Einstiegsgerät zum optischen Messen und Einstellen von Werkzeugen. 
Bild: Mapal

Einstiegsgerät zum optischen Messen und Einstellen von Werkzeugen. Bild: Mapal

In der Werkzeugvoreinstellung kommt es vor allem auf die präzisen Messergebnisse an. Die bewährte Uno-Baureihe von DMG Mori Microset besteht ab sofort aus sieben Modellen, die sich in ihrer Ausstattung an den unterschiedlichen Anforderungen der Anwender orientieren.

Die neuen Werkzeugvoreinstellgeräte der Pleidelsheimer EZset GmbH & Co. KG mit den Softwarevarianten IC1 und IC2 in neuem Design und IC3 bieten mit der Softwarefunktion EZstart eine einfache Möglichkeit, Werkzeuge zu vermessen: Einfach das passende Werkzeug anhand eines Bildes auswählen, und den hinterlegten Messaufgaben folgen.

Eine Integration in die „Smart Factory“ bieten nach Ansicht von Viktor Grauer, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Innovationsmanagement der Kelch GmbH, Weinstadt, die neuen Werkzeugeinstellgeräte „Kenova set line V6xx“ und „Kenova set line H3“ in Verbindung mit dem Modul Systemintegration und Prozessimplementierung. Ermöglicht wird dies durch die vollständige Anbindung an Werkzeugverwaltungssysteme, CAD/CAM-Systeme, Werkzeugidentifikation und Datenübertragung an die Maschine.

Stichwort Industrie 4.0

Zur Realisierung der digitalen Fabrik gilt es, die ERP-Systeme, CAD/CAM-Systeme, Werkzeugverwaltungssysteme und sonstige Systeme miteinander zu vernetzen. Hier setzt Kelch mit dem

Kelch, Viktor Grauer

„Nur eine zentrale
Datenpflege macht Sinn in der Werkzeugver-
waltung.“
Viktor Grauer, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Innovationsmanagement der Kelch GmbH, Weinstadt
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neuen Dienstleistungskonzept „Smart Factory Services“ an. Dabei widmen sich die Engineering Services der Bestandsanalyse und der daraus resultierenden Aktionen beim Kunden. Hierzu gehört die Vernetzung der Subsysteme, Zentralisierung der Datenhaltung und -pflege. Besonders für die Datenpflege fehlt dem Kunden oft die zeitliche Ressource. Hierfür stellt Kelch sein Personal zur Verfügung, so konzentriert sich der Kunde auf seine Kernkompetenz.

Mit entsprechender Routine für die Datenpflege und Datenoptimierung mit einem Werkzeugverwaltungssystem ist Kelch aus eigener Erfahrung vertraut. Dieses System bildet die zentrale Datenbank für Werkzeuge und Werkstücke, bedient das CAM-System und das Werkzeugeinstellgerät mit den benötigten Werkzeugdaten. In der Maschinensteuerung treffen die Werkzeugdaten und das NC-Programm wieder zusammen.

„Die Anforderungen an Werkzeugeinstellgeräte steigen weiter – und das in vielerlei Hinsicht“, weiß Michael Hils, Leiter Mechatronische Systeme der Mapal Dr. Kress KG, Aalen: „Neben den Anforderungen an Qualität und Genauigkeit, die analog zu den an Werkzeug und Bauteil gerichteten Toleranzanforderungen steigen, erwartet der Markt eine immer höhere Flexibilität der Einstellgeräte hinsichtlich Software und Schnittstellen.“

Mapal, Michael Hils

„Der Markt erwartet eine immer höhere Flexibilität der Einstellgeräte hinsichtlich Software und Schnittstellen.“
Michael Hils, Leiter Mechatronische Systeme der Mapal Dr. Kress KG, Aalen
Bild: Mapal

Dazu ergibt sich durch die Digitalisierung und Industrie 4.0 eine Vielzahl an Entwicklungsansprüchen an Einstellgeräte. Die Verwaltung der Daten und die Kommunikation der unterschiedlichen Maschinentypen erfordern ein hohes Maß an Sonderlösungen. „Für uns als Entwickler und Hersteller von Werkzeugeinstellgeräten“, so Hils, „gilt es nun, gleichzeitig die immer spezifischer werdenden Bedarfe unserer Kunden wie bisher optimal zu erfüllen und unsere Geräte unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten weiterzuentwickeln“. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist also der Spagat zwischen wirtschaftlichen Standardlösungen und individuellen Sonderlösungen zu schaffen.

Bei der Entwicklung des neuen Einstellgeräts Uniset-C stand vor allem eines im Vordergrund: das einfache Handling beim optischen Einstellen und Messen im Einstiegssegment. Das Gerät ist kompakt gebaut, das zu vermessende Werkzeug gut zugänglich. Der Messbügel mit optischer Messkamera und dimmbarer Gegenlichtquelle lässt sich unkompliziert mittels Handgriff in der Horizontalen und Vertikalen auf die gewünschte Position verfahren.

Die bereits in anderen Einstellgeräten eingesetzte Software „Uniset“ ist mit ihren bedienerfreundlichen Messfunktionen an das neue Einstellgerät angepasst. Ein stark vereinfachter Bedienermodus mit vordefinierten Einstellprogrammen für bestimmte Werkzeugtypen erleichtert die Arbeit auch bei unregelmäßiger Nutzung des Geräts.

„Die Entwicklung der Werkzeugeinstellgeräte geht eindeutig in Richtung einfacher Bedienbarkeit und Integration in den Fertigungsprozess“, erläutert

Zoller, Karin_Steinmetzer

„Die Entwicklung der Werkzeugeinstellgeräte geht eindeutig in Richtung einfacher Bedienbarkeit und Integration.“
Karin Steinmetzer,
Marketingleiterin der
E. Zoller GmbH & Co. KG, Pleidelsheim
Bild: Zoller

Karin Steinmetzer, Marketingleiterin der E. Zoller GmbH & Co. KG, Pleidelsheim: „Unsere Einstell- und Messgeräte bringen diese Eigenschaften mit – ganz egal, in welchem Preisniveau man sich befindet, von der Einstiegsklasse bis hin zum modularen Premiumgerät. Sie sind nach ergonomischen Kriterien konstruiert und mit der intuitiv bedienbaren Software Pilot ausgestattet.“

Das Premium-Einstell- und Messgerät „Venturion 450“ zeichnet sich durch ein neues Design und verbesserte Ergonomie aus. Dazu zählen das „greifbare“ funktionale Design der Bedien-elemente, das futuristische Redesign des Klassikers „Einhandbediengriff eQ“ und die ergonomisch konstruierte separate Bedieneinheit „Cockpit“.
Walter Frick

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