Die semiautomatische Messtechnik iView ist für viele Schleifer ein unverzichtbares Werkzeug geworden.

Die semiautomatische Messtechnik iView ist für viele Schleifer ein unverzichtbares Werkzeug geworden.

Seit 40 Jahren steht Anca für Präzision und innovative Maschinentechnologie. „Mit dem LaserPlus-Messsystem gehen wir einen weiteren Schritt zu noch höherer Genauigkeit, vereint mit größerer Produktivität bei der Herstellung von Schneidwerkzeugen. Es bietet ein ganz neues Automations- und Präzisionsniveau im Schleifprozess“, so Jan Langfelder, Geschäftsführer der Anca GmbH aus Mannheim. LaserPlus ist ein Laserstrahl, der die Genauigkeit der Schneidwerkzeugmaße ermittelt. Das vollautomatische System ist in die Maschine integriert, so dass das Werkzeug für die Messung nicht aus der Maschine genommen werden muss. Das reduziert Rüstzeiten, Fehlerquoten durch Eingreifen des Bedieners sowie Kosten für teure Messungen außerhalb des Prozesses.

Außendurchmesser konischer und gerader Werkzeuge, mit Facetten- und exzentrischem Freischliff, Vollradiusprofil und Eckradiusprofil, Voll- und Eckradius – der eingebaute Laser-Taster misst Werkzeuggeometrien im Prozess auf ± 2 µm genau. Die Software vergleicht dann die Werte des geschliffenen Werkzeugs mit der geforderten Werkzeuggeometrie. Bei Abweichungen kompensiert die Maschine automatisch, um sicherzustellen, dass die Werkzeuge immer im Toleranzbereich liegen. So wird der Ausschuss drastisch reduziert. Für maximale Genauigkeit misst der Laser von oben und von unten und ermittelt so den absoluten Durchmesser.

Auf einen Blick

Vorteile iView von Anca

  • in einer Aufspannung geschliffenes Werkzeug wird in Originalaufspannung in der Maschine vermessen
  • Genauigkeit von 2 µm
  • semi-automatische Messzyklen
  • automatische Schleifzykluskompensation
  • Import von DXF-Dateien für Profilwerkzeug-Overlays
  • einfaches und schnelles Einrichten
  • eine Kamera kann von mehreren Maschinen verwendet werden
  • Messprotokoll-Ausdrucke
  • kosteneffektive Lösung für hochpräzise Werkzeugmessungen

Daneben kann LaserPlus auch die Position der Nuten indexieren und wird so zum Ersatz für den Werkzeugtaster der Maschine. Dank der hohen Auflösung ermöglicht die innovative Messtechnik problemlos das Indexieren von Werkzeugen mit einem Durchmesser < 1 mm. Laser Plus bietet einen weiteren Vorteil besonders beim Schleifen der zerbrechlichen Mikrowerkzeuge. Da es sich hier um eine kontaktlose Messmethode handelt, ist die Beschädigung des Werkzeugs ausgeschlossen. Wie oft LaserPlus die Werkzeuge misst, legt der Anwender mit der Software fest.

Jan Langfelder: „Der Laser ist so konstruiert, dass er IP 68 entspricht. Das heißt, er ist staubdicht und gegen dauerhaftes Untertauchen geschützt. Zudem garantiert ein kontrolliertes Luftstoßsystem auf der Lasereinheit, dass Kühlmittel oder

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Mit LaserPlus können Werkzeuge während des Schleifprozesses immer wieder auf ihre Präzision geprüft und Abweichungen automatisch kompensiert werden.

Fremdstoffe den Messprozess nicht beeinträchtigen.“ Erhältlich ist der LaserPlus für die FX7 Linear, MX5 Linear, MX7 Linear, TX7+ und TXcell.

Langfelder erklärt weiter: „Für kleinere Maschinen wie die neue FX3 Linear bieten wir die semiautomatische Messtechnik iView. Diese kosteneffektive Lösung bieten wir – selbstverständlich auch für größere Maschinen – seit knapp 10 Jahren an. Sie ist für viele Schleifer ein unverzichtbares Werkzeug.“ Für die Messung nimmt die iView-Kamera ein Bild des geschliffenen Werkzeugs auf. Die spezielle Software erzeugt ein Profilwerkzeug-Overlay, welches der Bediener mit dem Bild der Kamera abgleicht. Dann erstellt dieser die Abweichungen entlang des Profils. Sollte das Werkzeug nicht der Idealform entsprechen, beginnt der Schleifzyklus automatisch mit entsprechenden Kompensationen.

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Jan Langfelder, Geschäftsführer der Anca GmbH: „Ein großer Vorteil von iView ist, dass die geschliffenen Werkzeuge direkt in der Aufspannung der Schleifmaschine geprüft werden. So entstehen keine zusätzlichen Rüstzeiten. Bilder: Anca GmbH

Mit einer Genauigkeit von 2 µm misst iView Werkzeugform, äußeren Durchmesser, Werkzeugprofil, 3-Punkt-Winkel und -Radien (zum Beispiel Eckradien) sowie 2-Punkt- und 3-Punkt-Distanzen. „Ein großer Vorteil von iView ist, dass die geschliffenen Werkzeuge direkt in der Aufspannung der Schleifmaschine geprüft werden. So entstehen keine zusätzlichen Rüstzeiten. In der neuesten Version ist die Kamera durch eine Klappe geschützt und hat eine variable und gleitende Zoomfunktion – von 1:90 bis 1:360“, ergänzt Langfelder.

Kontakt: Anca GmbH, www.anca.com