Okuma setzt bei MULTUS U1000 und U2000 auf Kompaktheit
Okuma bringt mit der MULTUS U1000 und der MULTUS U2000 zwei neue Dreh-/Fräszentren für die 5-Achs-Simultanbearbeitung auf den Markt. Die Maschinen kombinieren hohe Präzision, Automatisierungsoptionen und kompakte Bauweise für produktive Fertigung auch bei begrenzter Stellfläche.
Redaktion FERTIGUNGRedaktionFERTIGUNG
Die MULTUS U1000 bietet laut Okuma leistungsstarke und konstante Präzision auch bei langen Laufzeiten und hoher Produktvarianz.Okuma
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Ob komplexe Geometrien und schwer zu bearbeitende Materialien wie Titan in
der Medizintechnik oder immer feingliedrigere und hochfunktionale Teile für
Robotiksysteme und Elektrofahrzeuge: Die Anforderungen an Fertigungsunternehmen
wachsen. Auch der wirtschaftliche Druck steigt, immer öfter verstärkt durch Fachpersonalmangel
und Produktionsflächenengpässe. Als „Alles-aus-einer-Hand“-Anbieter reagiert
Okuma darauf und kombiniert seine CNC-Bearbeitungsmaschinen mit
fortschrittlichen Technologien zur Prozessintegration und Automatisierung.
So bieten die neuen Dreh-/Fräszentren MULTUS U1000 und MULTUS U2000 mit
einem X-/Y-/Z-Achsenverfahrweg von 550/220/880 mm sowie mit B- und C-Achse mit
240° und 360° maximale Maßhaltigkeit, erstklassige Schneidleistung und
außergewöhnliche Produktivität, verspricht der Hersteller. Dafür nutzt die MULTUS U1000 eine Hauptspindel
mit einer Drehzahl von bis zu 6.000 min-1 und 6-Zoll-Spannfutter,
die MULTUS U2000 eine Hauptspindel mit einer Drehzahl von bis zu 5.000 min-1
und 8-Zoll-Spannfutter. Beide Maschinen verfügen laut Okuma über einen großzügigen Bearbeitungsbereich
und sind standardmäßig mit einem automatischen Werkzeugwechsler für bis zu 80
Werkzeuge ausgestattet. Das reduziere manuelle Eingriffe selbst in hochgradig
gemischten Produktionen mit vielen verschiedenen Maschinenprozessen und
Werkzeugen. Optional könne ein Kettenmagazin für bis zu 120 oder ein
Matrixmagazin für bis zu 180 Werkzeuge genutzt werden.
Automatisierung beschleunigt Prozesse
Die Maschinen überzeugen auch bei den Automatisierungsmöglichkeiten, mit
denen sich noch mehr Produktivität erreichen lässt, so Okuma. So könnten Roboter zum Be-
und Entladen dank flachen Maschinenfronten näher positioniert werden. Außerdem
könne ein Laderoboter in die Maschinen integriert und damit insbesondere in der
Massenfertigung der Platzbedarf für Bearbeitungszellen reduziert werden. Unter
anderem ist auch der Anschluss eines Stangenladers, der der Spindel Material
zuführt, sowie der Anschluss eines Teile-Entladers, der Werkstücke der Maschine
entnimmt, möglich.
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Präzision dank fortschrittlicher Technologien
Die MULTUS U2000 überzeugt unter anderem bei den Automatisierungsmöglichkeiten, mit denen sich noch mehr Produktivität erreichen lässt, verspricht Hersteller Okuma.Okuma
Darüber hinaus wurden die Revolverdrehachse und Hauptspindel so
weiterentwickelt, dass sie noch präziser arbeiten, heißt es. Für den Dauerbetrieb bei Tag
und in der Nacht sind die Maschinen mit Okumas „5-Axis Auto Tuning System“
ausgestattet: Nach kurzer Kalibrierung erfasst und kompensiert es
fertigungstechnische Toleranzen sowie verschleißbedingte Fehler in der
Maschinengeometrie und stellt damit eine hohe Fertigungsqualität sicher, so Okuma.
Mithilfe einer optional verfügbaren KI-Lösung werde überdies automatisch der
Maschinenzustand überwacht und ein möglicher Ausfall frühzeitig erkannt und
verhindert.
Mit dem „Thermo-Friendly Concept“ passen sich die MULTUS U1000 und die
MULTUS U2000 außerdem an schwankende Umgebungstemperaturen an. Das „Collision
Avoidance System“ gewährleistet höchste Prozesssicherheit, verspricht der Hersteller. Die Bedienung
erfolge durch die CNC-Steuerung OSP-P500, die besonders durch die einfache Anwendung,
auch für unerfahrene Benutzer, die Produktivität steigere.
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Sowohl die MULTUS U1000 als auch die MULTUS U2000 benötigen lediglich 8,2
m² Stellfläche – und sind damit die kompaktesten Maschinen in der MULTUS
U-Reihe. Mit 3.510 x 2.345 mm ist die Konstruktion zudem deutlicher schmaler.
Damit findet sie auch in beengten Umgebungen Platz und lässt Raum für optionale
Anbauten.
FAQ neue MULTUS-Maschinen von Okuma
Für welche Bearbeitung sind die neuen Maschinen ausgelegt? Die MULTUS U1000 und die MULTUS U2000 sind für die 5-Achs-Simultanbearbeitung konzipiert.
Welche Werkzeugkapazität bieten die Maschinen? Standardmäßig ist ein Magazin für bis zu 80 Werkzeuge enthalten. Optional sind ein Kettenmagazin für bis zu 120 oder ein Matrixmagazin für bis zu 180 Werkzeuge verfügbar.
Welche Automatisierungsoptionen sind möglich? Möglich sind unter anderem die Integration eines Laderoboters sowie der Anschluss eines Stangenladers und eines Teile-Entladers.
Was zeichnet die Maschinen beim Platzbedarf aus? Beide Maschinen benötigen nur 8,2 m² Stellfläche und zählen damit zu den kompaktesten Modellen der MULTUS U-Reihe.