Hausausstellung DMG Mori 2019

Branchen-Highlight zum Jahresbeginn: DMG Mori präsentierte auf der traditionellen Hausausstellung bei Deckel Mahi in Pfronten die neuesten Technologien aus fünf Zukunftsfeldern. Das Interesse der über 8.000 internationalen Fachbesucher war erneut sehr groß. - Bild: DMG Mori

Die DMG Mori AG blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück.

Bei Auftragseingang, Umsatz, EBIT und Free Cashflow hat das Unternehmen Rekordwerte erzielt. Der Auftragseingang stieg um +8 Prozent auf 2.975,6 Mio €. Der Umsatz erhöhte sich um +13 Prozent auf 2.655,1 Mio €. Das EBIT nahm um 21 Prozent auf 217,1 Mio € zu. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 8,2 Prozent. Der Free Cashflow verbesserte sich um 11,8 Mio € auf 154,2 Mio €.
Vorstandsvorsitzender Christian Thönes:
DMG Mori hat sich weiter positiv entwickelt - technologisch, strukturell und kulturell. Wir haben viel bewegt und Neues geschaffen. Unsere Rekordwerte bei Auftragseingang, Umsatz, EBIT und Free Cashflow bestätigen unseren Kurs. Mit Dynamik und Exzellenz treiben wir unsere Zukunftsfelder Automatisierung, Digitalisierung und Additive Manufacturing auch künftig voran. Hier sehen wir noch viel Potenzial.“

Zahlen zum Geschäftsverlauf
Veränderungen Dezember 2018 gegenüber 2017. - Grafik: DMG Mori

Der Auftragseingang stieg auf 2.975,6 Mio € und lag mit +8 Prozent nochmals über dem Vorjahr (2.754,8 Mio €). Im vierten Quartal lagen die Bestellungen bei 705,1 Mio € (Vorjahresquartal: 666,2 Mio €). Die Aufträge aus dem Inland nahmen im Gesamtjahr um +7 Prozent auf 882,6 Mio € zu (Vorjahr: 825,7 Mio €). Die Auslandsbestellungen betrugen 2.093,0 Mio € (+9 Prozent; Vorjahr: 1.929,1 Mio €). Der Auslandsanteil betrug wie im Vorjahr 70 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich um +13 Prozent auf 2.655,1 Mio € (Vorjahr: 2.348,5 Mio €). Im vierten Quartal stieg der Umsatz auf 797,4 Mio € (+15 Prozent; Vorjahr: 692,3 Mio €). Die Exportquote belief sich auf 69 Prozent (Vorjahr: 70 Prozent). Beim Ergebnis konnte DMG Mori ebenfalls weiter zulegen: Das EBITDA verbesserte sich um +11 Prozent auf 280,8 Mio € (Vorjahr: 252,9 Mio €). Das EBIT erhöhte sich um +21 Prozent auf 217,1 Mio € (Vorjahr: 180,1 Mio €). Die EBIT-Marge lag mit 8,2 Prozent über dem Vorjahresniveau (7,7 Prozent). Das EBT stieg um +22 Prozent auf 214,8 Mio € (Vorjahr: 176,4 Mio €).

Veränderungen 2018 gegenüber 2017
Veränderungen IV. Quartal 2018 gegenüber 2017. - Grafik: DMG Mori

Der Konzern weist zum 31. Dezember 2018 ein EAT von 149,5 Mio € aus − ein Plus von 26 Prozent (Vorjahr: 118,4 Mio €). Im vierten Quartal betrug das EBITDA 96,6 Mio € (Vorjahr: 90,1 Mio €). Das EBIT erhöhte sich auf 74,0 Mio € (Vorjahr: 60,9 Mio €) und das EBT stieg auf 73,1 Mio € (Vorjahr: 60,0 Mio €). Der Konzern weist im vierten Quartal ein EAT von 50,2 Mio € aus (Vorjahr: 37,9 Mio €). Neben der guten Ertragslage hat sich auch die Finanzlage im Gesamtjahr positiv entwickelt: Der Free Cashflow verbesserte sich um +8 Prozent auf 154,2 Mio € (Vorjahr: 142,4 Mio €).

Ausblick 2019

Die Weltwirtschaft ist weiterhin durch globale Unsicherheiten, wie den Handelskonflikt zwischen den USA und China, den möglichen ungeordneten EU-Austritt Großbritanniens sowie die aktuelle Schuldensituation in Italien gekennzeichnet. Nach den Prognosen von VDW und Oxford Economics vom Oktober 2018 soll der weltweite Werkzeugmaschinen-Verbrauch 2019 mit +3,6 Prozent ein geringeres Wachstum verzeichnen (Vorjahr: +8,5 Prozent).

Die sich bereits seit Herbst 2018 abzeichnende Tendenz einer abnehmenden Dynamik setzt sich damit fort. Angesichts der bestehenden geopolitischen Unsicherheiten ist nicht auszuschließen, dass die Prognosen angepasst werden. "Unsere einzigartige Verbindung von Dynamik und Exzellenz in der „Global One Company“ bildet eine solide Basis für die Zukunft und für sich verändernde Marktbedingungen. Auf der Bilanz-Pressekonferenz am 12. März 2019 veröffentlichen wir weitere Informationen zur Geschäftsentwicklung," so der Vorstand von DMG Mori. nh

(Anmerkung: Alle Zahlen sind vorläufig und stehen unter dem Vorbehalt der Abschlussprüfung und Billigung des Abschlusses durch den Aufsichtsrat.)