Geometrie MN3. - Bild: Walter

MN3 ist die erste Walter-Geometrie, die über die doppelte Anzahl an Schneidkanten verfügt und gleichzeitig hochpositiv ist. - Bild: Walter

Eigens für das schnell wachsende Potenzial der ISO-N-Werkstoffe, zum Beispiel bei Aluminium, bringt Walter die neue MN3-Geometrie auf den Markt. Zudem wurde das DX18-Abstech- und Stechdrehprogramm komplettiert.

Das ist das Besondere an den MN3-Wendeschneidplatten

Hochpositiv und doppelseitig nutzbar kombiniert MN3 hohe Standzeiten und Abtragsraten mit mehr Wirtschaftlichkeit. Zur guten Performance der Platte tragen insbesondere die polierte Spanfläche und die extrem scharfe Schneide der neuen Geometrie bei. Das bestehende Walter-Portfolio zur ISO-N-Zerspanung mit den positiven Geometrien FN2 und MN2 wird durch die doppelseitige Platte sinnvoll ergänzt.

Walter bringt die neue Wendeschneidplatte in zwei Sorten auf den Markt: als wirtschaftliche, unbeschichtete und polierte Sorte WN10 und in der Sorte WNN10 mit hochverschleißfester HIPIMS-PVD-Beschichtung, extrem glatter Oberfläche und optimierter Schichtanbindung.

MN3 ist die erste Walter-Geometrie, die über die doppelte Anzahl an Schneidkanten verfügt und gleichzeitig hochpositiv ist. Der Spanwinkel am Radius beträgt 29 Grad. Sie ist sowohl für die mittlere Bearbeitung von Nichteisen-Metallen und ISO-N-Legierungen (zum Beispiel Aluminium-, Kupfer- oder Messinglegierungen) einsetzbar als auch zum Feinschlichten kleiner Bauteile aus Stahl- und Rostfrei-Werkstoffen sowie Superlegierungen.

Dank hochpositiver Schneide und Span-Noppen profitiert der Anwender von einem verbesserten Spanbruch. Die Oberflächenrauheit wurde optimiert, was auch bei Werkstoffen mit Klebeneigung erhöhte Standzeiten ermöglicht. Die negative Grundform mit doppelter Schneidenzahl steigert die Produktivität und Wirtschaftlichkeit.

Das sind die weiteren Neuheiten von Walter

Mit der Einführung des Drehhalters G4014 mit SmartLock realisierte Walter bereits eine Verkürzung der Schneideinsatz-Wechselzeiten bei Langdrehern und Mehrspindlern um bis zu 70 Prozent.

Nun erweitern die Tübinger ihr DX18-Abstech- und Stechdrehprogramm: Wie beim G4014 setzt Walter auch bei den neu hinzugekommenen Tiefstechklingen G4041 und Monoblock-Schaftwerkzeugen G4011 auf die zweischneidigen DX18-Schneideinsätze mit Walter eigenem Formschlussdesign. Das verhindert zuverlässig ein seitliches Bewegen der Platten im Plattensitz und erhöht so die Wechselgenauigkeit, Stabilität und Prozesssicherheit. Zusammen mit der erhöhten Spanschulter, die den Spanabtransport verbessert, ermöglicht dies höhere Vorschübe. Dies führt wiederum zu höheren Standzeiten von Schneideinsatz und Halter.

Inklusive Tiefstechklingen G4041-P und universell einsetzbaren Walter-Capto-Werkzeugen G4011-P umfasst das Walter-Programm damit jetzt Stechbreiten von 2 bis 4 Millimeter sowie Stechtiefen bis zehn Millimeter beziehungsweise bis 17,5 Millimeter.

Als potenzielle Anwendungsbereiche nennt Walter sämtliche Bearbeitungen von Abstechen über das Einstechen mit einem geraden Nutgrund bis zum universellen Einsatz beim Stechdrehen sowie beim dynamischen Stechdrehen. Anwender aller Branchen können damit werkzeugübergreifend von der hohen Prozesssicherheit der formschlüssigen DX18-Schneideinsätze sowie von der höheren Produktivität durch verbesserten Spanbruch profitieren.

Quelle: Walter AG

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