Roboterdichte 2018

Roboterdichte 2018 in den G20-Ländern. - Grafik: obs/The International Federation of Robotics/World Robotics Federation IFR

Die Roboterdichte in der US-Fertigungsindustrie liegt derzeit bei 200 Robotern pro 10.000 Mitarbeiter im Vergleich zu 97 Einheiten in China (2017). Wichtigster Treiber für Roboterinstallationen in den USA ist der fortgesetzte Automationstrend für die Produktion im In- und Ausland. Das größte Wachstum verzeichnet dabei der allgemeine Industriesektor, insbesondere die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie (+64 Prozent) und die Kunststoff- und Chemieprodukteindustrie (+30 Prozent).

Automobilindustrie

Aufgeschlüsselt nach Marktanteilen zeigt sich die Automobilbranche als wichtigster Kunde für Industrie-Roboter. Der Automarkt in den USA ist nach China der zweitgrößte Automobilmarkt weltweit. Innerhalb des Sektors entfallen zwei Drittel der Installationen auf die Automobilzulieferer: Der Umsatz stieg um neun Prozent (2017-2018). Die Automobilhersteller (OEM) investierten dagegen zuletzt weniger in die Automatisierung - die Installationen gingen um 26 Prozent zurück. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der Roboterumsätze in der US-amerikanischen Automobilindustrie betrug zwischen 2013 und 2018 sieben Prozent. Von einem Höchststand mit 16.311 Einheiten im Jahr 2016 sank der Roboterabsatz um fünf Prozent auf 15.400 Einheiten im Jahr 2017 und 14.600 Einheiten im Jahr 2018. Der Anteil an den gesamten Installationen liegt bei 38 Prozent.
Die Roboterdichte in der Automobilindustrie stieg zwischen 2012 und 2017 um 52 Prozent - von 790 Industrie-Robotern auf 1.200 Einheiten pro 10.000 Mitarbeiter (Roboterdichte China 2017: 539 Einheiten). Nach Angaben des Bureau of Labour Statistics USA hat sich die Zahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie um 22 Prozent von 824.400 auf 1.005.000 Arbeitsplätze (2013-2018) erhöht.

Der Countdown läuft

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Elektro-/Elektronikindustrie

Die Elektro-/Elektronikindustrie war 2018 der zweitwichtigste Kunde für Industrie-Roboter mit einem Marktanteil von 18 Prozent am Gesamtmarkt. Von 2013 bis 2018 stiegen die Roboterinstallationen im Durchschnitt um 15 Prozent pro Jahr. Die Zahl der Installationen stieg 2018 um rund zwei Prozent auf fast 6.700 Einheiten. Im Zuge von Neuentwicklungen wurden in den letzten Jahren mehrere Produktionsstätten für Lithium-Ionen-Batterien sowie für Chips und Sensoren geschaffen. Weitere werden in den kommenden Jahren aufgebaut.

Nordamerika - USA, Kanada, Mexiko

"Die nordamerikanischen Länder - USA, Kanada und Mexiko - verfügen nach China über den zweitgrößten operativen Bestand an Industrie-Robotern weltweit", sagt Junji Tsuda, Präsident der International Federation of Robotics. „Während zahlreiche wichtige Systemintegratoren für Roboter aus Nordamerika stammen, sind die meisten großen Roboterhersteller in Japan, Korea und Europa ansässig."

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