Wolframversorgung in Europa
Wolframversorgung: Ceratizit stärkt Recycling
Die Wolframversorgung wird für Europas Metallbearbeitung zur strategischen Frage. Ceratizit setzt dabei auf Recycling, Integration und transparente Standards.
Die Liefersicherheit von Ceratizit basiert auf einer vollständig integrierten Wolfram-Wertschöpfungskette als Teil der Plansee-Gruppe – von der Pulverherstellung über die Hartmetallproduktion bis hin zu den fertigen Werkzeugen.
Ceratizit
Summary: Ceratizit stärkt die Wolframversorgung in Europa mit einer integrierten Wertschöpfungskette und einer Wolfram-Recyclingquote von über 90 %. Die ECTA hob auf der ECTC in Graz die Bedeutung von Hartmetall-Recycling für Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit hervor. Ziel ist es, wolframhaltige Schrottpotenziale stärker in europäischen Kreisläufen zu halten und Kunden mehr Planungssicherheit zu geben.
Die Sicherung der Wolframversorgung ist zu einer
zentralen Herausforderung für die europäische Metallbearbeitungsindustrie
geworden. Auf der European Cutting Tools Conference (ECTC) in Graz hat die
European Cutting Tools Association (ECTA) die Dringlichkeit klar hervorgehoben:
„Recycling ist heute entscheidend: Die Rückführung von Hartmetall in den
europäischen Kreislauf ist ein wesentlicher Hebel für Versorgungssicherheit und
Wettbewerbsfähigkeit.“
Für die Ceratizit Group bestätigt diese Aussage die langfristige
strategische Ausrichtung ihrer Lieferkette als von Grund auf resilient –
basierend auf einer integrierten Wertschöpfungskette, fortschrittlichen
Recyclingkapazitäten und transparenten Standards. Gleichzeitig unterstreicht
sie die wachsende Bedeutung, wolframhaltige Schrottpotenziale in europäischen
Recyclingkreisläufen zu halten, um Versorgungskontinuität, Compliance und
Planungssicherheit für Kunden zu stärken.
Die ECTA weist darauf hin, dass China weiterhin mehr als 80 % der
globalen Wolframproduktion und -verarbeitung kontrolliert, während bereits rund
50 % des in Europa eingesetzten Hartmetalls aus Recycling stammen. Gleichzeitig
warnt der Verband vor zunehmenden Belastungen der europäischen Recyclingsysteme
und fordert koordinierte Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um
mehr Wolfram in Europa zu halten und die Verarbeitungskapazitäten auszubauen.
Integration und
Kontrolle entlang der Wertschöpfungskette
Die Versorgungssicherheit von Ceratizit basiert auf einer vollständig
integrierten Wolfram-Wertschöpfungskette innerhalb der Plansee Group – von der
Pulverherstellung über die Hartmetallproduktion bis hin zu fertigen Werkzeugen.
Wodurch die Kontrolle über entscheidende Schritte gewährleistet und die
Anfälligkeit gegenüber kurzfristigen Marktschwankungen verringert wird.
Ein zentrales Element dieses Modells ist die strukturierte Rückführung
wolframhaltiger Schrottpotenziale in westliche Recyclingnetzwerke. Über die
Tochtergesellschaft Stadler Raw Materials – Europas größtem Sammler und Händler
von Wolframschrott und einem der größten weltweit – wird wolframhaltiger
Schrott systematisch erfasst und etablierten Recyclingpfaden zugeführt. Dies
trägt dazu bei, wertvolle Sekundärrohstoffe in Europa zu halten.
„Wir sammeln und sortieren systematisch wolframhaltigen Schrott in ganz
Europa und führen sie unserem westliches Recycling-Netzwerk zu“, so Andreas
Lackner, Mitglied des Executive Board der Ceratizit Group.
Recyclingbasierte
Versorgung als strategischer Stabilitätsfaktor
Ceratizit betreibt eine recyclinggetriebene Lieferkette mit einer
Wolfram-Recyclingquote von über 90 % (Geschäftsjahr 2024/25). Dieser zirkuläre
Ansatz reduziert die Abhängigkeit von Primärrohstoffen und stärkt die
langfristige Versorgungssicherheit. Oliver Sax, Mitglied des Executive Board
der Ceratizit Group:
„Ceratizit betreibt eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette - von der
Pulverherstellung über die Hartmetallproduktion bis hin zu fertigen Werkzeugen -,
ergänzt durch fortschrittliche Recyclingverfahren."
Die Aussagen der ECTA ordnen dies in den Branchenkontext ein, indem sie
Recycling als entscheidenden Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit und
Versorgungssicherheit Europas hervorheben. „Recycling ist heute entscheidend:
Die Rückführung von Hartmetall in den europäischen Kreislauf ist ein wichtiger Hebel
für Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Federico Costa,
Präsident der ECTA.
Verantwortungsvolle
Beschaffung und transparente Standards
Ceratizit stellt nach eigenen Angaben sicher, dass Rohstoffe verantwortungsbewusst und
transparent über RMI-konforme Schmelzbetriebe und unter Einhaltung eines
strengen Verhaltenskodex für Lieferanten beschafft werden. Dies trägt dazu bei,
die Anforderungen an die Compliance und Rückverfolgbarkeit in den Lieferketten
der Kunden zu erfüllen.
In diesem Zusammenhang kombiniert der integrierte Ansatz von Ceratizit Recycling, Verarbeitungskompetenz und transparente Dokumentation, um
Kundenanforderungen in einem von Rohstoffvolatilität und steigenden
Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit geprägten Umfeld zu erfüllen.
FAQ zur Wolframversorgung
Warum ist die Wolframversorgung für Europa wichtig? Wolfram ist für Hartmetall und damit für die Metallbearbeitungsindustrie relevant. Die Versorgungssicherheit wird durch globale Abhängigkeiten zunehmend strategisch.
Wie stärkt Ceratizit die Wolframversorgung? Ceratizit setzt auf eine integrierte Wertschöpfungskette, fortschrittliche Recyclingverfahren und eine Wolfram-Recyclingquote von über 90 %.
Welche Rolle spielt Recycling bei der Wolframversorgung? Recycling hält wolframhaltige Schrottpotenziale im europäischen Kreislauf und stärkt Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Planungssicherheit.
Was sagt die ECTA zur Wolframversorgung? Die ECTA sieht Recycling als entscheidenden Hebel, um Hartmetall in den europäischen Kreislauf zurückzuführen und die Industrie widerstandsfähiger zu machen.
Wie unterstützt Ceratizit transparente Wolframversorgung? Das Unternehmen verweist auf RMI-konforme Schmelzbetriebe, einen strengen Verhaltenskodex für Lieferanten und transparente Dokumentation.