2-Sattel-Drehmaschine LU7000 EX, Okuma

Die leistungsstarke 2-Sattel-Drehmaschine LU7000 EX eignet sich besonders für die Anforderungen der Öl- und Gasindustrie. - Bild: Okuma

Vor allem beim Drehen großer und schwerer Werkstücke mit einem Durchmesser von bis zu 900 mm kann die neue 2-Sattel-Drehmaschine LU7000 EX von Okuma punkten. Mit einem Maschinenbett von zwei Metern Länge lassen sich auch sehr lange Werkstücke drehen, ebenso ist die Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe mit der Drehmaschine möglich. Durch den selbstfahrenden Reitstock ist das Einrichten langer Werkstücke problemlos möglich. Diese Eigenschaften prädestinieren die Maschine für die Fertigung von Teilen für die Öl- und Gasindustrie.

LU7000 EX Messungen, Okuma
Auf der LU7000 EX können Werkstücke mit einem Durchmesser von bis zu 900 mm und 2000 mm Länge bearbeitet werden. - Bild: Okuma

Die LU7000 EX wurde in erster Linie unter dem Gesichtspunkt der Produktivität entwickelt. So verfügt die Maschine über zwei Werkzeugrevolver, die eine simultane Bearbeitung des Werkstücks erlauben. Als erste in ihrer Klasse ist die Drehmaschine mit einem Fräswerkzeugrevolver ausgestattet. Dieser bietet eine axiale Fräskapazität von bis zu 120 cm³/min. Anwender können dabei zwischen verschiedenen Spindeln mit hohem Drehmoment und großer Arbeitsleistung wählen. Insgesamt sind vier Hauptspindeln erhältlich. Diese reichen von einem Spindeldurchmesser von 200 mm bei einer maximalen Spindeldrehzahl von 1.500 min-1 bis hin zu einem Durchmesser von 560 mm bei einer Maximaldrehzahl von 350 min-1.

Fokus auf Fertigungspräzision

Selbstfahrender Reitstock, Okuma,  LU7000 EX
In der LU7000 EX ermöglicht ein selbstfahrender Reitstock ein einfaches Einrichten und Spannen der Werkstücke. - Bild: Okuma

Bei der Entwicklung der LU7000 EX wurde ein besonderes Augenmerk auf eine hohe Fertigungspräzision gelegt. Diese wird unter anderem durch eine äußerst steife Konstruktion und das Thermo-Friendly Concept von Okuma erreicht. Die Technologie vermeidet ein unnötiges Erwärmen während des Zerspanungsprozesses, erkennt Temperaturschwankungen und kompensiert diese. So werden Ungenauigkeiten, die aufgrund von thermischen Verformungen auftreten können, effektiv verhindert. Die Intelligent Technology Anwendung Machining Navi T-g zielt zusätzlich auf die Erhöhung der Oberflächengüte ab. Während des Gewindeschneidens werden Spindeldrehzahl und Vorschubgeschwindigkeit angepasst, um Vibrationen zu vermeiden und die Fertigungsqualität von Gewinden signifikant zu erhöhen. Anwender können die LU7000 EX mit Erweiterungen wie etwa einer mitlaufenden Lünette an ihre Anforderungen anpassen. nh