Avant H25, Bass

Die Geometrie des Avant H25 ermöglicht den Einsatz in einem weiten Werkstoffspektrum mit gleichbleibend hohen Werkzeugstandzeiten. - Bild: Bass

Die Sacklochbearbeitung, speziell bei langspanenden Werkstoffen, ist bei der Innengewindebearbeitung eine Herausforderung. Mit dem Avant H25 steht dem Anwender ein Gewindebohrer mit 25°-Spiralnuten für die prozesssichere Bearbeitung von Sacklochtiefen bis 2xD zur Verfügung.

Was ist neu bei den Turning Days 2019?

Das sind zum einen viele Innovationen und neue Technologien rund um das Thema Drehen, präsentiert von renommierten Ausstellern. Außerdem freut sich das "Team Zukunft " auf Ihren Besuch und als zentraler Anlaufpunkt bietet die moderne industrie area konkrete Problemlösungen live vor Ort.

Die Turning Days 2019 haben vom 19. bis zum 22. Februar 2019 auf dem Messegelände Friedrichshafen ihre Pforten geöffnet. Schauen Sie vorbei!

Die innovative Schneidengeometrie in Verbindung mit der HL-Beschichtung erzeugt laut Hersteller kurze Wendelspäne, welche optimal aus der Bohrung gefördert werden. Die sehr guten Führungseigenschaften des Avant H25 ermöglichen den Einsatz unter labilen und horizontalen Fertigungsbedingungen. Ein weiterer Pluspunkt ist die ab Lager verfügbare Anschnittlänge Form E (1,5 bis 2 Gänge). Somit sind Bauteile mit einem kurzem Gewindeauslauf wie etwa bei Drehteilen auf Drehautomaten oder Hydraulik- und Pneumatikventilen mit diesem Standardwerkzeug bearbeitbar. Die Geometrie des Avant H25 ermöglicht den Einsatz in einem weiten Werkstoffspektrum mit gleichbleibend hohen Werkzeugstandzeiten. Der universell einsetzbare Avant H25 ist in den Gewindearten metrisch, metrisch fein und mit G-Rohrgewinden ab Lager verfügbar und für metrische Gewinde zusätzlich zur Standardtoleranz 6HX auch in 6GX verfügbar. Ideal für Bauteile, die oberflächenbehandelt werden.

Gewindefurcher, Duramax-Familie, Bass
Gegenüber Gewindebohrern versprechen die Gewindefurcher aus der Duramax-Familie höhere Standzeiten und auch bei großen Gewindetiefen eine hohe Prozesssicherheit. - Bild: Bass

Eine Alternative zur zerspanenden Bearbeitung ist das Gewindefurchen. Es besticht als eine saubere, da spanfreie Bearbeitungsmethode. Gegenüber Gewindebohrern versprechen die Werkzeuge aus der Duramax-Familie jedoch noch weitere Vorteile, darunter höhere Standzeiten und auch bei großen Gewindetiefen eine hohe Prozesssicherheit. Permanent weiterentwickelt und ausgestattet mit modernster Geometrie und innovativer Beschichtung kann der Duramax H BT laut Hersteller ein erweitertes Werkstoffspektrum souverän bearbeiten. In rostfreien Stählen und Vergütungsstählen wie auch Nichteisenmetalle entfalten die Gewindefurcher in der Durchgangs- als auch Sacklochbearbeitung ihre Leistungsstärke.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Einsatz in einem mit 1300 N/mm2 festen, hochvergüteten Werkstoff 1.4301 bei 2,5xD Gewindetiefe. Mit dem Duramax H BT konnte in der Abmessung M8 eine Standzeit von 150 Gewinden je Furcher erreicht werden.
Im neuen Bass-Katalog 15 sind die Duramax-Gewindefurcher in verschiedenen Gewindearten, Abmessungen, Anschnittlängen (Form C und Form E) und Toleranzen sowie Aufmaßen verfügbar. Ab Durchmesser 5 mm kann der Anwender auch Werkzeuge mit innerer Kühlmittelzufuhr für die Sacklochbearbeitung axial (KA) oder für die Durchgangslochbearbeitung radial (KR) standardisiert erhalten. nh