Generationswechsel

Haimer: Was die zweite Generation jetzt vorhat

Zum 1. August 2026 übernehmen Andreas und Kathrin Haimer im Zuge des Generationswechsels die Anteile der Haimer Gruppe. Die Gründer Claudia und Franz Haimer begleiten den Übergang operativ bis Ende 2027 und anschließend über einen Beirat. Die zweite Generation will den Wachstumskurs fortsetzen und Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit weiter vorantreiben.

Die Gründer Claudia und Franz Haimer haben die Unternehmensanteile an die zweite Generation
übergeben, so dass nun die Geschwister Andreas und Kathrin Haimer als geschäftsführende Gesellschafter
in die Verantwortung treten.
v.l.n.r.: Andreas Haimer, Kathrin Haimer, Claudia Haimer, Franz Haimer
Die Gründer Claudia und Franz Haimer haben die Unternehmensanteile an die zweite Generation übergeben, so dass nun die Geschwister Andreas und Kathrin Haimer als geschäftsführende Gesellschafter in die Verantwortung treten. v.l.n.r.: Andreas Haimer, Kathrin Haimer, Claudia Haimer, Franz Haimer

Summary: Mit dem Übergang auf Andreas und Kathrin Haimer bleibt die Haimer Gruppe vollständig in Familienbesitz und sichert ihre eigentümergeführte Struktur langfristig ab. Die zweite Generation will den bisherigen Wachstumskurs fortsetzen und vor allem Digitalisierung, Automatisierung sowie vernetzte Tool-Room-Lösungen ausbauen. Claudia und Franz Haimer begleiten den Wechsel zunächst operativ und später über einen Beirat.

"Für uns ist dieser Schritt ein sehr emotionaler Moment, da wir unser Lebenswerk in die Hände unserer Kinder legen. Gleichzeitig ist die Übergabe auch ein bedeutender Meilenstein in der Entwicklung unseres Familienunternehmens“, erklärt Claudia Haimer. „Andreas und Kathrin sind schon sehr lange mit Haimer verbunden und tragen bereits seit vielen Jahren erfolgreich Verantwortung in der Geschäftsführung. Damit stellen wir die Kontinuität unserer Werte, unserer Technologiekompetenz und unserer langfristigen Strategie sicher.“

Mit der Übertragung der Anteile an Andreas und Kathrin Haimer stärkt Haimer seine Position als unabhängiges, eigentümergeführtes Familienunternehmen, das seinen Kunden mit dem „Tool Room of the Future“ als ganzheitliches Werkzeugraum-Konzept mehr Effizienz, Digitalisierung und Automatisierung an die Hand gibt. Haimer begegnet damit den Herausforderungen vieler Fertigungsunternehmen, die bei Fachkräftemangel zunehmend unter Kostendruck und Zwang zur Digitalisierung und Automatisierung stehen, und ermöglicht ihnen weltweit präziser, zuverlässiger und produktiver zu zerspanen.

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Mit Haimer lässt sich der Shopfloor digitalisieren und der Bereich der Werkzeugmontage automatisieren. Der Generationswechsel ist damit auch ein klares Bekenntnis zur weiteren Stärkung dieser Systemkompetenz und zur Unternehmensphilosophie „Qualität gewinnt“. Trotz der sich stark verändernden und turbulenten Zeiten in der Industrie bleibt damit ein „Hidden Champion“ zu 100% in deutscher Familienhand, sodass sich Kunden, Partner und Mitarbeiter auch in Zukunft auf ein langfristiges und nachhaltiges Handeln verlassen können. Andreas und Kathrin Haimer sind seit vielen Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen im Unternehmen tätig und bilden heute gemeinsam mit dem Gründerpaar die Geschäftsführung der Haimer Gruppe.

Wie setzt die neue Haimer-Generation ihre Schwerpunkte?

In ihrer neuen Rolle als geschäftsführende Gesellschafter werden sie den eingeschlagenen Wachstumskurs fortsetzen und zugleich neue Impulse in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit setzen – etwa durch den weiteren Ausbau digitaler Produkte, vernetzter Tool Room-Lösungen und automatisierter Zellen für Schrumpfen, Voreinstellen und Auswuchten. Kathrin Haimer stellt bei all den Herausforderungen auf den Weltmärkten vor allem auch die Verantwortung gegenüber den Menschen und Mitarbeitern heraus: „Als Familienunternehmen tragen wir Verantwortung – 1/4 für die Zukunft unseres Unternehmens, für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die Ausbildung junger Menschen und für unsere Region. Unsere Aufgabe ist es, die Werte, für die Haimer seit Jahrzehnten steht, mit Innovationskraft und modernster Technologie zu verbinden. So wollen wir die Zukunft unseres Unternehmens aktiv gestalten – als verlässlicher Partner für unsere Kunden und als attraktiver Arbeitgeber.“

Haimer begegnet den Herausforderungen vieler Fertigungsunternehmen, die bei Fachkräftemangel zunehmend unter Kostendruck und Zwang zur Digitalisierung und Automatisierung stehen. Mit Haimer lässt sich der Shopfloor digitalisieren und der Bereich der Werkzeugmontage automatisieren.
Haimer begegnet den Herausforderungen vieler Fertigungsunternehmen, die bei Fachkräftemangel zunehmend unter Kostendruck und Zwang zur Digitalisierung und Automatisierung stehen. Mit Haimer lässt sich der Shopfloor digitalisieren und der Bereich der Werkzeugmontage automatisieren.

Andreas Haimer ergänzt die technologische und strategische Perspektive: „Wir sind selbst ein produzierendes Unternehmen mit über 200 Werkzeugmaschinen und einem jährlichen Zerspanungsvolumen von rund 5.000 Tonnen – wir wissen also aus eigener Erfahrung, wie sehr es auf stabile, produktive Prozesse und ein durchdachtes Tool Management ankommt. Genau deshalb investieren wir konsequent in Digitalisierung und Automatisierung: von KI-fähigen Schrumpf-, Wucht- und Voreinstellgeräten über unser ‚Tool Room of the Future‘ Konzept bis hin zu globalen Kooperationen mit Maschinenherstellern, in deren Werken unsere vernetzten Lösungen weltweit ausgerollt werden. Der Generationswechsel gibt uns die unternehmerische Freiheit, diese langfristige Strategie weiter auszubauen und unsere Rolle als Technologieführer in der Peripherie rund um die Werkzeugmaschine und Vernetzung des Shop Floors weiter zu stärken.“

Wie Haimer den Werkzeugraum zur digitalen Prozesskette macht

Den Blick auf die gemeinsame Leistung der vergangenen Jahrzehnte richtet Franz Haimer: „Der Erfolg von Haimer ist untrennbar mit dem Engagement unserer weltweiten Mannschaft verbunden. Dass wir unsere Firmengruppe nun in die Hände unserer Kinder legen können und gleichzeitig wissen, dass ein starkes Team das Unternehmen trägt, ist für uns die beste Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft von Haimer. Als Familienunternehmen, das konzernunabhängig und nachhaltig zum Wohle unserer Kunden agieren kann, erfahren wir gerade aus den Branchen Halbleiter, Luftfahrt, Raumfahrt sowie Verteidigung und Energie starken Zuspruch für unsere durchgängigen Lösungen im Werkzeugraum. Hiermit können alle Unternehmen, die sich für die Zukunft vorbereiten wollen und müssen, aus einer undurchsichtigen und unorganisierten Werkzeugmontage als Black-Box einen transparenten und datengestützten Werkzeugrüst- und Voreinstellprozess machen. Damit kann die Produktion auch bei größtmöglicher Automatisierung rund um die Uhr laufen.“

FAQ zum Generationswechsel bei Hamier

Wann findet der Generationswechsel bei Haimer statt?
Die Unternehmensanteile gehen zum 1. August 2026 auf Andreas und Kathrin Haimer über.

Wer übernimmt beim Generationswechsel bei Haimer die Verantwortung?
Andreas und Kathrin Haimer treten als geschäftsführende Gesellschafter in die Verantwortung.

Welche Rolle spielen Claudia und Franz Haimer nach dem Generationswechsel bei Haimer?
Sie bleiben bis zum 31. Dezember 2027 operativ in der Geschäftsführung und begleiten das Unternehmen anschließend über einen Beirat.

Welche Schwerpunkte setzt Haimer nach dem Generationswechsel?
Im Fokus stehen der weitere Ausbau von Digitalisierung, Automatisierung, Nachhaltigkeit und vernetzten Tool-Room-Lösungen.

Was bedeutet der Generationswechsel bei Haimer für die Eigentümerstruktur?
Die Haimer Gruppe bleibt zu 100% in deutscher Familienhand und weiterhin konzernunabhängig sowie eigentümergeführt.