Schleifen neu gedacht: Präzision trifft Intelligenz
Die Grinding Hub 2026 in Stuttgart zeigt, wie elastische Diamantwerkzeuge, hybride Verfahren, KI-gestützte Prozessregelung und smarte Kühlschmierstoffüberwachung die Fertigungstechnik revolutionieren.
Richtungweisende Schleiftechnologien können Besucher auf der
Grinding Hub vom 05. bis 08. Mai 2026 auf dem Stuttgarter Messegelände erleben.andov - stock.adobe.com
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Stellen Sie sich vor, Sie legen
Ihren Fingernagel auf eine rotierende Scheibe - und die Scheibe gibt nach.
Nicht, weil sie schwach ist, sondern weil sie klug ist. Genau dieses Prinzip
steckt hinter einer der aufregendsten Innovationen der aktuellen
Schleiftechnik: der elastisch gebundenen Diamantschleifscheibe. Wenn sich das härteste
Material der Welt - Diamant - mit einer weichen Kunststoffmatrix verbindet,
entstehen Werkzeuge, die sanft genug sind, um chirurgische Instrumente zu
veredeln, und gleichzeitig präzise genug, um Turbinenschaufeln auf Spiegelglanz
zu bringen. Das ist kein Widerspruch. Das ist Ingenieurskunst.
Doch elastische
Schleifwerkzeuge sind nur eine von vielen Facetten, die das Schleifen im Jahr
2026 so spannend machen. Hybride Maschinen, die in einem Arbeitsgang erodieren
und schleifen. Künstliche Intelligenz, die Anomalien im Prozess erkennt, bevor
der Mensch sie bemerkt. Digitale Zwillinge, die den Zustand des Kühlschmierstoffs
in Echtzeit aus der Cloud überwachen. Und spezialisierte Schleifverfahren, die
erstmals die filigrane Mechanik humanoider Roboter serienreif machen. Die
Schleiftechnik erlebt einen grundlegenden Wandel - und das Schaufenster dafür
heißt Grinding Hub.
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Vom 5. bis 8. Mai 2026 öffnet
die dritte Ausgabe der Grinding Hub ihre Tore in Stuttgart. Der VDW (Verein
Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) veranstaltet die Fachmesse in Kooperation
mit der Messe Stuttgart und unter ideeller Trägerschaft von Swissmem. Mehr als 430
Aussteller aus 28 Ländern zeigen, was die Branche bewegt - und wohin die Reise
geht.
Die klügere Schleifscheibe: wenn Härte und Nachgiebigkeit kooperieren
Elastisch gebundene Diamantwerkzeuge
spielen ihre Stärken überall dort aus, wo
hochharte Werkstoffe wie Hartmetall präzise
bearbeitet werden müssen.Artifex
Im Schleifspalt ist es dunkel –
dieses geflügelte Wort ist unter Fachleuten immer noch gültig. Was im
Schleifprozess zwischen Werkzeug und Werkstück wirklich passiert, ist selbst für
erfahrene Prozessingenieure oft schwer greifbar. Bei elastisch gebundenen
Diamantwerkzeugen wird dieses Dunkel ein wenig erhellt: Das Schleifmedium ist
homogen in eine Kunststoffbindungsmatrix eingebettet und federt beim Kontakt
mit der Oberfläche vor und zurück. Die Körnchen wackeln sanft, statt fest zu
kratzen. Die Oberfläche wird poliert, nicht aggressiv abgetragen.
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Jens Meiberg, Leiter
Technologieentwicklung beim Grinding Hub-Aussteller Artifex Dr. Lohmann GmbH
& Co. KG aus Kaltenkirchen bei Hamburg, bringt es auf den Punkt: "Ihre
Stärken spielen unsere elastisch gebundenen Diamantwerkzeuge überall dort aus,
wo hochharte Werkstoffe wie Hartmetall präzise bearbeitet werden müssen.
Besonders in Anwendungen, bei denen extrem feine Oberflächen bis hin zum
Spiegelglanz gefordert sind, erzielen sie ihre maximale Wirkung."
Aktuell fokussiert sich Artifex
auf die Bearbeitung von Bohr- und Fräswerkzeugen aus Hartmetall - zur
Schneidkantenvervollkommnung und effizienteren Spanführung. Die wirtschaftliche
Bilanz ist überzeugend: Studien belegen Standzeitverbesserungen von mehr als 50
% gegenüber unpräparierten Werkzeugen. Kombiniert mit schnellerem Spanfluss und
größerem Spanvolumen ergibt sich für den Anwender ein gravierender Kosten- und
Standzeitvorteil.
Wie aber steuert man einen
Prozess, den man kaum sehen kann? Dr. Monika Kipp, die am Institut für Spanende
Fertigung der TU Dortmund die Abteilung Schleiftechnologie leitet und kürzlich
mit der Otto-Kienzle-Gedenkmünze der WGP ausgezeichnet wurde, forscht intensiv
an dieser Frage. Ihr Credo: "Um in der Feinstbearbeitung mit elastisch
gebundenen Diamantschleifscheiben unerwünschte Konturveränderungen zu
vermeiden, ist die Kenntnis der grundlegenden Prozesswechselwirkungen unerlässlich."
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Monika Kipp leitet am Institut für Spanende Fertigung
der Technischen Universität
Dortmund die Abteilung
Schleiftechnologie.Institut für Spanende Fertigung
Man kann es sich wie eine
Choreografie vorstellen: Wie schnell bewegt sich das Schleifwerkzeug? In
welchem Winkel treffen die Körnchen auf die Oberfläche? Wie oft greift ein
einzelnes Korn ins Material ein? Die drei entscheidenden Stellschrauben sind
laut Kipp Kontaktdruck, Kontaktzeit und Korngröße. Wer sie beherrscht, erzielt
reproduzierbar höchste Oberflächenguten - über den gesamten Lebenszyklus des
Werkzeugs.
Hybride Verfahren: das Beste aus zwei Welten
Schleifen allein reicht oft
nicht mehr. Die Grinding Hub 2026 zeigt eindrücklich, wie sich anspruchsvolle
Einzelprozesse zur Hybridlösung verbinden. Das Prinzip: Statt ein Werkstück
zwischen verschiedenen Maschinen zu bewegen, übernimmt eine einzige Anlage
mehrere Aufgaben - und das oft mit deutlich besseren Ergebnissen.
Die Vollmer Gruppe aus Biberach
an der Riß zeigt ihr Portfolio an Schleif-, Erodier- und Lasermaschinen für
ultraharte Schneidstoffe wie Hartmetall, PKD (polykristalliner Diamant),
CVD-Diamant oder PcBN. Tobias Trautmann, Geschäftsführer der Vollmer Werke
Maschinenfabrik GmbH, beschreibt die Motivation: "Werkzeughersteller
streben heute nach immer effizienteren Wegen, um ihre Werkzeuge auch
kundenspezifisch zu fertigen - und dies automatisiert. Wir unterstützen dieses
Ziel mit unterschiedlichen Schärftechnologien, die nicht nur ultraharte
Schneidstoffe präzise bearbeiten können, sondern auch dank digitaler Lösungen
und KI-Anwendungen die Fertigungsprozesse optimieren."
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Ein konkretes Beispiel: Bei
Vollkopf-PKD-Werkzeugen mit komplexen Geometrien lassen sich in einer einzigen
Aufspannung sowohl die Konturen im Hartmetall schleifen als auch die
Schneidkanten im PKD-Kopf erodieren. Das verkürzt Haupt- und Nebenzeiten
erheblich und erzeugt nahtlose Übergänge - ohne Unebenheiten oder Stufen.
Vollmer rüstet seine Maschinen serienmäßig mit IoT-Gateways aus. KI-basierte
Chatbots beantworten Anfragen zu Maschinenauslastung und Fehlteilen in
Echtzeit.
Die WireDress-Technologie von
Studer, integriert in präzise CNC-Schleifmaschinen für das Außen- und
Innenrundschleifen, geht noch einen Schritt weiter. Christoph Plüss, CTO der
United Machining Solutions Management AG, erklärt: "Beim
WireDress-Verfahren werden metallgebundene Diamant- oder CBN-Schleifscheiben
mittels eines Drahtes in der Maschine abgerichtet, profiliert und geschärft.
Der Abrichtvorgang kann bei voller Arbeitsgeschwindigkeit der Schleifscheibe
erfolgen. Das spart massiv Nebenzeiten ein." Das Ergebnis: Produktivitätssteigerungen
von bis zu 70 % beim Schleifen von hochlegierten Stählen, Hartmetallen und
Keramiken.
Liebherr-Verzahntechnik GmbH
aus Kempten schließt mit SkiveFinishing die Lücke zwischen wirtschaftlichem
Hartschälen und hochpräzisem Profilschleifen. Das Verfahren kombiniert die
Kinematik des Wälzschälens mit einem abrichtfreien, galvanisch belegten
CBN-Werkzeug. Haider Arroum, Bereichs- und Standortleitung Werkzeuge, erklärt: "SkiveFinishing
vereint die Flexibilität des Schälens mit den Vorteilen der
CBN-Hartfeinbearbeitung. Dabei lassen sich durch gezielte Wahl der CBN-Korngröen
optimale Rauheitswerte und wirtschaftliche Prozesse realisieren." Die
Technologie deckt ein breites Spektrum ab - von E-Mobilitäts-Getriebekomponenten
bis zu Schwerlastgetrieben.
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Automation, KI und der Schleifstandard von morgen
Vollautomatisiert,
datengetrieben, präzise - so lässt sich das Leitbild der modernen
Schleiftechnik beschreiben. Marie-Sophie Maier, Geschäftsführerin der Adelbert
Haas GmbH in Trossingen, formuliert den Anspruch unmissverständlich: "Mit
der intelligenten Automation 4.0 haben wir den Wandel schon längst eingeläutet.
Die intelligente vollautomatisierte Komplettfertigung hat der klassischen
Komplettbearbeitung den Rang abgelaufen. Heute zählen enorm hohe Produktivität
und Flexibilität sowie null Kompromisse bei der Präzision."
Bei Adelbert Haas ist
vollautomatisierte Fertigung im Closed Loop Standard: 21 Schichten pro Woche,
mannlos, effizient. Das Prinzip Schleifen, Messen, Schleifen - bis zur
Perfektion - klingt simpel, erfordert aber ein hochkomplexes Zusammenspiel.
Auch beim Service denkt Maier um: "Service ist keine Reaktion, sondern
Prävention. KI-Agenten analysieren Maschinendaten in Echtzeit, erkennen
Anomalien und starten Maßnahmen, bevor ein Stillstand droht."
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Anca aus Melbourne, mit
Europa-Zentrale in Weinheim, ergänzt das Bild: Martin Winterstein, Geschäftsführer
der Anca Europe GmbH, erklärt: "Ziel ist es, den Anwendern durch hohe
Qualität, niedrige Fertigungskosten und kreative Lösungen dazu zu verhelfen,
unter den ihnen gegebenen Bedingungen wettbewerbsfähig zu fertigen."
Anca präsentiert ein serverbasiertes System zur digitalen Produktionssteuerung
- vergleichbar mit einem Verkehrslotsen für die Werkzeugfertigung. Jeder
Palette und jeder Maschine wird für jeden Auftrag klar kommuniziert, was als nächstes
zu tun ist.
In einer Welt, in der Mensch und Maschine
immer enger zusammenarbeiten, liefert die
Junker Gruppe ultrapräzise Schleiflösungen
für die Schlüsselkomponenten humanoider
Roboter.Junker
Prof. Bahman Azarhoushang,
Leiter des KSF-Instituts an der Hochschule Furtwangen, sieht den übergeordneten
Trend deutlich: "Die aktuellen Entwicklungen im Präzisionsschleifen
zeigen einen klaren Trend hin zu durchgängigen, geschlossenen Regelkreisen auf
Maschinen- und Prozessebene. Intelligente Schleiftechnologien markieren einen
entscheidenden Schritt hin zu robusten selbstoptimierenden
Fertigungssystemen." Integrierte Sensorpakete erzeugen kontinuierlich
Prozessdaten, die KI-Modelle zur Verschleißprognose der Schleifscheibe und zur
Vorhersage der Bauteilqualität nutzen.
Ein wachsender Zukunftsmarkt
ist die humanoide Robotik. Die Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH aus Nordrach
bietet spezialisierte Schleiflösungen für Übertragungselemente wie Gelenke und
Antriebe. Jan Schmid, Bereichsleiter Engineering & Projektierung,
verdeutlicht: "Unsere Schleifmaschinen garantieren hohe Maß- und
Formgenauigkeit, Prozesssicherheit und Flexibilität bei hoher Ausbringmenge.
Dank unserer langjährigen Erfahrung im Gewindeschleifen sind wir in der Lage,
maßgeschneiderte Schleiflösungen für alle Gewindearten anzubieten."
Selbst kleinste Innengewindedurchmesser unter 10 mm lassen sich dabei zuverlässig
bearbeiten - eine Präzision, die für die nächste Generation humanoider Roboter
unverzichtbar ist.
Die Chemie muss stimmen: smarte Kühlschmierstoffüberwachung
Prof. Berend Denkena, Leiter des
Instituts für Fertigungstechnik und
Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz
Universität Hannover.Leibniz
Universität Hannover
Beim Schleifen entscheiden
winzige Unebenheiten über Gutteil oder Ausschuss. Darüber hinaus muss in der
Fabrik nicht nur die Mechanik stimmen, sondern auch die Chemie. Eine oft
unterschätzte Komponente rückt deshalb in den Fokus: der Kühlschmierstoff
(KSS). Er ist das Bindeglied zwischen Chemie und Mechanik - und er ist weit
mehr als bloße Kühlung.
Forscher der Leibniz Universität
Hannover haben messbare Potenziale erhoben. Prof. Berend Denkena, Leiter des
Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW), berichtet: "Bereits
in den Grundlagenuntersuchungen konnten Prozessfenster identifiziert werden, in
denen der Energiebedarf beim Schleifen um bis zu 27 % reduziert werden konnte,
ohne Einbußen bei Werkstückqualität oder Werkzeugverschleiß. Gleichzeitig ließ
sich das Zeitspanvolumen um bis zu 20 % steigern."
Der Schmierstoffhersteller
Fuchs SE aus Mannheim beschreibt vier zentrale Bausteine des KSS-Managements:
erstens das Anmischen einer stabilen Emulsion; zweitens die kontinuierliche Überwachung
ihres Gesundheitszustands; drittens ein regelmäßiger Nachsatz; und viertens das
gezielte Additivieren gegen Infektionen oder Schaumbildung. Alexander Kaiser,
Head of Global Product Line Smart Services bei Fuchs, unterstreicht: "Teile
des Prozesses können teilautomatisiert oder vollständig automatisiert werden -
dann sinnvoll, wenn die Applikation stabil ist und keinen starken Schwankungen
unterliegt."
Das technische Herzstück ist
die cloudbasierte Service-Management-Plattform LubeLink FluidsConnect von
Fuchs. Alle Produktionsmittel und ihre Schmierpunkte werden als digitale
Zwillinge abgebildet. Aktueller Zustand, Nachsatzmengen und der gesamte
Pflegeprozess werden zentral erfasst. Die Daten werden dabei in Deutschland
gehostet und regelmäßig von unabhängigen Partnern geprüft.
Für den standardisierten
Datenaustausch setzt die Branche auf die Konnektivitätsinitiative umati
(Universal Machine Technology Interface) auf Basis von OPC UA. Sie ermöglicht,
dass Maschinen verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren und KSS-Daten
nahtlos in Cloud-Plattformen einfließen. Längere Standzeiten des Kühlschmierstoffs
bedeuten zudem weniger benötigtes Konzentrat, weniger Frischwasser und weniger
Entsorgungsaufwand - ein spürbarer ökologischer Mehrwert.
Grinding Hub 2026: Treffpunkt einer Branche im Aufbruch
Das Schaufenster für all diese
Entwicklungen ist die Grinding Hub 2026 in Stuttgart. Die dritte Ausgabe der
Messe vom 5. bis 8. Mai verspricht das bislang ambitionierteste Programm:
Elastische Feinstbearbeitungswerkzeuge, hybride Schleif-Erodier-Laser-Systeme,
vollautomatisierte Closed-Loop-Fertigung, KI-gestützte Prozessregelung und
smarte Kühlschmierstoffüberwachung - all das unter einem Dach, greifbar und
vergleichbar.
Die wirtschaftliche Bedeutung
der Branche unterstreicht den Stellenwert der Messe: Die Schleiftechnik gehört
in Deutschland zu den drei wichtigsten Fertigungsverfahren innerhalb der
Werkzeugmaschinenindustrie. Im Jahr 2024 produzierte die Branche Maschinen im
Wert von 1,1 Mrd EUR - 80 % davon für den Export. China, die USA und Indien
sind die größten Absatzmärkte. Weltweit lag das Produktionsvolumen der
Schleiftechnik 2024 bei rund 5,5 Mrd EUR.
Am Ende ist es vielleicht die
prägnanteste Beschreibung der Schleiftechnik, die am treffendsten
zusammenfasst, was auf der GrindingHub 2026 zu erleben ist: Im Schleifspalt ist
es dunkel. Ja - aber nie zuvor hatten Praktiker und Forscher so viele
intelligente Werkzeuge, Sensoren und KI-Modelle, um dieses Dunkel zu erhellen.
Stuttgarts Messehallen werden im Mai zeigen, wie weit die Branche auf diesem
Weg schon gekommen ist.
von Annika Ostermeier mit Material des VDW
FAQ: Schleiftechnik und Grinding Hub 2026
Was macht elastisch gebundene Diamantschleifscheiben besonders?
Sie kombinieren die extreme Härte von Diamant mit einer elastischen Kunststoffbindung. Dadurch passen sich die Schleifkörner leicht an die Oberfläche an und ermöglichen besonders feine Oberflächen bis hin zum Spiegelglanz.
Welche Vorteile bieten hybride Schleifverfahren?
Hybride Maschinen kombinieren mehrere Bearbeitungsschritte – etwa Schleifen und Erodieren – in einer einzigen Aufspannung. Das reduziert Nebenzeiten, steigert die Präzision und erhöht die Produktivität.
Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz beim Schleifen?
KI analysiert Prozessdaten in Echtzeit, erkennt Anomalien frühzeitig und hilft, Maschinenstillstände zu vermeiden. Gleichzeitig unterstützt sie bei der Optimierung von Werkzeugverschleiß und Bauteilqualität.
Warum ist die Überwachung von Kühlschmierstoffen so wichtig?
Kühlschmierstoffe beeinflussen Energieverbrauch, Werkzeugstandzeit und Werkstückqualität. Digitale Überwachungssysteme ermöglichen eine kontinuierliche Kontrolle und optimieren Pflege, Nachsatz und Einsatz der Emulsion.
Welche neuen Anwendungsfelder entstehen für die Schleiftechnik?
Ein wachsender Markt ist die humanoide Robotik. Hier werden hochpräzise geschliffene Bauteile wie Gewinde, Gelenke oder Antriebe benötigt, die höchste Maß- und Formgenauigkeit erfordern.
Was erwartet Besucher auf der Grinding Hub 2026?
Mehr als 430 Aussteller präsentieren neue Technologien rund um Schleifen, hybride Fertigungsverfahren, Automation, KI und smarte Prozessüberwachung. Die Messe gilt als internationaler Treffpunkt der Schleiftechnikbranche.