Die Okuma OSP-P300A Steuerung erlaubt eine flüssige Zweifinger-Bildschirmeingabe, die auch mit Handschuhen funktioniert. - Bild: Okuma

Die Okuma OSP-P300A Steuerung erlaubt eine flüssige Zweifinger-Bildschirmeingabe, die auch mit Handschuhen funktioniert. - Bild: Okuma

Als Herzstück der Maschinen, die die nächste Generation von Smart Factories antreiben, verfügt die Steuerung über eine ‚Deep-Learning‘-fähige künstliche Intelligenz (KI). Diese ermöglicht intelligente Selbstdiagnostik und präventive Wartungsmaßnahmen. Schnellere Datenverarbeitung, bessere Grafikleistung und ein Multi-Touch Bedienpanel garantieren maximalen Anwenderkomfort.

Die Okuma OSP-P300A wurde entwickelt, um Smart Manufacturing in der Produktion von morgen zu ermöglichen. Um die digitale Kommunikation zu gewährleisten, die nötig ist, um Hard- und Software im ‚Internet of Things‘ zu vernetzen, verfügt die Steuerung über die neuesten Intelligent Technology Applikationen des Herstellers sowie einen fortschrittlichen KI-Prozessor. Dieser leistet 1,4-mal schnellere Berechnungen als vorige Modelle. Mit einer verdoppelten Grafikleistung im Vergleich zu älteren Prozessoren stellt die OSP-P300A auch hochgradig datenintensive 3D-Volumenmodelle in maximaler Geschwindigkeit dar. Die offene Bedienoberfläche gewährt unterdessen das Erstellen kundenindividueller Anwendungen für spezifische Produktionsbedürfnisse.

Automatische Maschinendiagnostik dank künstlicher Intelligenz

Okuma ist der erste Hersteller, der ‚Deep Learning‘-fähige künstliche Intelligenz in die CNC-Fertigung einfließen lässt. Durch die Integration der KI in die Steuerung entfällt die Notwendigkeit für eine Cloud oder einen Server. Die nächste Stufe der Automatisierung erreicht die OSP-P300A durch die im Hintergrund mitlaufende Maschinendiagnostik, die komplett ohne externe Messgeräte oder fortgeschrittene Kenntnisse in der Maschinenwartung auskommt. Dank einer Kombination aus KI-Technologie, Kenntnis der grundlegenden mechanischen Eigenschaften und CNC-Analysedaten ermittelt die Steuerung Störungen des Achsenvorschubs. Der Zustand der Achsantriebe und eventuelle Beeinträchtigungen der zugehörigen Lager und Kugelrollspindeln werden verlässlich ermittelt. Die OSP-KI identifiziert und lokalisiert Abweichungen, die selbst von erfahrenem Wartungspersonal häufig nicht erkannt und korrigiert werden können. Die KI leitet zudem präventive Wartungsmaßnahmen ein, um Maschinenausfällen effektiv vorzubeugen.

App-Support

Zusätzlich zu den Okuma Intelligent Technology Anwendungen zur Stabilisierung der Maßhaltigkeit und zur Verbesserung der Zerspanungsbedingungen, ist die OSP-P300A auch mit OSP suite Apps kompatibel, die der Unterstützung von ‚Smart Manufacturing‘ dienen. Apps wie der Bar Code Leser und der Mailalarm erhöhen Effizienz und Komfort beim Maschinenmanagement maßgeblich. Apps zur Optimierung der Bearbeitung errechnen unter anderem die effektiven Zerspanungsbedingungen und die optimale Kraft des Spannfutters.

Das MCS4 Servo System reduziert dank seines Hochgeschwindigkeitskontrollzyklus die Regeldifferenz bei der Bewegungssteuerung um die Hälfte. Der Encoder der neuesten Generation überzeugt mit einer Auflösung von 40 Millionen Inkrementen pro Umdrehung.

Maximaler Bedienkomfort

Um Anwendern größtmöglichen Komfort beim Bedienen zu garantieren, hat Okuma eine Benutzeroberfläche gestaltet, die vom Alltag inspiriert ist: Das Multi-Touch Panel, das der Bedienbarkeit moderner Smartphones nachempfunden ist, erlaubt eine flüssige Zweifinger-Bildschirmeingabe, die auch mit Handschuhen funktioniert.

Kontakt: Okuma Europe GmbH, www.okuma.eu