Anwendervorteil: Von der kompakten CNC 0i-F bis zum Highend-System 30i-B sind jetzt alle Fanuc-Steuerungen nach dem gleichen Muster konzipiert.

Anwendervorteil: Von der kompakten CNC 0i-F bis zum Highend-System 30i-B sind jetzt alle Fanuc-Steuerungen nach dem gleichen Muster konzipiert.

Betrieb, Wartung und Service sind somit vereinheitlicht

Das Konzept beschreibt zwar selbst keine neue CNC, jedoch weist die neue 0i-F alle Merkmale dieses Konzeptes auf. Eine Reihe von Änderungen waren als technische Neuerungen einfach „fällig“: 15-Zoll-Monitor, eine höhere Anzahl regelbarer Achsen pro Pfad oder die Netzwerkfunktionalität auf Bluetooth-Basis. Weitere Neuerungen sind eine direkte Folge des „Seamless“-Konzeptes, nicht zuletzt verbesserte Safety-Funktionen.

Bisher musste die Entscheidung, welche CNC eingesetzt werden sollte, früh in der Konzeptionsphase einer Maschine fallen. Denn für die Hardwarekonstruktion waren bestimmte Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. So gab es bei der bisherigen Kompaktsteuerung 0i-D eigene Maschinensteuertafeln. Der IO-Bus „IO Link i“ war für diese Steuerung nicht verfügbar. Und das erforderte andere IO-Karten als beispielsweise bei den CNC-Serien 30i/31i/35i-B. Hardware ist teuer und erfordert Wartung und Pflege – also, was man weglassen kann, dient der Zuverlässigkeit und damit der Verfügbarkeit. Entfallen sind im Rahmen des „Seamless“-Konzeptes bei den neuen Steuerungen die spezifischen Antriebsverstärker, die einen zusätzlichen elektrischen Antriebsbus erforderten.

All diese spezifischen Besonderheiten sind nun entfallen. Von der kompakten CNC 0i-F bis zum Highend-System 30i-B sind alle Fanuc-Steuerungen nach dem gleichen Muster konzipiert. Das gilt auch für die Bustopologie. Die eigensichere Variante mit einem Bus hatte man bisher schon in der 30er-CNC realisiert. Für ein vergleichbares Sicherheitskonzept bedurfte es in den Vorgängerversionen der 0i-F noch zweier Busse.

 

Vieles wird einfacher

Insbesondere für Werkzeugmaschinen-Hersteller mit „Baukastenbaureihen“ ist mit den neuen Steuerungen vieles einfacher geworden. Das beginnt schon bei der Konstruktion und Anordnung im Steuerschrank. Denn alle Fanuc-CNC haben nun identische Abmessungen, passen also alle in denselben Einschub im Steuerschrank. Die Familienähnlichkeit geht soweit, dass selbst alle Stecker identisch sind.

Griff ein Hersteller für die Ausstattung seiner Werkzeugmaschinen bislang aus gutem Grund zur preiswerten CNC der 0i-Serie, musste bei größeren Maschinen einer Baureihe mit höheren Anforderungen an die Steuerung das Hardwarekonzept auf der Elektroseite geändert werden.

Gleichzeitig mussten Betreiber entscheiden, ob ihnen bei einer einfachen Maschine eine 0i-Steuerung ausreicht und nur bei größeren Maschinen eine 3xi eingesetzt werden solle. Das setzte die Bereitschaft voraus, für „kleine“ und „große“ Steuerungen unterschiedliche Ersatzteile bevorraten und sich in der Bedienung mit zwei Oberflächen anfreunden zu müssen. War ein Bediener bzw. Programmierer von der 30i her gewohnt, ganze Funktionsblöcke im Programm einer CNC einheitlich verarbeiten zu können, war dies bei den „kleinen“ 0i-D-Steuerungen nicht möglich. Da nun alle CNC auf einer einheitlichen Topologie basieren, gelten einheitliche Befehlssätze und Bedienkonzepte.

Kontakt: Fanuc Deutschland GmbH, www.fanuc.eu