Cubitron II
Cubitron II Schleifscheiben von 3M kommen auch auf den Innenschleifarmen von Liebherr zum Einsatz, die für noch mehr Flexibilität beim Verzahnungsschleifen sorgen. Bild: Liebherr

Manfred Schmitz von der "Magnetische Pruefanlagen GmbH" in Reutlingen stellte dem interessierten Fachpublikum ein neues Verfahren zur Detektion von Schleifbrand vor. Mit der sogenannten Oberwellenanalyse kann bei ungehärteten Werkstoffen der Schleifbrand zerstörungsfrei nachgewiesen werden.
Die Motoren und damit auch die Getriebe bei Elektroautos drehen sehr viel schneller als bei Autos mit Verbrennungsmotoren. Das macht sich natürlich auch bei der Geräuschentwicklung der Fahrzeuge bemerkbar. Mubarik Ahmad vom WZL der RWTH Aachen betonte in seinem Vortrag, dass sich vor allen Dingen fertigungs- und montagebedingte Abweichungen negativ auf die Geräuschentwicklung auswirken. Für schnelllaufende Getriebe müssen nach Ansicht Ahmads spezielle Grenzwerte und Verzahnungstoleranzen festgelegt werden.

Zitat

"Es haben alle profitiert, nicht nur, weil wir sie so ausführlich informiert haben, sondern auch weil sich unsere Kunden untereinander intensiv austauschen konnten." Andreas Boxberger, 3M

Einblick in die Praxis

An insgesamt 19 Stationen konnten sich die Besucher der Tagung anschließend direkt ein Bild von effizienten und hochpräzisen Schleifprozessen und innovativen Automationssystemen aus dem Hause Liebherr machen und sich davon überzeugen, wie universell und vielseitig die Schleifmittel von 3M auf den Liebherr-Maschinen eingesetzt werden können.

Cubitron II Schleifscheiben von 3M kommen auch auf den Innenschleifarmen von Liebherr zum Einsatz, die für noch mehr Flexibilität beim Verzahnungsschleifen sorgen, wie Andreas Mehr von der Liebherr-Verzahntechnik GmbH in seinem Vortrag betonte. Cubitron II ermöglicht dort eine effiziente Hartfeinbearbeitung von Innenverzahnungen. Boxberger betonte, wie die Kooperation mit Liebherr die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Gear Grinding sichert: "Grundsätzlich ist der Wettbewerbsdruck natürlich hoch und die Endkunden beider Parteien, zum Beispiel die Automotive OEM, sind permanent darauf ausgerichtet, dass wir Rationalisierungspotenziale ausschöpfen, also schneller und besser werden. Das funktioniert nur, wenn Maschinenhersteller und Verbrauchsmittelhersteller zusammenarbeiten."

Jürgen Hechler von 3M ging in der abschließenden Präsentation auf verschiedene Problemstellungen beim Profilschleifen und die Lösungsansätze mit Schleifmitteln von 3M ein. So umgehen die Schleifexperten bei 3M beispielsweise das sehr unwirtschaftliche Profilschleifen bei Kleinverzahnungen durch eine Ein-Umlauf-Strategie mit Schruppen und Schlichten in einer Prozessstufe. nh

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