Wie Promateria die additive Fertigung für komplexe Metallkomponenten ausbaut
Promateria hat die industrielle additive Fertigung von Metallkomponenten aufgenommen. Das Unternehmen der GMH Gruppe startet damit die Serienproduktion von Ersatzteilen und bereitet weitere industrielle Anwendungen vor.
Redaktion FERTIGUNGRedaktionFERTIGUNG
In den kommenden Wochen sollen erste Produktionschargen einbaufertiger Ersatzteile hergestellt werden.GMH Gruppe
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• Promateria, ein Innovationsunternehmen der GMH Gruppe, hat nach rund zwölf Monaten Planung und Umsetzung die industrielle Produktion additiv gefertigter Metallkomponenten aufgenommen.
• In den kommenden Wochen sollen erste Produktionschargen einbaufertiger Ersatzteile für Unternehmen der GMH Gruppe hergestellt werden.
• MoldJet- und Sintertechnologie sollen Ersatzteile, Kleinserien und komplexe Metallkomponenten wirtschaftlich fertigen.
• Die Produktionsinfrastruktur ist skalierbar ausgelegt und soll künftig entsprechend der Nachfrage erweitert werden können.
Die Promateria GmbH, ein Innovationsunternehmen der GMH Gruppe, hat erfolgreich die industrielle Produktion additiv gefertigter Metallkomponenten aufgenommen. Der Produktionsstart markiert den nächsten Meilenstein beim Ausbau der digitalen Fertigung der GMH Gruppe und legt den Grundstein für die kosteneffiziente Serienfertigung von Ersatzteilen sowie für eine Vielzahl industrieller Anwendungen.
Nach rund zwölf Monaten der Planung und Umsetzung werden in den kommenden Wochen die ersten Produktionschargen einbaufertiger Ersatzteile hergestellt und in den Unternehmen der GMH Gruppe eingesetzt. Die Bauteile wurden bereits erfolgreich qualifiziert und zeigen erhebliches Potenzial zur Senkung der Wartungskosten, zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und zur Optimierung von Fertigungsprozessen.
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Ersatzteile bilden den Einstieg in die Serienfertigung
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Die Serienfertigung von Ersatzteilen innerhalb der GMH Gruppe markiert den Startschuss für die nächste Entwicklungsphase von Promateria. Aufbauend auf diesen Erfahrungen wird das Unternehmen Kunden aus einer Vielzahl von Branchen Lösungen im Bereich der additiven Fertigung anbieten. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen zu verbessern, die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette zu stärken und wirtschaftlich tragfähige Fertigungslösungen für komplexe Metallkomponenten zu realisieren.
Philip Stöhr, Commercial Director von Promateria.GMH Gruppe
„Mit der Inbetriebnahme unserer Produktionsanlage haben wir erfolgreich den Schritt von der Technologieentwicklung zur industriellen Anwendung geschafft“, sagt Philip Stöhr, Commercial Director der Promateria GmbH. „Die additive Fertigung eröffnet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten, Bauteile schneller, flexibler und wirtschaftlicher herzustellen. Unser Ziel ist es, diese technologischen Vorteile gemeinsam mit unseren Kunden in marktreife Lösungen umzusetzen. Der erfolgreiche Abschluss unserer ersten Ersatzteilprojekte bestätigt, dass wir dafür die richtige technologische Grundlage geschaffen haben.“
Welche Technologien nutzt Promateria?
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Anfang dieses Jahres gründete die GMH Gruppe Promateria, um ihr metallurgisches Know-how mit fortschrittlichen Technologien der additiven Fertigung zu verbinden. Heute vereint Promateria zwei sich ergänzende Produktionstechnologien. Die innovative MoldJet-Technologie eignet sich besonders für die kosteneffiziente Serienfertigung komplexer Metallkomponenten, während die fortschrittliche Sintertechnologie sowohl die Serienfertigung als auch Entwicklungs- und Qualifizierungsprojekte unterstützt.
Über Promateria
Die Promateria GmbH entwickelt und produziert metallische Bauteile mittels additiver Fertigung für industrielle Anwendungen. Das Unternehmen bündelt moderne Fertigungstechnologien und Werkstoffkompetenz, um wirtschaftliche Lösungen für Ersatzteile, Kleinserien und komplexe Bauteile zu realisieren. Als Unternehmen der GMH Gruppe verbindet Promateria metallurgisches Know-how mit innovativen Fertigungsprozessen und unterstützt Kunden bei der Transformation hin zu einer resilienten und nachhaltigen Produktion.
Die GMH Gruppe hat einen weiteren wichtigen Meilenstein bei der Dekarbonisierung der Stahlproduktion erreicht: Das Unternehmen ist nun in der Lage, Green Power Premium Steel mit der LESS-Label-Klasse A zu liefern.
Das Unternehmen profitiert zudem von der umfassenden Werkstoffkompetenz der GMH Gruppe. Diese Kombination ermöglicht es Promateria, Kunden mit kosteneffizienten Lösungen für Ersatzteile, Kleinserien und hochkomplexe Metallkomponenten für industrielle Anwendungen zu unterstützen.
Skalierbare Produktion für steigende Nachfrage
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Promateria hat erfolgreich die industrielle Produktion additiv gefertigter Metallkomponenten aufgenommen. Hier ist der zugehörige Drucker zu sehen.GMH Gruppe
Die Produktionsinfrastruktur wurde mit Blick auf Skalierbarkeit konzipiert, sodass zusätzliche Anlagen schnell integriert und die Produktionskapazität entsprechend der zukünftigen Nachfrage erweitert werden können.
Der Produktionsstart markiert den Beginn der nächsten Wachstumsphase des Unternehmens. Gemeinsam mit Kunden und Partnern strebt Promateria an, weitere industrielle Anwendungen zu entwickeln und die Einführung der additiven Fertigung in der gesamten Industrie zu beschleunigen. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Bereitstellung wirtschaftlich tragfähiger Lösungen für Ersatzteile, Kleinserien und hochkomplexe Bauteile, bei denen herkömmliche Fertigungsmethoden an ihre Grenzen stoßen.
„Dieser Meilenstein zeigt, wie die GMH Gruppe fortschrittliches Material-Know-how mit digitalen Fertigungstechnologien verbindet, um die Zukunft der industriellen Produktion voranzutreiben“, sagt Dr. Alexander Becker, CEO der GMH Gruppe. „Mit Promateria erweitern wir unsere Kompetenzen in der additiven Fertigung und schaffen neue Möglichkeiten, unsere Kunden mit innovativen und wirtschaftlich tragfähigen Fertigungslösungen zu unterstützen.“
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Quelle: GMH Gruppe, bearbeitet von: Sabine Königl
Was Sie zum Thema additive Fertigung wissen müssen
Was produziert Promateria mit additiver Fertigung? Das Unternehmen fertigt Metallkomponenten und startet zunächst mit einbaufertigen Ersatzteilen für Unternehmen der GMH Gruppe.
Welche Technologien nutzt Promateria für die additive Fertigung? Zum Einsatz kommen die MoldJet-Technologie sowie eine Sintertechnologie für Serienfertigung, Entwicklung und Qualifizierung.
Welche Vorteile soll die additive Fertigung bei Promateria bieten? Genannt werden geringere Wartungskosten, eine bessere Ersatzteilverfügbarkeit, robustere Lieferketten und wirtschaftliche Fertigungslösungen.
Für welche Anwendungen ist die additive Fertigung vorgesehen? Der Fokus liegt auf Ersatzteilen, Kleinserien und hochkomplexen Metallkomponenten für industrielle Anwendungen.
Wie soll die additive Fertigung bei Promateria wachsen? Die Produktionsinfrastruktur ist skalierbar ausgelegt, sodass zusätzliche Anlagen integriert und Kapazitäten entsprechend der Nachfrage erweitert werden können.