Neue Bohrer von Dormer aus Schnellarbeitsstahl zur Bearbeitung von Schweißpunkten und dünner Stahlbleche.
Bild: Dormer Pramet

Neue Bohrer von Dormer aus Schnellarbeitsstahl zur Bearbeitung von Schweißpunkten und dünner Stahlbleche. Bild: Dormer Pramet

Die neuen Schweißpunktbohrer wurden speziell zum Aufbohren von Schweißpunkten zum Lösen von Stahlblechen konzipiert. Es sind verschiedene Standardgrößen für häufig vorkommende
Schweißpunkte in der Automobilbranche und für Anhängerreparaturen im Kfz-Werkstattbereich erhältlich. Die unter der unternehmenseigenen Marke Dormer auf den Markt gebrachten Metallblechbohrer (A123) aus Schnellarbeitsstahl (HSS) haben einen starken Kern und ermöglichen auch bei harten Bedingungen ein verbessertes Eindringen. Ihre kurze Spannut bietet außerdem Stabilität beim handgeführten Bohren dünner Platten und Bleche.
Der aus Schnellarbeitsstahl mit Kobalt (HSS-E) hergestellte A723-Bohrer mit bronzener Oberfläche bietet eine hohe Warmhärte, so dass die Schneidkante auch unter extremen Bedingungen scharf bleibt. Eine spezielle Lippen- und Zentrierspitzengeometrie bietet eine formschlüssige Zentrierung, während die scharfen Außenecken das weichere Material um den Schweißpunkt schneiden.
Die zum Bohren dünner Stahlbleche und Stahlplatten geeignete A123-Reihe hat eine 120°-Spitzengeometrie mit kurzer Spannut für leichtes Eindringen und Steifigkeit in mobilen Anwendungen. Sein dünner Kern an der Spitze bietet hervorragende Selbstzentriereigenschaften, seine dampfangelassene Oberfläche verbessert die Bohrleistung und reduziert die Aufbauschneidenbildung. Ebenfalls lieferbar ist eine doppelseitige Version (A119).

Als Teil der Markteinführung kamen verschiedene neue Sätze hinzu. Hierzu gehören ein ‘Kompaktbohrer’-Satz (A087) mit 19 gängigen Größen des TiN-beschichteten A002-Spiralbohrers für allgemeine Bohranwendungen sowie ein 19- und 25-teiliger Satz mit dem A108-HSS-Spiralbohrer für Edelstahl (A188).

Zeitgleich hat Dormer sein Zentrierbohrer-Programm für zusätzliche Anwendungsbereiche ausgebaut. So eignen sich die HSS-E-Zentrierbohrer für zähere Werkstoffe und Umgebungen, eine Version mit abgeflachtem Schaft für verbesserte Werkzeugaufspannung, lange Ausführungen für mehr Reichweite und eine Vollhartmetalllinie für harte und abrasive Werkstoffe. Die Zentrierbohrer sind zur Verwendung in speziellen Zentrierköpfen mit einem abgeflachten Schaft versehen, was die Bearbeitung von Wellenenden begünstigt.

Die Radiusform erhöht die Querschnittsstabilität, wodurch die Bruchgefahr verringert wird.
Kontakt: Dormer Pramet, www.dormerpramet.com