auch er war vor zwei Jahren unter den besten Fünf und versucht in diesem Jahr erneut sein Glück.

Harald Lehmann

Harald Lehmann (42): Der Schulungsleiter bei Otto Bitzer ist ebenfalls zum dritten Mal dabei. Obwohl nicht jeden Tag an der Maschine, spielt er ganz vorn in der Liga der Besten mit. – Bild: Harald Lehmann

Diego Morabito (30):
Seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker der Fachrichtung Automatendrehtechnik absolvierte der Familienvater (zwei Kinder) beim Drehteile-Spezialisten Alois Berger in Ottobeuren. Er setzte in einer Weiterbildung noch einen Industriemeister Metall darauf und arbeitet nun seit 2015 bei der Mapal Dr. Kress KG als Anwendungstechniker für den Großraum Süd-Ost-Bayern. Erfahrungen hat er unter anderem mit verschiedenen Tornos-Deco-Maschinen sowie mit Modellen von Traub, Kummer und Index. Er teilte sich 2012 den ersten Preis mit Siegfried Kersch und kam vor zwei Jahren auf den zweiten Rang.

Diego Morabito

Diego Morabito (30) ist bereits zum dritten Mal Finalist. Er konnte bei Alois Berger Erfahrungen mit diversen Maschinen von Tornos, Traub, Kummer und Index sammeln. – Bild: fertigung

Besuchen Sie uns und fiebern Sie mit den Kandidaten mit – Sie finden uns auf der AMB in Halle 3, Stand B92!

Richard Pergler

Mit freundlicher Unterstützung von:

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