Schunk Rota THW3. - Bild: Schunk

Das Schunk Rota THW3 überzeugt mit einer exzellenten Backen-Wechselwiederholgenauigkeit bis <0,02 Millimeter. Wenige Handgriffe genügen, schon sind die drei Spannbacken präzise gewechselt. - Bild: Schunk

Der Schunk-Tandem-Kraftspannblock ist ein Urgestein und ein Meilenstein in der Spanntechnik. Bei Schunk stand man bei neuen Produktgenerationen des Kraftspannblocks und zweier Drehfutter nun vor der Herausforderung, das Beste noch besser zu machen.

Im Jahr 1984 begann die Erfolgsgeschichte des Schunk-Kraftspannblocks. Über Jahrzehnte hinweg hat Schunk die Spanner der Tandem-Baureihe überarbeitet und verbessert – und nun präsentiert das Unternehmen die dritte Generation des Bestsellers. Was daran neu ist? „Nichts“, sagt Markus Michelberger mit einem Schmunzeln.

Michelberger, Vertriebsleiter bei Schunk und Experte im Bereich Spannsysteme, erklärt: „Die Genauigkeit und Langlebigkeit unseres KSP-Spanners lassen sich nicht mehr steigern.“ Wer ihn im Einsatz kennt, weiß um seine einzigartigen Eigenschaften. Deshalb standen bei der neuen Generation des Schunk-Spanners auch die Trendthemen Nachhaltigkeit und Automatisierung im Vordergrund.

Um den Anwendern mit dem neuen Kraftspannblock Tandem mehr zu bieten, lenkte man am Schunk-Kompetenzzentrum für Drehtechnik und Stationäre Spanntechnik den Fokus auf den Baukasten rund um das Produkt. „Den haben wir erweitert“, erläutert Michelberger. „Wer mehr möchte, hat mit dem neuen Tandem3-Baukasten auch viel mehr Möglichkeiten.“

Und in der Tat: Bei 280 Varianten, Spannkräften von bis zu 70 Kilonewton und einem Spannhub von bis zu 15 Millimeter bleiben keine Wünsche offen. Egal wie groß die Maschine oder das Werkstück sind – Schunk hat den passenden Spanner dazu.

Das sind die Spezifikationen der neuen Spannmittel

Kraftspannblock KSP3. - Bild: Schunk
Der Kraftspannblock KSP3 ist das erste Produkt des neuen Tandem3-Baukastens. Im Detail wurde er noch besser und ­bietet Anwendern, die mehr wollen, mehr Möglichkeiten. - Bild: Schunk

Der neue KSP3 ist als pneumatische, hydraulische oder federgespannte Variante erhältlich. Er ist jetzt in den sieben Baugrößen 64/100/140/160/200/250 und 315 verfügbar. Im Pneumatikspanner erhalten optional zusätzliche Federn auch nach einem Not-Aus noch zuverlässig die Spannkraft.

Was den Backenwechsel angeht, ist der KSP3 bestens für den Einsatz in automatisierter Maschinenbeladung ausgerichtet; es gibt eine Backenabfrage und eine Werkstückanlagekontrolle. „Außerdem bieten wir ein neues Backenprogramm, das den Spanner noch universeller einsetzbar macht. Die Zahl der Optionen und somit der Anwendungsmöglichkeiten geht also deutlich nach oben“, so Michelberger.

Schunk Rota-M flex 2+2. - Bild: Schunk
Beim zentrisch ausgleichenden Schunk Rota-M flex 2+2 sorgen abgedichtete ­Führungsbahnen für eine hohe Prozess­sicherheit. - Bild: Schunk

Neue Drehfutter sind nachhaltig

Bei der neuen Generation der Drehfutter Rota THW3 und Rota-M flex 2+2 trieb unter anderem der Gedanke an die Umwelt die Innovation voran. Durch die Abdichtung der Futter lässt sich eine ganze Menge Fett einsparen. „Bei der neuen Generation verbraucht man nur noch einen Bruchteil des Fettes, der vorher nötig war“, meint Michelberger. „Zudem wird der Kühlschmierstoff weniger verunreinigt.“

Doch die Abdichtung der neuen Futter bringt nicht nur umwelttechnische Vorteile. So profitieren Anwender auch von längeren Wartungsintervallen – auch im anspruchsvollen Dauereinsatz.

Vorteile Rota THW3 von Schunk

  • abgedichtetes Kraftspannfutter - für deutlich längere Wartungsintervalle
  • permanente Fettdauerschmierung - für konstant hohe Spannkräfte
  • komfortables Backenschnellwechselsystem - Minimierung der Rüstzeiten und Rüstkosten
  • große Futterbohrung - Bearbeitung aller gängigen Rohr-Durchmesser
  • hoher Wirkungsgrad des Ringkolbensystems - prozesssicheres Spannen durch hohe Spannkräfte
  • hohe Backenwechselwiederholgenauigkeit - nur einmaliges Ausdrehen der Aufsatzbacken notwendig
  • modulares Schutzbüchsensystem - durch auswechselbare Schutzbüchsen optimale Anpassung an neue Spannaufgaben

Die neuen Drehfutter bieten Anwendern zuallererst eine nahezu konstante Spannkraft. So lässt sich eine konstante Qualität und eine konstante Ausbringung erreichen. Das extrem flexible Vier-Backen-Handspannfutter Rota-M flex 2+2 erlaubt es zudem, runde, kubische und geometrisch unförmige Werkstücke einfach und zuverlässig zu spannen. Es ermöglicht sowohl Außen- als auch Innenspannung und kommt auch mit komplexen Werkstücken problemlos zurecht.

Viele Werkstückgeometrien. - Bild: Schunk
Mit dem Rota-M flex lassen sich viele Werkstückgeometrien spannen. - Bild: Schunk

Dank seiner festen Backen lassen sich auch Werkstücke mit einem fixen Nullpunkt spannen. Durch Austausch des Sperrdeckels kann man bequem von einer Vier-Backenspannung in eine Zwei-Backenspannung wechseln. Zu guter Letzt sorgen die abgedichteten Grundbacken für einen deutlich geringeren Schmutzeintrag. Ein Schmiersystem mit Fettreservoir garantiert konstante Spannkräfte.

Das Rota THW3 lässt sich auch in der dritten Generation blitzschnell an neue Spannaufgaben anpassen – dank seines integrierten Backenschnellwechselsystems. Schneller und einfacher lassen sich Drehfutter nicht umrüsten! Eine große Futterbohrung erlaubt eine Bearbeitung aller gängigen Rohmaterialdurchmesser und das neue Antriebs- und Abdichtungskonzept sorgt für dauerhaft hohe und konstante Spannkräfte.

Mit diesen neuen Produktgenerationen fokussiert sich Schunk auf Langlebigkeit, Flexibilität und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus spielt auch die Digitalisierung eine große Rolle. Schunk entwickelt auch elektromechanische und sensorische Spannsysteme, die künftig als digitaler Baustein in die Fertigung integriert werden können.

Auf der Messe EMO Mailand 2021 wird Schunk ein erstes Portfolio an solchen Spannmitteln zeigen, unter anderem Kraftspannblöcke und Nullpunktspannsysteme, die elektrisch angesteuert und abgefragt werden können. Damit präsentiert das Traditionsunternehmen neue Produktgenerationen, die alles bieten, um die digitale Transformation bei fluidfreien und vernetzten Anlagen zu verwirklichen.

Quelle: Schunk GmbH & Co. KG

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