AMB 2026: Warum die Branche wieder Hoffnung schöpft
Die AMB 2026 endet mit vorsichtiger Zuversicht. Volle Hallen, konkrete Projekte und steigende Auftragseingänge zeigen: Im Werkzeugmaschinenbau und bei Präzisionswerkzeugen bewegt sich wieder etwas.
Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie scheint die Talsohle durchschritten zu haben und kann sich über ein zweistelliges Plus im Auftragseingang freuen, zum zweiten Mal in Folge.Daisha - stock.adobe.com
Anzeige
Summary
• Die AMB 2026 brachte vom 15. bis 19. September rund 65.000 Besucher aus 76 Ländern und 1.195 Aussteller aus 34 Ländern nach Stuttgart.
• Im deutschen Werkzeugmaschinenbau stieg der Auftragseingang im ersten Halbjahr um 14 %, die Produktion lag allerdings noch 7 % unter dem Vorjahreswert.
• Auch die Präzisionswerkzeugindustrie berichtet nach längerer Zurückhaltung von leicht steigenden Auftragseingängen und einer besseren Stimmung als zu Jahresbeginn.
• Automation, Digitalisierung, KI, neue Absatzmärkte und Versorgungssicherheit bei strategischen Rohstoffen bestimmen die Agenda der Branche.
AMB 2026: Was von der Zuversicht in Stuttgart bleibt
Eine Messe kann keine Konjunkturwende herbeiführen. Sie kann aber zeigen, was Unternehmen bewegt, worüber Kunden sprechen und ob Projekte tatsächlich auf den Tisch kommen. In diesem Sinne lieferte die AMB 2026 Mitte September in Stuttgart einige bemerkenswerte Signale.
Nach fünf Messetagen fiel die Bilanz der Veranstalter, Verbände und zahlreicher Aussteller positiv aus. Rund 65.000 Besucher aus 76 Ländern kamen zur 22. Ausgabe der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung. Damit erreichte die Besucherzahl das Niveau von 2024. 1.195 Unternehmen aus 34 Ländern präsentierten ihre Technologien, Produkte und Dienstleistungen in den zehn Messehallen.
Anzeige
Interessanter als die reine Besucherzahl ist in der aktuellen wirtschaftlichen Situation allerdings ein anderer Wert: 68 % der Fachbesucher zählten laut Messe Stuttgart zu den entscheidungsrelevanten Fachleuten aus der Fertigung. 14 % kamen aus der Geschäfts-, Unternehmens- oder Betriebsleitung, nach 10 % bei der AMB 2024. Weitere 35 % arbeiten in Fertigung, Produktion oder Qualitätskontrolle. Der Auslandsanteil erreichte 22 %.
Damit traf die AMB auf eine Branche, deren wirtschaftliche Lage noch immer anspruchsvoll ist, in der sich jedoch erste Indikatoren verbessert haben. Besonders deutlich wird das beim Blick auf den Werkzeugmaschinenbau.
Wie geht es dem Werkzeugmaschinenbau?
Anzeige
Kurz vor der AMB hatte der VDW Zahlen vorgelegt, die den vorsichtigen Optimismus mit konjunkturellen Daten unterfüttern. Im zweiten Quartal 2026 stieg der Auftragseingang im deutschen Werkzeugmaschinenbau gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12 %. Bereits das erste Quartal hatte ein Plus von 15 % gebracht. Damit ergibt sich für das erste Halbjahr ein Auftragszuwachs von insgesamt 14 %. Die Inlandsbestellungen stiegen um 16 %, die Aufträge aus dem Ausland um 13 %.
Bernhard Geis, Leiter Wirtschaft und Statistik im VDW: „Der Auftragseingang insgesamt zeigt nun seit einem halben Jahr in die richtige Richtung. Entscheidend ist jetzt, dass daraus eine nachhaltige Erholung wird.“Uwe Nölke / team-uwe-noelke.de
Bernhard Geis, Leiter Wirtschaft und Statistik im VDW, ordnet diese Entwicklung entsprechend differenziert ein: „Zwei Quartale in Folge mit einem zweistelligen Auftragsplus sind ein ermutigendes Signal. Die Talsohle liegt hinter uns und die Aufwärtsentwicklung festigt sich.“
Von einem durchgreifenden Aufschwung kann dennoch noch nicht gesprochen werden. Geis ergänzt: „Für Entwarnung ist es dennoch zu früh. Wir kommen von einem niedrigen Ausgangsniveau, und das Projektgeschäft trägt weiterhin wesentlich zum Wachstum bei. Von einer breiten Nachfrageerholung können wir deshalb nur eingeschränkt sprechen.“
Anzeige
Genau diese beiden Seiten der aktuellen Lage waren auch auf der AMB zu erkennen: Die Branche kommt aus einer ausgeprägten Schwächephase, gleichzeitig werden wieder konkrete Projekte diskutiert. Der VDW-Geschäftsführer Dr. Markus Heering beschrieb die Stimmung auf der Messe entsprechend: „Die AMB hat in den vergangenen Tagen klar gezeigt, wie innovationsstark und lösungsorientiert unsere Branche aufgestellt ist. In einem anspruchsvollen Marktumfeld erleben wir auf der Messe viel Zuversicht, intensive Gespräche und eine hohe Bereitschaft, neue Technologien und Geschäftsmöglichkeiten voranzutreiben. Gerade in solchen Zeiten ist und bleibt der persönliche Austausch besonders wichtig. Die AMB bietet dafür die Plattform für neue Impulse, konkrete Geschäftskontakte und den gemeinsamen Blick nach vorn.“
Die Aufträge steigen – doch die Produktion hinkt hinterher
Der deutsche Werkzeugmaschinenbau atmet auf: Im zweiten Quartal in Folge freut sich die Industrie über zweistellige Wachstumsraten im Auftragseingang.VDW
Die entscheidende Frage ist nun, wie schnell sich die besseren Auftragseingänge in der realen Produktion bemerkbar machen. Denn dort ist die Erholung noch nicht angekommen.
Anzeige
Im zweiten Quartal lag die Werkzeugmaschinenproduktion schätzungsweise 6 % unter dem Vorjahresniveau. Im gesamten ersten Halbjahr sank sie um 7 % auf rund 5,9 Mrd. EUR. Auch die Kapazitätsauslastung lag zuletzt lediglich bei rund 75 %. Im Juni beschäftigten die Unternehmen rund 60.000 Menschen und damit gut 6 % weniger als ein Jahr zuvor. Real liegt die Produktion laut VDW inzwischen rund ein Drittel unter den Hochphasen früherer Jahre.
Auch der deutsche Markt bleibt schwierig. Der Inlandsabsatz sank im ersten Halbjahr um 10 %, der Inlandsverbrauch um 6 %. Die gestiegenen Inlandsbestellungen liefern zwar ein Gegenzeichen, die Investitionsschwäche ist nach Einschätzung des VDW aber noch nicht überwunden.
Das Bild ist damit weniger das eines kräftigen Neustarts als das einer möglichen Bodenbildung. Aufträge ziehen an, während Produktion und Absatz den Rückgang der vergangenen Zeit noch widerspiegeln. Entscheidend wird sein, ob sich aus dem Projektgeschäft eine breitere Investitionstätigkeit entwickelt.
Anzeige
„Der Auftragseingang insgesamt zeigt nun seit einem halben Jahr in die richtige Richtung. Entscheidend ist jetzt, dass daraus eine nachhaltige Erholung wird“, fasst Geis die Situation zusammen.
Welche Abnehmerbranchen geben dem Werkzeugmaschinenbau Impulse?
Auffällig ist, wie unterschiedlich sich die Abnehmerbranchen entwickeln. Luftfahrt und Verteidigung zeigen laut VDW eine besonders hohe Dynamik. Auch Elektronikindustrie und Medizintechnik werden positiv beurteilt. Schwieriger ist die Situation dagegen weiterhin in der Metallbearbeitung und im Maschinenbau sowie vor allem in der Automobil- und Zulieferindustrie.
Anzeige
Diese Verschiebung lässt sich inzwischen auch am Absatz ablesen. Der Anteil der Automobil- und Zulieferindustrie am Gesamtabsatz der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie sank 2025 auf 23 %. Der Maschinenbau blieb mit 27 % größter Abnehmer. Die Luftfahrtindustrie steigerte ihren Anteil dagegen innerhalb von zwei Jahren um fünf Prozentpunkte auf 11 %.
Auch geografisch verschieben sich die Gewichte. Die Exporte lagen im zweiten Quartal zwar noch 4 % unter dem Vorjahr, der Rückgang schwächte sich gegenüber dem ersten Quartal jedoch ab. Die Lieferungen in die USA stiegen im ersten Halbjahr um 8 %. Nach China gingen die Exporte dagegen um 24 % zurück, wobei Unternehmen zuletzt von einer Stabilisierung und leichten Belebung der chinesischen Nachfrage berichteten.
In Europa sanken die deutschen Werkzeugmaschinenexporte im ersten Halbjahr insgesamt um 6 %. Frankreich entwickelte sich mit einem Plus von 25 % gegen den Trend und rückte auf Rang drei der wichtigsten Absatzmärkte vor. Positive Impulse kamen zudem aus Polen und Tschechien. Indien setzte seinen Wachstumskurs fort und ist inzwischen der viertgrößte Absatzmarkt der Branche.
Dass sich diese Märkte stärker in den Blick schieben, spiegelte sich auch im Begleitprogramm der AMB. Beim VDMA Präzisionswerkzeuge stieß unter anderem das Format „India Opportunities“ auf Resonanz. Gleiches galt für „Defence & Security Opportunities“.
AMB 2026 bringt wieder konkrete Projekte auf den Tisch
Für die Bewertung einer Investitionsgütermesse ist entscheidend, was nach dem Abbau der Messestände übrig bleibt. In Stuttgart waren es nach Angaben zahlreicher Aussteller nicht nur Kontakte, sondern konkrete Projektanfragen und teilweise direkte Geschäfte.
So berichtete die Index Gruppe von zahlreichen vielversprechenden Kontakten und direkten Verkäufen. Nagel Werkzeug-Maschinen sprach von investitionsbereiten Fachbesuchern, kurzfristig zu entscheidenden Anfragen und spontanen Abschlüssen. Schunk nahm nach eigenen Angaben zahlreiche vereinbarte Folgetermine aus Stuttgart mit. United Machining verwies ebenfalls auf qualifizierte Gespräche und konkrete Projektanfragen.
Auch Oliver Gühring, Vorstandsvorsitzender der Gühring KG, stellte bei Kunden trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine Bereitschaft fest, Projekte voranzutreiben: „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind für viele Unternehmen derzeit anspruchsvoll. Umso wichtiger sind Veranstaltungen wie die AMB. Hier treffen sich Entscheider, Kunden und Partner persönlich, sprechen offen über Herausforderungen und entwickeln gemeinsam Lösungen.“
Gühring ergänzt: „Für uns war die AMB 2026 eine sehr erfolgreiche Messe. Wir sind mit der Zahl der Besucher auf unserem Stand sehr zufrieden und konnten das Ergebnis der vergangenen AMB sogar übertreffen. Besonders positiv war die Stimmung in den Gesprächen. Trotz der Herausforderungen haben wir bei unseren Kunden eine hohe Bereitschaft gespürt, nach vorne zu schauen, Projekte voranzutreiben und Chancen zu nutzen.“
Das ist noch kein Beleg für einen flächendeckenden Investitionsboom. Die Aussagen aus den Messehallen passen jedoch zu den steigenden Auftragseingängen, die der VDW seit Jahresbeginn registriert.
Wie ist die Lage bei den Präzisionswerkzeugen?
Die AMB 2026 hat ihre Bedeutung als Leitmesse für die Werkzeugbranche in
Europa erneut unter Beweis gestellt,“ erklärt Markus Heseding,
Geschäftsführer des ideellen Trägerverbands VDMA Präzisionswerkzeuge.Annika Ostermeier
Auch bei Zerspanungswerkzeugen und Spanntechnik hellt sich das Bild vorsichtig auf. Der VDMA Präzisionswerkzeuge berichtet nach einer längeren Phase starker Zurückhaltung von leicht gestiegenen Auftragseingängen bei zahlreichen Unternehmen in den vergangenen Monaten. Die Stimmung werde insgesamt positiver eingeschätzt als noch zu Jahresbeginn.
Die AMB passte zu diesem Bild. Der Verband registrierte starken Besucherzuspruch in den Werkzeughallen, konkrete Projektanfragen und intensive Fachgespräche.
„Die AMB 2026 hat ihre Bedeutung als Leitmesse für die Werkzeugbranche in Europa erneut unter Beweis gestellt“, erklärte Markus Heseding, Geschäftsführer des VDMA Präzisionswerkzeuge. „Die hohe Qualität der Gespräche ist in der aktuellen Marktsituation ein ermutigendes Signal.“
Damit ist allerdings auch in der Präzisionswerkzeugindustrie die entscheidende Hürde beschrieben: Interesse und Projekte müssen zu Investitionen werden. Stefan Zecha, Vorsitzender des VDMA Präzisionswerkzeuge und Geschäftsführer der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH, formulierte es beim Branchentreff des Verbands so: „Jetzt kommt es darauf an, die Impulse der AMB in konkrete Investitionen zu überführen. Dafür benötigen wir verlässliche wirtschafts- und industriepolitische Rahmenbedingungen, damit aus Projekten Investitionen und daraus nachhaltiges Wachstum entstehen können“.
Die wirtschaftliche Lage war nur eine Seite der AMB. Die andere war die Frage, mit welchen Technologien die Fertigung ihre Produktivität steigern und Prozesse wirtschaftlicher gestalten kann.
Automation, digitale Vernetzung und KI zogen sich dabei durch zahlreiche Ausstellerstatements. Die Chiron Group hob das Zusammenspiel von Bearbeitungstechnologie, Automation und digitalen Lösungen hervor. Haimer verwies mit seinem „Tool Room of the Future“ auf Automatisierung, Digitalisierung und KI. Bei Mahr standen neben optischer Messtechnik ebenfalls Automatisierung, digitale Vernetzung und integrierte Qualitätssicherung im Mittelpunkt vieler Gespräche. Hexagon registrierte ein starkes Interesse an vernetzten Qualitätsprozessen und einer stärker produktionsintegrierten Qualitätssicherung.
Guido Reimann, stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung, fasst die Entwicklung zusammen: „Die Messe hat gezeigt: Software und Digitalisierung sind längst integraler Bestandteil industrieller Fertigung. Von Simulation und Digitalem Zwilling über datengetriebene Produktionsprozesse bis hin zu Künstlicher Intelligenz entstehen hier entscheidende Hebel für mehr Produktivität.“
Der technologische Schwerpunkt passt zur wirtschaftlichen Situation. Viele Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, Fertigung produktiver zu organisieren, Rüstaufwände zu reduzieren, manuelle Eingriffe zu minimieren und Prozesse zu stabilisieren. Genau diese Themen bestimmten laut den Ausstellern viele Gespräche in Stuttgart.
Sie wollen mehr über den Deutschen Maschinenbau-Gipfel wissen? Klicken Sie hier!
Warum Rohstoffe für die Werkzeugbranche zum Strategiethema werden
Neben Produktivität und Automation rückte auf der AMB ein weiteres Thema in den Vordergrund: die Versorgung mit strategischen Rohstoffen. Der VDMA Präzisionswerkzeuge startete in Stuttgart die Initiative „Scrap matters.“. Sie richtet sich an Anwender und Kunden sowie an die europäische Politik.
Ziel ist ein geschlossener europäischer Kreislauf für Hartmetall. Hartmetallschrott soll verantwortungsvoll behandelt und wieder in europäische Recyclingkreisläufe zurückgeführt werden. Damit sollen die Versorgungssicherheit verbessert, kritische Wertschöpfungsketten resilienter gestaltet und die strategische Abhängigkeit von Rohstoffimporten reduziert werden. Hintergrund sind laut VDMA die wachsenden europäischen Abhängigkeiten bei strategischen Rohstoffen.
Dass Versorgungssicherheit inzwischen unmittelbar bei den Kunden angekommen ist, zeigte sich ebenfalls auf der Messe. Ceratizit bezeichnete sie als einen besonderen Schwerpunkt der diesjährigen Kundengespräche und berichtete von zahlreichen konkreten Anforderungen, Projekten und Anwendungsfällen.
AMB 2026: Erholung mit vielen Fragezeichen
Was bleibt also von der AMB 2026? Vor allem ein vorsichtig positiveres Bild als noch vor einigen Monaten. Der Auftragseingang im Werkzeugmaschinenbau wächst seit zwei Quartalen zweistellig. Auch Hersteller von Präzisionswerkzeugen melden eine leichte Belebung. Gleichzeitig berichten Aussteller von konkreten Projekten, investitionsbereiten Besuchern, Folgeterminen und teilweise bereits von Abschlüssen.
Die andere Hälfte des Bildes darf dabei nicht fehlen. Produktion, Inlandsabsatz und Beschäftigung im Werkzeugmaschinenbau liegen weiterhin unter dem Vorjahr. Die Kapazitätsauslastung bewegt sich um 75 %. Der Inlandsverbrauch ist rückläufig, die Nachfrage aus wichtigen Abnehmerbranchen bleibt schwach und auch im Export ist die Entwicklung uneinheitlich. Von einer breit getragenen Erholung sprechen deshalb weder VDW noch VDMA.
Vielleicht liegt gerade darin die eigentliche Botschaft der Stuttgarter Messetage: Die Unternehmen warten nicht darauf, dass sämtliche wirtschaftlichen Probleme verschwinden. Sie arbeiten an Produktivität, Automation, Digitalisierung, neuen Märkten und resilienteren Lieferketten – und offenbar wieder häufiger an konkreten Investitionsprojekten.
Die AMB kann daraus noch keinen Aufschwung machen. Aber sie hat gezeigt, dass nach einer schwierigen Phase wieder mehr Bewegung in den Markt kommt. Ob daraus eine nachhaltige Erholung entsteht, entscheidet sich nun im Nachmessegeschäft und in den kommenden Monaten.
Die nächste Gelegenheit für einen großen Branchencheck in Stuttgart steht bereits fest: Die AMB 2028 findet vom 19. bis 23. September statt.
Was Sie zum Thema AMB 2026 wissen müssen:
Wie viele Besucher kamen zur AMB 2026? – Rund 65.000 Besucher aus 76 Ländern kamen vom 15. bis 19. September nach Stuttgart. 1.195 Unternehmen aus 34 Ländern stellten aus.
Was zeigt die AMB 2026 über die wirtschaftliche Lage? – Die Messe traf auf ein weiterhin schwieriges Marktumfeld, zeigte aber eine positivere Stimmung, konkrete Projektanfragen und eine höhere Investitionsbereitschaft bei Teilen der Besucher.
Wie entwickelt sich der Werkzeugmaschinenbau rund um die AMB 2026? – Der Auftragseingang stieg im ersten Halbjahr 2026 um 14 %. Die Produktion sank gleichzeitig um 7 % auf rund 5,9 Mrd. EUR.
Welche Themen prägten die AMB 2026? – Im Mittelpunkt standen unter anderem Automation, Digitalisierung, KI, produktionsintegrierte Qualitätssicherung, Produktivitätssteigerung sowie Versorgungssicherheit bei strategischen Rohstoffen.
Wann findet die nächste AMB nach der AMB 2026 statt? – Die nächste AMB ist für den 19. bis 23. September 2028 in Stuttgart geplant.