Olaf Böckers übernimmt

Grob: Finanzchef Wolfram Weber hört auf

Wolfram Weber, CFO und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung, verlässt das Unternehmen nach 19 Jahren. Auf ihn folgt Olaf Böcker.

Wolfram Weber hört nach 19 Jahren bei Grob auf.

Summary: Wolfram Weber hört bei Grob nach 19 Jahren auf. Der CFO und stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung begründet den Schritt auf LinkedIn mit einer geplanten Auszeit. Bei Grob hatte Weber unter anderem Expansion, Internationalisierung und den Aufbau eines neuen Werks in China begleitet.

Bei der GROB-Gruppe steht ein Wechsel an der Spitze des Finanzressorts an. Zum 01. Juli 2026 übernimmt Olaf Böckers die Aufgaben als CFO und Mitglied der Geschäftsführung. Wie das Unternehmen mitteilt, folgt er im Rahmen eines geplanten Managementwechsels unmittelbar auf Wolfram Weber.

Böckers verantwortet künftig den gesamten kaufmännischen Bereich der Unternehmensgruppe. Damit setzt Grob auf einen nahtlosen Übergang in der Geschäftsführung. Weber war laut Produktion.de CFO und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung und verlässt das Unternehmen nach 19 Jahren.

Olaf Böckers übernimmt den kaufmännischen Bereich

Olaf Böckers kommt mit langjähriger Führungs- und Branchenerfahrung in die neue Funktion. Zuletzt war er mehr als sechs Jahre als Geschäftsführer der Gruma Automobile GmbH tätig. Davor leitete er das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank in Bayern.

In dieser Funktion war Böckers bereits über viele Jahre eng mit Grob verbunden. Insgesamt war er 36 Jahre für die Deutsche Bank tätig. Diese Verbindung zur Unternehmensgruppe und seine Erfahrung im Firmenkundengeschäft bilden nun den Hintergrund für seine neue Aufgabe als CFO.

Warum Grob auf Olaf Böckers setzt

Christian Grob, Aufsichtsratsvorsitzender der Grob-Gruppe, sieht in Böckers eine Führungspersönlichkeit mit umfassender Erfahrung. „Wir freuen uns, mit Herrn Böckers eine Persönlichkeit mit umfassender Branchen- und Führungserfahrung für GROB gewonnen zu haben. Mit seinem Einstieg als CFO ist ein nahtloser Übergang in der Geschäftsführung sichergestellt. Seine Kompetenz und sein Engagement machen ihn zu einer wertvollen Bereicherung für unser Unternehmen und wir haben volles Vertrauen, dass er seine umfassende und jahrelange Expertise nutzen wird, um seinen Verantwortungsbereich erfolgreich weiterzuentwickeln. Für seine neuen Aufgaben wünschen wir ihm viel Erfolg!“, erklärt Christian Grob.

Die Personalie ist damit nicht nur ein Wechsel im Finanzressort, sondern auch ein Signal für Kontinuität in der Unternehmensführung. Gerade im Maschinen- und Anlagenbau ist die kaufmännische Steuerung eng mit Investitionen, Internationalisierung und operativer Planung verbunden.

Was zum Abschied von Wolfram Weber bekannt ist

Wolfram Weber war seit 2007 in der Geschäftsführung der Grob-Gruppe tätig. Er verlässt das Unternehmen aus familiären Gründen und in bestem Einvernehmen mit der Geschäftsführung und der Familie Grob. Produktion.de berichtet zudem, Weber habe seinen Schritt auf LinkedIn mit einer geplanten Auszeit begründet.

Dort schrieb Weber demnach: „Dies fällt mir nicht leicht, da mir die Firma, vor allem aber die Menschen in dieser Firma sehr ans Herzen gewachsen sind“. Außerdem erklärte er, sein Entschluss sei bereits im vergangenen Jahr gegenüber der Familie Grob und seinen Kollegen kommuniziert worden. Er sprach laut Produktion.de von gemischten Gefühlen und davon, sich auf eine ruhigere Zeit zu freuen, Grob aber zugleich zu vermissen.

Christian Grob würdigte die Zusammenarbeit mit Weber: „Zudem bedanken wir uns herzlich bei Herrn Weber für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute!“

Welche Rolle Weber bei der Entwicklung von Grob spielte

In Webers Zeit bei Grob fielen wichtige Entwicklungsschritte der Unternehmensgruppe. Nach Angaben von Produktion.de begleitete er unter anderem Expansion und Internationalisierung sowie den Aufbau eines neuen Werks in China.

Auch wirtschaftlich bleibt der Wechsel in einem anspruchsvollen Umfeld relevant. Grob erzielte im vergangenen Geschäftsjahr trotz massiver Verschiebungen und Stornierungen einen Auftragseingang von 1,6 Mrd. EUR. Der CFO-Wechsel erfolgt damit in einer Phase, in der kaufmännische Stabilität und verlässliche Steuerung für den Maschinenbauer von besonderer Bedeutung sind.

Mit Material von GROB