Condition Monitoring- System

Das unabhängig vom Typ und Fabrikat auf allen Drehmaschinen einsetzbare Condition Monitoring-System von Weiler Werkzeugmaschinen GmbH. - Bild: Weiler

Die Anwendung kann Prozess-, Maschinen- und Fertigungsdaten von beliebig vielen Maschinen an unterschiedlichen Standorten erfassen, überwachen und analysieren.

Wälzlager
Wie hier am Wälzlager, so ermitteln Sensoren auch an Antrieben, Getriebe und Achsen Messdaten zu den Schwingungen und leiten diese in Echtzeit weiter. - Bild: Weiler

Sämtliche Informationen lassen sich durch browserbasierte Anwendungen darstellen und sind somit auf jedem PC, Tablet und Smartphone abrufbar. Präsentiert hat Weiler das in Zusammenarbeit mit einem namhaften deutschen Software-und Sensorhersteller entwickelte Condition Monitoring-System am Beispiel einer zyklengesteuerten Präzisions-Drehmaschine E70 HD.

Sensoren zeichnen 27 verschiedene Messsignale auf

Acht Sensoren ermitteln permanent 27 verschiedene Messsignale, die in Echtzeit Auskunft über Schwingungen an Antrieben, Getriebe, Wälzlager und Achsen geben sowie Informationen über Temperaturen, Füllstände und Feuchte von Öl und Kühlmitteln bereitstellen.

Browserbasierte Darstellung
Sämtliche Informationen lassen sich browserbasiert darstellen und sind dadurch auf jedem PC, Tablet und Smartphone abrufbar. - Bild: Weiler

Eine Software dokumentiert und visualisiert diese Daten, meldet Abweichungen von vorgegebenen Standards selbstständig und sendet auf Wunsch per E-Mail eine Benachrichtigung an einen definierten Empfängerkreis.

Mit dem offen skalierbaren System können so von einer oder mehreren Stellen aus beliebig viele Maschinen – auch an unterschiedlichen Standorten – überwacht werden.

Verschleiß und Schäden frühzeitig erkennen, Stillstandszeiten besser planen

Mit der sensorischen Abbildung der Drehmaschine und seinen Dokumentations-und

Analysetools trägt das Weiler Condition Monitoring dazu bei, Ausfälle durch Verschleiß und Kollisionen an Drehmaschinen frühzeitig festzustellen und ihre Auswirkungen zu begrenzen. Serviceeingriffe und Instandhaltungen sind besser absehbar, so dass Stillstandszeiten vorausschauend geplant und somit Kosten gesenkt werden können.

Darüber hinaus können viele Wartungsarbeiten gemäß den tatsächlichen Abnutzungen vorgenommen werden und müssen nicht, wie bisher, alleinig durch die Maschinenstunden bestimmt werden. nh