Der Esslinger Werkzeugmaschinenhersteller Index-Werke blickt auf ein solides Geschäftsjahr 2025 zurück und stellt beim Open House 2026 gleich zwei Weltpremieren vor: das Dreh-Fräszentrum INDEX G160 und den mehrspindligen Langdrehautomaten TRAUB MS12-4 – Innovationen, die den Anspruch des Unternehmens untermauern, Zerspanern handfeste Produktivitätsvorteile zu liefern.
Die Geschäftsführunsriege von Index auf der Jahrespressekonferenz (von links nach rechts): Roberto Deger (Kaufmännischer Geschäftsführer), Dr. Dirk Prust (Technischer Geschäftsführer und Vorsitzender) und Rainer Hammerl (Geschäftsführer Vertrieb und Marketing).Annika Ostermeier
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Summary: Index schloss das Geschäftsjahr 2025 mit +9,5 % Auftragseingang (490,1 Mio EUR) solide ab und präsentierte beim Open House 2026 mit dem Dreh-Fräszentrum G160 und dem mehrspindligen Langdrehautomaten Traub MS12-4 zwei Weltpremieren, die neue Produktivitätsmaßstäbe in der Kleinteilefertigung setzen sollen.
Geschäftsjahr 2025: Aufwind trotz Gegenwind
Die Index-Werke GmbH & Co. KG hat das
Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Auftragsplus abgeschlossen. Der
Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 % auf 490,1
Mio EUR – ein klares Signal, dass Investitionsbereitschaft in der
Branche trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds vorhanden ist. Die
Umsatzerlöse legten um 3,4 % auf 475,3 Mio EUR zu. Damit bewegt
sich das Unternehmen nach dem Einbruch der Pandemiejahre und dem Rekordjahr
2019 (605 Mio EUR Umsatz) auf stabilem, wenngleich noch nicht wieder
voll ausgeschöpftem Niveau.
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Die regionale Verteilung der Umsätze zeigt ein
differenziertes Bild. Deutschland bleibt mit 228 Mio EUR und einem
Wachstum von 16 % zum Vorjahr mit Abstand der stärkste Einzelmarkt und
macht 48 % des Gesamtumsatzes aus. Die Region Amerika erzielte 101
Mio EUR (−24 %), Europa (EMEA ohne Deutschland) 130 Mio EUR (−9 %) und die APAC-Region 17 Mio EUR (+1 Prozent).
Der starke Heimatmarkt kompensierte damit Rückgänge in anderen Regionen erheblich.
Hinter diesen Zahlen steckt ein fundamentaler
Strukturwandel, der die Kundenstruktur der Index-Gruppe – und damit auch der
Schwesternmarke Traub – innerhalb weniger Jahre grundlegend verändert hat. Der
Umsatzanteil der Automobilbranche, der bei Index 2018 noch bei 62 % lag,
ist bis 2025 auf nur noch 8 % gesunken. "Wir haben keine Marktanteile verloren, aber der Markt für Verbrenner-Komponenten ist durch die Transformation zur E-Mobilität extrem geschrumpft", erläutert Roberto Deger im Rahmen der Jahrespressekonferenz gegenüber Fachjournalisten. Dieser drastische Rückgang ist also teils gewollt, teils erzwungen durch den Transformationsdruck auf den
Powertrain. An seine Stelle getreten sind vor allem Maschinenbaukunden (23 %),
Armaturen- und Fluidtechnik-Hersteller (32 %) sowie die Luft- und
Raumfahrt (15 %). Index hat die Diversifizierung frühzeitig strategisch
eingeleitet.
Während der Umsatzanteil aus der Automobilindustrie bei nur noch 8% liegt, erfreut sich der Bereich Armaturen/Fluidtechnik (32%) sowie Luft- und Raumfahrt (15%) wachsender Beliebtheit bei der Umsatzverteilung von Index.Index
Noch markanter ist der Wandel bei der Schwestermarke Traub:
Hier ist der Automotive-Anteil auf nahezu null gesunken (0 % in
2025). Dafür dominieren Medizintechnik und Maschinenbau mit jeweils 28 %,
gefolgt von Armaturen und Fluidtechnik mit 19 % sowie Optik,
Feinwerktechnik und Uhren mit 12 %. Der Wandel von Traub vom
Automobilzulieferer-Ausrüster hin zum Spezialisten für hochpräzise
Kleinteilefertigung ist damit vollzogen – eine Neuausrichtung, die sich in den
Neuentwicklungen direkt widerspiegelt.
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Ausblick 2026: Stabiles Wachstum geplant
Für das Geschäftsjahr 2026 plant Index einen Umsatz von 514
Mio EUR – ein Plus von rund 8 % gegenüber dem Vorjahr. Die
Erwartungen für alle vier Regionen werden als stabil (Deutschland, Europa,
Americas, Asien) eingeschätzt. Das Unternehmen mit Sitz in Esslingen
beschäftigt derzeit 1.905 Mitarbeiter an sechs Produktionsstätten und ist über
13 Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie ein weltweites Netzwerk an über
80 Standorten präsent.
Strategisch richtet sich Index nach seiner
Langfriststrategie „Index 2030“ aus, die neun Initiativen umfasst – von der
globalen Produktstrategie und neuen Anwendungsfeldern bis hin zu
Nachhaltigkeit, globalem Fertigungs-Footprint und der Ausweitung neuer Märkte
weltweit. Die Neuprodukte, die Index beim Open House 2026 präsentiert, sind ein
greifbarer Ausdruck dieser Strategie.
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Open House 2026: Vier Weltpremieren in Deizisau
Vom 17. bis 20. März 2026 öffnete Index im iXperience Center
in Deizisau die Türen für sein Open House. Auf dem Programm standen vier
Neuheiten: das Dreh-Fräszentrum INDEX G160, der mehrspindlige
Lang-/Kurzdrehautomat TRAUB MS12-4, eine neue Roboterzelle iXcenter für
Mehrspindeldrehautomaten sowie eine robotergestützte Lösung für den
automatischen Werkzeugwechsel im Revolver. Ergänzend dazu war am
Dreh-Fräszentrum INDEX G320 die höchste Ausbaustufe der
iXcenter-Automationsplattform zu erleben: Die Maschine war mit dem iXcenter XL
ausgestattet, das interne Werkzeugmagazin durch das externe INDEX iXtools mit
230 zusätzlichen Werkzeugplätzen ergänzt, und ein Roboter übernahm unter
anderem den Werkzeugwechsel an den Revolvern.
INDEX G160: Das kleine Dreh-Fräszentrum mit großem Werkzeugmagazin
Konzept und Positionierung
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Mit der INDEX G160 rundet Index seine G-Baureihe nach unten
ab. Die Maschine baut konzeptionell auf der bewährten G200.2 auf, hat im
Bereich Fräsen aber wesentliche Verbesserungen erhalten. Das Besondere: Die
G160 ist keine abgespeckte Version, sondern ein vollwertiges Dreh-Fräszentrum
mit einer großen Auswahl an Konfigurationsoptionen. Das Werkzeugmagazin bietet Platz für bis zu 90 Werkzeuge.
Spindeln und Werkzeugträger
Zum Open House präsentierte Index erstmals sein Dreh-Fräszentrum G160. Ein besonderes Merkmal ist die große Auswahl an Optionen hinsichtlich Spindeln, Werkzeugträger und Peripherie, die es jedem Kunden ermöglicht, eine bedarfsgerechte, kostenoptimierte Maschine zu konfigurieren.Annika Ostermeier
Die G160 verfügt über eine direktangetriebene,
hochdynamische Hauptspindel in zwei Größen: mit 42 mm Stangendurchlass
(7.000 min⁻¹, 65 Nm) für kleinere, hochdrehende Teile sowie mit
65 mm Durchlass (6.000 min⁻¹, 170 Nm) für schwerere Einlegeteile
bis 175 mm Spannfutter. Die Gegenspindel ist baugleich zur Hauptspindel
und hat zusätzlich eine Z-Achse.
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Für den oberen Werkzeugträger steht eine Motorfrässspindel
mit B-Achse und HSK-T40-Schnittstelle zur Wahl – entweder mit 32.000 min⁻¹
(17 Nm) oder mit 18.000 min⁻¹ (29 Nm). Beide Varianten erlauben
eine innere Kühlmittelzufuhr von bis zu 80 bar, was Vorteile bei tiefen
Bohrungen und schwer zerspanbaren Werkstoffen bringt. Das neu entwickelte
Turmmagazin fasst 60 oder 90 Werkzeuge, ein Doppelgreifer wechselt die
Werkzeuge automatisch in die Frässspindel ein.
Die zwei unteren Werkzeugträger verfügen serienmäßig über
eine Y-Achse und können sowohl an Haupt- als auch an der Gegenspindel arbeiten.
Ihre 15 Revolverstationen mit VDI-25-Schnittstelle sind alle angetrieben (bis
7.200 min⁻¹, 7,5 kW und 18,5 Nm bei 25 % ED).
Energieeffizienz ist dabei kein Lippenbekenntnis: Nur im Eingriff befindliche
Werkzeuge werden mit Kühlschmierstoff versorgt.
Das Spektrum der Automatisierungsmöglichkeiten für die G160
reicht von einfachen Stangenlademagazinen (Unimag-5-Schnittstelle für 3- oder
4-m-Stangen) über die integrierte Werkstückhandhabung WHU mit drei CNC-Achsen
bis hin zur vollautomatisierten Index-Roboterzelle iXcenter. Das iXcenter kann
als kompaktes, an die Maschine angedocktes System nicht nur be- und entladen,
sondern nachgelagerte Prozesse wie Reinigen, Messen und Entgraten gleich mit
übernehmen. Für die automatisierte Werkzeugprüfung bietet INDEX verschiedene
Systeme – vom taktilen Verfahren bis zum berührungslosen Laser, der
Schneidenverschleiß und Geometrieabweichungen erkennt.
Die Steuerung der G160 ist die Siemens Sinumerik ONE – jene
Plattform, die Siemens als „Digital Native CNC“ vermarktet und die durch das
nahtlose Zusammenspiel von virtueller und realer Maschine Simulationen und
Inbetriebnahmen erheblich vereinfacht. Hinsichtlich Energieeffizienz zeigt Index auch bei diesem Modell Ambitionen: Netzrückspeisung bei Bremsvorgängen,
frequenzgeregelte Pumpen, federnde Gewichtsausgleiche an vertikalen
Vorschubachsen und intelligente automatische Abschaltung von Peripheriesystemen
bei Maschinenstillstand sind keine Extras, sondern Teil des Grundkonzepts.
Ausblick: TRAUB TNX160 folgt zur AMB 2026
Die G-Baureihe wächst weiter: Zur AMB 2026 kündigt Index den
Launch des TRAUB TNX160 mit Motorfrässspindel an. Zu einem späteren Zeitpunkt
sollen INDEX G160 und TRAUB TNX160 auch mit weiteren oberen
Werkzeugträger-Varianten – Revolver und Kombi-Werkzeugträger – verfügbar sein.
TRAUB MS12-4: Viermal so produktiv wie ein Einspindler
Ein neues Kinematikkonzept für Kleinteile
Während andere Maschinenhersteller klassische Mehrspindler
mit rotierender Spindeltrommel bauen, geht Traub mit der MS12-4 einen anderen
Weg. Statt auf die übliche sequentielle Bearbeitung mit Spindeltrommel zu
setzen, liegt der MS12-4 das Konzept des einspindligen Langdrehautomaten TRAUB
TNL12 zugrunde. Die Kernkomponenten – Spindel und Gegenspindel, Revolver und
flexible Werkzeugträger (FlexWT) – sind quasi viermal übereinandergestapelt. So
lassen sich vier Teile gleichzeitig bearbeiten, während bis zu acht Spindeln
gleichzeitig zerspanen.
Index zeigte beim Open House 2026 erstmals den mehrspindligen Lang-/Kurzdrehautomaten TRAUB MS12-4, der durch sein völlig neues Konzept eine bis zu vierfache Ausbringung gegenüber Einspindeldrehautomaten erreicht.Index
Maschinenentwicklungsleiter Benjamin Klotz bringt das
Konzept auf den Punkt: Da jede Spindellage für sich wie ein Einspindler
funktioniert, genügt es, eine Lage zu programmieren – den Rest übernimmt die
Steuerung. Außerdem kann das identische Werkzeug mehrfach im Prozess eingesetzt
werden, was klassische Mehrspindler nicht abbilden können. Die Maschine ist
damit ideal für Kleinteile im Durchmesserbereich von 3 bis 13 mm – Stifte,
Schrauben, Pins, Discs – wie sie in der Medizintechnik, Uhrenindustrie und Elektrotechnik
benötigt werden.
Flexibel konfigurierbar – von schlank bis vollständig
Was die TRAUB MS12-4 besonders interessant macht, ist ihr
modularer Aufbau. Für typische Langdrehteile mit hohem Hauptspindelanteil
bietet sich die Konfiguration 4:2:0 an – vier Hauptspindeln mit vier Revolvern
und nur zwei Gegenspindeln. Hier übernimmt jede Gegenspindel zeitversetzt die
Rückseitenbearbeitung von zwei Hauptspindeln. Trotz reduzierter Ausstattung und
damit geringerer Investitionskosten erreicht die Maschine die vierfache
Ausbringung gegenüber einem einzelnen Langdreher.
Die Konfiguration 4:2:2 – vier Hauptspindeln, zwei
Gegenspindeln und zwei oder vier FlexWTs – eignet sich für Werkstücke, bei
denen zeitgleich zwei Werkzeuge angreifen sollen, etwa beim Vor- und
Fertigdrehen. Die Vollausbaustufe 4:4:4 mit vier Hauptspindeln, vier
Gegenspindeln und bis zu vier FlexWTs ist prädestiniert für Werkstücke mit
hohem Rükseitenanteil und Spezialoperationen an der Hauptseite, wie sie
beispielsweise bei Knochenschrauben auftreten.
Werkzeughalter und integriertes Lademagazin
Rainer Gondek, Leiter Global Marketing, erklärt auf dem Presserundgang das Prinzip der patentierten Werkstoffführungen. Die durchmesserunabhängigen Führungskanäle realisieren auch ohne Wechselteile stets eine enge und durchgehende Werkstoffführung.Annika Ostermeier
Der Werkzeugrevolver der MS12-4 verfügt über acht
angetriebene Stationen, die sich auch mit Mehrfachhaltern bestücken lassen. Die
neue Kompaktschaft-Schnittstelle KPS36 mit W-Verzahnung verbindet hohe
Leistungsdichte, Steifigkeit und präzises Einrichten. An sämtlichen
Werkzeugträgern steht Kühlschmierstoff mit Hochdruck bis 120 bar zur
Verfügung, bereitgestellt durch frequenzgeregelte, energieeffiziente Pumpen.
Herzstück der Automation ist das vollintegrierte
Stangenlademagazin mit vier übereinanderliegenden, patentierten
Werkstoffführungen. Die durchmesserunabhängigen Führungskanäle gewährleisten
ohne Wechselteile stets eine enge und durchgehende Werkstoffführung – ein
erheblicher Bedienvorteil bei häufigem Materialwechsel. Der Stangenvorrat lässt
sich ohne Maschinenstopp auffüllen, Reststücke werden über das
Gegenspindelgehäuse abgeführt.
Die MS12-4 erreicht mit deutlich weniger
Maschinenkomponenten als vier einzelne Einspindler dennoch die vierfache
Ausbringung bei erheblich reduzierter Aufstellfläche. Steuerung, Späneförderer,
Kühlschmierstoffreinigung, Absaugung und Stangenlademagazin werden nur einmal
benötigt. Keine Schnittstellen-Problematik, kein Integrations-Engineering – das
Gesamtsystem aus Maschine, Schaltschrank und Lademagazin kommt als fertige
Einheit vom Hersteller.
Gegenüber einem konventionellen Mehrspindler mit
Spindeltrommel hat die MS12-4 weitere Vorteile: Da jede der vier Spindeln ihren
Zyklus einspindlig durchläuft, entfällt das bei Trommelmaschinen bekannte
„Warten auf die längste Stufe“. Bei einem Tieflochbohrprozess zum Beispiel, der
in einer Lage deutlich länger dauert als alle anderen, müssen beim klassischen
Mehrspindler alle anderen Lagen mitläufen. Bei der MS12-4 spielt das keine
Rolle.
Weitere Neuheiten: Automation auf der nächsten Ebene
iXcenter MS: Robotik für Mehrspindeldrehautomaten
Die bisher nur für Einspindeldrehautomaten verfügbare
Roboterzelle iXcenter steht nun auch für Index Mehrspindeldrehautomaten bereit.
Die direkt an der Maschine angebaute, kompakte Einheit in Europalettengröße
(1.200 × 800 mm) übernimmt das automatisierte Entladen und Handling von
Werkstücken. Darüber hinaus können Nebenprozesse wie Reinigen, Konservieren,
Bürstenentgraten, Beschriften und Messen integriert werden. Die Anbindung
erfolgt über eine UNIPAL-ProfiNet-Schnittstelle, die Lösung ist
closed-loop-fähig und auch an bestehenden Mehrspindeldrehautomaten nachrüstbar.
Automatischer Werkzeugwechsel im Revolver
Eine weitere Premiere betrifft Einspindel-Drehautomaten mit
iXcenter: Hier ist der Roboter künftig in der Lage, Werkzeuge direkt in den
VDI-40-Revolver ein- und auszuwechseln. Der Grundhalter verbleibt auf dem
Revolver; gewechselt werden Werkzeuge mit HSK-A- oder HSK-T-63-Schnittstelle.
Die Lösung erlaubt mannloses Rüsten der Revolver und das Einwechseln überlanger
Werkzeuge in die Frässpindel – mit Standardwerkzeugen ohne jede
Sonderfertigung.
Innovationsführung als Antwort auf schwieriges Marktumfeld
Index geht in ein herausforderndes Jahr 2026 mit einer
ungewöhnlichen Breite an Neuheiten. Während die Branche insgesamt unter der
Automotive-Transformation, Konjunkturdämpfung und geopolitischen Unsicherheiten
leidet, setzt Index auf Innovationsschub: Die G160 erschließt neue
Kundengruppen in der Kleinteilfertigung mit Fräsanspruch, die MS12-4 setzt in
ihrer Klasse Produktivitätsmaßstäbe für die Medizin- und Elektrotechnik, und
die erweiterten Automationslösungen ermöglichen eine mannlose Fertigung.
Die strategische Ausrichtung auf Branchen jenseits der
Automobilindustrie – von Medizinüber Fluidtechnik bis Luft- und Raumfahrt –
zahlt sich in einer stabileren Kundenstruktur aus. Der Auftragseingang von 490
Mio EUR und die Planung von 514 Mio EUR Umsatz für 2026 belegen: Indexhat Kurs gehalten.
FAQ - Index Open House 2026
Was unterscheidet die Index G160 von anderen Dreh-Fräszentren
ihrer Größenklasse? Die G160 ist kein abgespecktes Einstiegsmodell, sondern
vollwertig ausstattbar – mit Turmmagazin für bis zu 90 Werkzeuge,
Motorfrässspindel mit B-Achse (18.000 oder 32.000 min⁻¹), serienmäßiger
Y-Achse an beiden unteren Revolvern und Siemens Sinumerik ONE als Steuerung.
Worin liegt der entscheidende Vorteil der Traub MS12-4
gegenüber konventionellen Mehrspindlern mit Spindeltrommel? Beim klassischen Mehrspindler mit Trommel müssen alle
Lagen auf die längste Stufe warten. Die MS12-4 läuft je Spindellage unabhängig
– kein Taktverlust durch ungleiche Prozesszeiten. Zudem genügt es, eine Lage zu
programmieren; identische Werkzeuge können mehrfach im Prozess eingesetzt
werden.
Welche neuen Automatisierungsmöglichkeiten stellt Index beim
Open House 2026 vor, und für wen sind sie relevant? Zwei Neuheiten: Das iXcenter steht jetzt auch für
Mehrspindeldrehautomaten bereit – kompakt, nachrüstbar, closed-loop-fähig, mit
integrierbaren Nebenprozessen wie Messen oder Entgraten. Zusätzlich kann der
iXcenter-Roboter bei Einspindlern künftig Werkzeuge mannlos in den
VDI-40-Revolver rüsten, mit Standard-HSK-Werkzeugen.