Digital Showroom. - Bild: DMG Mori

Anfang Februar bot DMG Mori eine zeitgemäße Alternative zur traditionellen Hausausstellung am Standort in Pfronten. Im Digital Showroom präsentierte DMG Mori über 25 Exponate als realitätsgetreue Hightech-Maschinen – viele davon als automatisierte Fertigungslösungen. - Bild: DMG Mori

Im Rahmen eines digitalen Events mit Live-Präsentationen und Expertengesprächen hat DMG Mori im Februar die neuen Maschinen und Lösungen des Portfolios vorgestellt. Die Zukunftsfelder Digitalisierung, Automation und Nachhaltigkeit standen dabei im Vordergrund und spiegeln sich auch in den Entwicklungen wider.

Die industrielle Digitalisierung gewinnt weiter an Geschwindigkeit; auch im Werkzeugmaschinenbau und ganz besonders bei DMG Mori. Das Unternehmen hat den Anspruch, seine Kunden umfassend und ganzheitlich für die Digitalisierung ihrer Prozesskette zu befähigen. Beginnend mit der Hightech-Maschine, dem traditionellen Kern des eigenen Geschäftsmodells, hat DMG Mori seine Kompetenzen dynamisch ausgebaut.

Das Spektrum der digitalen Produkte und Services reicht von der Intelligenz und Konnektivität der Fertigungsmaschinen über datenbasierte Systeme für die Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung sowie Wartung und Instandhaltung bis hin zur barrierefreien Integration der Unternehmensnetzwerke in dezentrale Wertschöpfungssysteme. Die Experten der DMG Mori Digital GmbH begleiten Anwender von der Beratung bis hin zur partnerschaftlichen Umsetzung neuer Geschäftsmodelle der Plattform Economy.

Automatisierung: Paletten-Handling und fahrerlose Transportsysteme im Fokus

Automatisierte Fertigungsprozesse bewirken weit mehr als die Senkung von Lohnkosten – sie steigern Effizienz, Qualität und Flexibilität. Auch bei einer lokalen Produktion kann DMG Mori nahezu jede CNC-Maschine seines Sortiments als automatisierte Fertigungslösung anbieten, die den zunehmenden Anforderungen an Produktivität und Flexibilität gerecht wird.

Zu den jüngsten Entwicklungen im Automationsportfolio von DMG Mori gehört zum einen das PH Wheel, ein Paletten-Handling, das auf der bewährten und patentierten Technologie des Werkzeugradmagazins basiert. Zum anderen hat DMG Mori den Bereich der Automated Guided Vehicles (AGV) um das TH-AGV erweitert. Das fahrerlose Transportsystem ermöglicht einen autonomen Transport von bis zu 16 Werkzeugen an die jeweiligen Maschinen.

Universaldrehen wird mit der CLX-Baureihe neu definiert

Universaldrehmaschinen von DMG Mori sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil im Maschinenpark zahlreicher CNC-Betriebe. Mit der neuen CLX 450 TC gelingt es dem Werkzeugmaschinenhersteller einmal mehr, das Universaldrehen neu zu definieren. Um den steigenden Produktionsanforderungen mit kleineren Stückzahlen und größerer Teilevielfalt gerecht zu werden, etabliert DMG Mori mit der CLX TC eine neue Baureihe.

Die Besonderheit der Baureihe: Eine B-Achse mit Compact-Master-Dreh-Frässpindel ersetzt den traditionellen Werkzeugrevolver. Mit an Bord sind ein automatischer Werkzeugwechsler mit Werkzeugmagazin, die gewohnt leistungsfähige Hauptspindel und der Reitstock beziehungsweise eine optionale Gegenspindel. Damit ist die Weltpremiere der perfekte Einstieg in die Rüstzeitenminimierung mit dem B-Achs-Faktor.

Universal-Fräsmaschine M1 punktet mit Präzision

Mit 45 Produktlinien bietet DMG Mori seinen Kunden eine Vielfalt an Werkzeugmaschinen für jeden Anwendungsfall der Metallbearbeitung. Auch in dieser beeindruckenden Fülle an Möglichkeiten finden sich immer wieder Ansatzpunkte für Neuentwicklungen und signifikante Verbesserungen.

Dazu zählt die Weltpremiere der M1. Als Allzweckwaffe für den Alltag gehören dreiachsige CNC-Universal-Fräsmaschinen in jede Werkstatt. Sie müssen möglichst vielseitig einsetzbar sein, dürfen jedoch wenig kosten – wie die M1. Als neue Meisterklasse für jeden Shopfloor zielt die Weltpremiere auf den ausgesprochenen Massenmarkt. Die hohe statische und dynamische Steifigkeit, das perfekte Dämpfungsverhalten sowie die hohe thermische Stabilität des Vertikalbearbeitungszentrums sind in dieser Klasse einzigartig. Daraus resultieren eindeutige Kundenmehrwerte: Die M1 überzeugt auch unter schwierigen Fräsbedingungen durch ihre Leistung, sie erzielt eine exzellente Präzision und bietet nachhaltig längere Werkzeugstandzeiten.

Auf sechs m² vereint die M1 einen stattlichen Arbeitsbereich. - Bild: DMG Mori
Auf lediglich sechs Quadratmetern vereint die M1 einen stattlichen Arbeitsbereich von 550 × 550 × 510 Millimeter und einen 850 × 650 Millimeter großen Tisch für Werkstücke bis zu einem Gewicht von 600 Kilogramm. - Bild: DMG Mori

Fahrständerbaureihe wird um DMF 300|8 erweitert

Nachdem DMG Mori seine Fahrständerbaureihe mit der DMF 200|8 erweitert hat, folgt nun die Weltpremiere der größeren DMF 300|8. Ein vergrößerter Arbeitstisch bietet Anwendern die Möglichkeit, Werkstücke von bis zu 3.000 Millimeter Länge zu bearbeiten und die Produktivität auf ein neues Level zu heben. Mit der Option Trennwand erhalten Kunden zusätzlich zwei separate Arbeitsräume und eliminieren Nebenzeiten.

Ein weiteres Highlight ist die optional verfügbare Fräs-Dreh-Bearbeitung. Die DMF 300|8 profitiert von demselben innovativen Maschinenkonzept wie die DMF 200|8: Eine gleichbleibende Auskragung gewährleistet konstante Fräs-Performance über den gesamten Arbeitsraum und der neu entwickelte Werkzeugwechsel erfolgt prozesssicher hinter dem Arbeitstisch – bei einer Werkzeuglänge von bis zu 400 Millimeter. Abgerundet mit einem ganzheitlichen Kühlkonzept sorgt die DMF 300|8 für eine sehr hohe thermische Langzeitgenauigkeit.

Quelle: DMG Mori

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